Der Gesprächskreis,

der Gesprächskreis für Erwachsene

Unser Gesprächskreis, findet an jedem 1. und 3. Dienstag im Monat um 19:30 Uhr in unserer Gemeinde in Berlin-Karow statt. Wir haben die bisherigen beiden Gesprächskreise (Gesprächskreis 1 und Gesprächskreis 2) bis auf Weiteres zusammengelegt. Das heißt, die jungen Erwachsenen (ab ca. 25 Jahre) und die Älteren sind näher zusammengerückt.

 

Wir sprechen über Alltagsprobleme im Licht der Bibel.
Wir diskutieren über aktuelle Dinge, die uns bewegen.
Wir loten die Tiefen der Heiligen Schrift aus.

Schon lange Lust mit anderen über Gott und die Welt zu reden? Na dann sind Sie/bist du bei uns absolut richtig - beim "Gesprächskreis für Erwachsene!"

Jeder, der gerne mitreden möchte, ist herzlichst willkommen.
Jeder, der etwas dazulernen möchte, natürlich auch!

Die Teilnahme an unserem Gesprächskreis setzt keine Vorkenntnisse voraus.

Für Ihre/deine Fragen steht unser Pfarrer Gerhard Witte und wir alle gerne Rede und Antwort.

 

 

(etwaige Änderungen bitte dem Terminplaner entnehmen.


Gesprächskreisrüste vom 20. bis 22.05. 2011 in Schönberg (Mark)

Unsere diesjährige Gesprächskreisrüste führte uns an einen, für uns ganz neuen Ort. Schönberg in der Mark, gelegen zwischen Neuruppin, Rheinsberg und Herzberg. Ein schönes Dorf mit ca. 300 Einwohnern, vielen Bauernhäusern und einer Kirche. Wir waren im ehemaligen Gemeindehaus untergebracht, welches nach der Wende an einen Verein übergegangen ist, der heute eine liebevolle Betreuung seiner Gäste ermöglicht. Ein großes Gelände, mit viel Gras und zum Teil sehr altem Baumbestand erwartete uns. Die Zimmer waren einfach, aber sauber und einladend. Wir hatten eine große Terrasse, um uns alle, wir waren 22 Menschen, aufzunehmen. Hier konnten wir im großen Kreis unser Thema „Jesus Christus, Grundstein, Stein des Anstoßes, Richtstein, Schlussstein“ besprechen und die Feinheiten, wie immer anschaulich, herausarbeiten. Gerhard hatte dafür extra eine schöne Sammlung verschiedenster Steine von Jürgen transportieren lassen. Wir konnten miterleben, wie die Welt in Schönberg und Umgebung noch in Ordnung zu sein scheint. Ich musste bei einer Wanderung zum Werbellinsee über ein Kreuzotter springen und Jürgen konnte den Einzug eines Bienenschwarms in eine alte Linde beobachten. Und wer weiß, was die Anderen noch alles erlebt hatten.

Nun aber zu unserem Thema.

Alle kennen ja den Findling auf unserem Gemeindehof und seine Inschrift. Unser Thema.

Wenn man den Text liest, dann muss ich sagen, ist es wie ein Programm. Der „Grundstein“ und der „Schlussstein“ werden ja schon im Alten Testament erwähnt. Sie wiederholen sich dann im Neuen Testament. Hinzu kommen hier aber noch der „Stein des Anstoßes“ und der „Richtstein“.

Grundstein: Der Grundstein ist ein Fundament auf dem man aufbauen kann. Er gibt eine solide Grundlage und wird die Dinge, die darauf gebaut sind, sicher stehen lassen. Dieser Grundstein wird an anderer Stelle auch als Eckstein bezeichnet. Wie Gerhard uns erklärte, wird an einem solchen Eckstein alles ausgerichtet, was man bauen möchte. An ihm werden alle Winkel gemessen, nicht nur in der horizontalen sondern auch in der vertikalen Ebene.

Ein gelernter Maurer weiß das.

Auf unseren Glauben an Jesus Christus bezogen heißt das, wer für sich einmal gebetet hat „ Jesus Christus tritt in mein Leben, ich glaube, dass du auch für mich gestorben bist, um meine Schuld vor Gott zu tilgen, ich will mein weiteres Leben mit dir teilen“, der hat für sich einen soliden Grundstein gelegt. Denn hier kann ich anfangen aufzubauen, im Glauben zu wachsen und die Probleme dieser Welt mit ganz neuen Augen zu sehen.

Stein des Anstoßes oder auch Richtstein: Aua! Jesus Christus nicht nur Stein des Anstoßes sondern auch Richtstein? Wer kennt das nicht, wie weh es tun kann, wenn man barfuß gegen einen Stein stößt. Im ersten Moment könnte man heulen vor Schmerz. Ein Stein des Anstoßes kann sicher auch der erste Stein sein, der gegen einen anderen stößt und die nachfolgenden, wenn sie aufgestellt sind wie bei einem Domino, alle anderen Steine zum Umfallen bringen kann.

Wer nun aber den Richtstein in seiner Bibel sucht, der wird diesen Begriff nicht finden. Auch bei Bibel-online.net wird er nicht fündig werden. Gibt es ihn also nicht? Doch es gibt ihn, aber da muss man seine Bibel schon genauer durchlesen. Ich möchte euch gerne die Fußnote wiedergeben, die in meiner Scoffield Bibel bei 1. Petrus 2,8 steht.

Christus ist der Felsen (oder Stein):

(1) geschlagen, damit der Geist des Lebens aus Ihm fließen möge, auf alle, die trinken wollen (2.Mose 17,6; 1. Kor. 10,4; vgl. Joh. 4, 13-14; 7,37-39)

(2) für die Gemeinde ist Er das Fundament und der wichtigste Eckstein (Eph. 2,20)

(3) für die Juden war Er bei Seinem ersten Kommen ein „Stein des Anstoßens“ (Röm. 9, 32-33; 1.Kor. 1,23)

(4) für Israel wird Er bei Seinem zweiten Kommen der „oberste Stein der Ecke“ sein (Sach. 4,7)

(5) für die Weltmächte, der zerschlagende „Stein, der ohne Hände herabgerissen wird“ (Dan. 2,34)

(6) nach dem göttlichen Plan, der Stein, der nach der Zerstörung der heidnischen Weltmächte wachsen und die Erde füllen soll; und

(7) für Ungläubige, der zerschmetternde Stein des Gerichts, der alle, auf die er fällt, zu Staub zermalmt ( Mt. 21,44)

Das muss man erst einmal verdauen.

Ich denke es ist in Ordnung. Denn all unser handeln oder lassen, hat ja auch jetzt schon für jeden einzelnen Konsequenzen. Warum sollte es im Glauben anders sein? Wir können es in der Bibel nachlesen worauf wir uns einlassen, wenn wir ein Ja oder ein Nein zum Glauben an Jesus Christus haben. Wenn wir von Gott ernst genommen werden wollen, muss mein Handeln auch eine Konsequenz nach sich ziehen. Wir dürfen uns frei Entscheiden.

Schlussstein: Wer kennt nicht die schönen Bogenbrücken oder Gewölbe. Das ganze Bauwerk wurde immer mit Gerüsten von unten abgestützt bis der letzte Stein, der Schlussstein, eingefügt wurde, der das ganze Bauwerk zusammenhielt und der Druck gleichmäßig auf alle Steine verteilt wurde. Es ist schön beschrieben bei Eph. 2, 19-22.

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen. Erbaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist; auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn, auf welchem auch ihr mit erbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.

Wer also für sein Leben beschlossen hat, Jesus Christus als Grundstein seines Lebens zu wählen, und in der Gemeinschaft der Heiligen erleben darf, wie Jesus Christus der Schlussstein geworden ist, der darf sich glücklich schätzen.

Ich sage hier nur: “Wenn Gott mit mir ist, wer sollte mich von Ihm trennen können“.

Euer Hajo


 

Gesprächskreisrüste vom 20. bis 24.05.2009 in Gussow

Wir waren 4 Tage zur Rüste in Gussow. Dort stimmt immer alles: Das Wetter – naja Wald und Wasser, die herrliche Luft, und für das leibliche Wohl ist auch bestens gesorgt. Ich durfte mit dabei sein und möchte allen etwas über unser Thema der Rüste „das Vaterunser“ (Matthäus 6, Vers 9-13) aus meiner ganz persönlichen Sicht und meinem Verständnis sagen.

Alle Christen auf der Welt beten das Vaterunser, in jedem Gottesdienst, zu allen Anlässen. Dieses Gebet habe ich schon in früher Kindheit gebetet, auswendig, wie ein Gedicht, ohne Betonung, ohne die Bedeutung zu verstehen, also oft nur so dahin gesagt. In Gussow wurde dieses Gebet zerpflückt, um dahinter zu steigen, man lernt in die Tiefe zu gehen.

Vater unser im Himmel - ich komme jetzt zu Dir. Meine Gedanken sind jetzt voll auf Dich konzentriert. Höre mir zu. Du bist mir jetzt nahe, trotz der Weite des Himmels, des Universums. Jetzt brauche ich keine Kirche als Raum und auch keinen anderen Menschen. Jetzt rede ich mit Dir. Du bist mein Vater, ich Dein Kind, Du hast mich angenommen, ich bin geborgen in Deinem Arm. Geheiligt werde Dein Name. - Ich darf Dich rufen, anreden, habe keine Angst, ich bin getauft in Deinem Namen. - Dein Reich komme - Du bist ja schon da. Ich habe Frieden in Gott - ich bitte um Frieden für alle Menschen. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. - Du, akzeptiere auch meinen Willen, denn Dein Wille ist Liebe, und die will ich weitergeben. Und darum bete ich um die Liebe für meinen Nächsten. - Unser tägliches Brot gib uns heute, nicht nur für mich, nicht nur Brot, keinen Überfluss. Ich will etwas tun. Ich will beten für unsere Erde, auf der genug für alle ist. - Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir geben unsern Schuldigern. - Ich bin nicht ohne Fehl und Tadel, aber ich darf glauben, Jesus, dein Sohn, der am Kreuz durch seinen Tod auch meine Schuld auf sich genommen hat, hat mir vergeben. - Ich war von Gott getrennt, doch dank seiner Gnade und Liebe führt er mich auf den rechten Weg und ich kann durch das Gebet meinen Mitmenschen vergeben. - Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. - Als ein Kind Gottes werde ich aber trotzdem geprüft: von meinen Mitmenschen, durch böse Träume, von Verlockungen, von Täuschungen. Ich kann nur immer wieder beten und immer wieder bitten, auf dem rechten Weg zu bleiben, die Gemeinschaft mit der Gemeinde suchen, mich unterweisen lassen in der Bibel, Gottes Wort.

Dies ist meine persönliche Auffassung des Themas gewesen. Jeder von uns hat sicher einen anderen Schwerpunkt gesetzt, etwas anderes verstanden oder für sich etwas anderes daraus mitgenommen.

Ich grüße alle herzlich
Karin M.


01. und 15.07.2009 - Gesprächskreis der SM-Gemeinde Karow besucht Vortragsveranstaltungen im Berliner Dom.

Im Rahmen einer Vortragsreihe zu den "Barmer Theologischen Erklärungen" sprach die Bischöfin aus Hannover Frau Margot Käßmann zum Thema: "Die Kirche der Freiheit und der Zwang zur Effizienz".

 

Der 75. Jahrestag der Barmer Theologischen Erklärung ist Anlass für die Vortragsreihe. Veranstaltet wird sie von der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der EKD in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der Domkirchengemeinde.

Die Barmer Theologische Erklärung gilt als wegweisendes Lehr- und Glaubenszeugnis der Kirche im 20. Jahrhundert. Neben einem sehr interessanten Vortrag der Bischöfin, dem wir folgen durften, freuten wir uns an diesem sehr schwül-wamen Tag an der angenehmen Kühle des Berliner Doms.

Wegen der hoch interessanten Thematik und des positiven Eindrucks des Verlaufs der Veranstaltung am 01.07.2009 verabredeten wir uns mit dem Gesprächskreis auch dem nächsten Abend innerhalb der Vortragsreihe am 15.07.2009 beizuwohnen.

Dies wurde aber ein wenig erquickliches Erlebnis. Zur sehr schlechten Akkustik des Nebenraums im Dom, kam auch noch ein mit Fremdwörtern nur so um sich werfender Referent, der m. E. offenkundig alles daran setzte, seinen anwesenden Studenten mit abgehobenem, parawissenschaftlichem, geschwollenem theologischem "Geschwafel" zu imponieren, als besser den vielen interessierten "normalen Menschen" eine Botschaft zu übermitteln. Daher entschlossen wir uns vom Gesprächskreis spontan, noch vor Ende der Veranstaltung zu gehen. Etliche der übrigen Zuhörer schienen nur darauf gewartet zu haben, schlossen sich uns an.

Herzlichst
Ihr/euer Harald M.

Monatsspruch Oktober 2011

Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott?
Hiob 4,17

Termine

08.02.2012, 09:00 Frauen- frühstück

Frühstück für Frauen mit anschließendem Thema

Mehr
09.02.2012, 10:00 bis 11:30 Krabbelgruppe

Einladung für Eltern mit Babys und Kleinkindern zum gemütlichen klönen und snacken, krabbeln und sabbern.

Mehr
13.02.2012, 17:00 bis 18:30 Jungschar
11für Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren Mehr
15.02.2012, 09:00 Frauen- frühstück

Frühstück für Frauen mit anschließendem Thema

Mehr

Zur Terminübersicht

Besondere Termine 2011

6. März 2011 Jahresfest zum 134. Geburtstag der Berliner Stadtmission um 15:oo Uhr in der Reformationskirche in Moabit mit Kindergottesdienst für Kinder v. 3- 12 Jahren. Weitere Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

4. September 2011 Sommerfest der Berliner Stadtmission

Gemeindebriefe

Gemeindebriefe zum Herunterladen:
Dezember 2010/Januar 2011
Februar/März2011

Aus redaktionellen Gründen wurde von Juli bis November 2010 leider kein Gemeindebrief herausgegeben.

Mai/Juni 2010 
März/ April 2010
Januar/Februar 2010


Zum Archiv älterer Gemeindebriefe:
Hier Klicken!

zuletzt aktualisiert am:

10.10.2011

Besucherzähler ab 01.01.2009

Counter / Zähler

Wir danken für Ihr Interesse.

zur Startseite