Unsere Gemeinde stellt sich vor ...

 

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                                 Predigt zur Jahreslosung 2011

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12,21
Der Schweizer Tiefenpsychologe C.G. Jung schrieb Ende der 50 er Jahre "... das Böse ist bestimmte Realität geworden... Wir müssen lernen damit umzugehen."
Böses gibt es seit Menschen Gedenken. Aber mit der technischen Entwicklung hat sich im letzten Jahrhundert die Möglichkeit des Menschen, Böses zu tun, gesteigert. Unsere Fähigkeit, heilsam zu handeln, ist gewachsen. Aber zugleich ist unser Zerstörungspotential ins Unermessliche gestiegen. Was für die Generation damals von Jung noch eine neue, absolut ungeheuerliche Erfahrung war, ist für uns fast "Normalität" geworden. Gewöhnt haben wir uns Gott sei Dank noch immer nicht daran. Das Böse schreckt immer wieder auf, denn es zeigt sich in Facetten, mit denen wir nicht rechneten. Finanzkrisen und Umweltkatastrophen sind dafür Beispiele.
Was uns als "böse" entgegentritt, hat für jeden von uns ein anderes Gesicht. Es ist nie harmlos. Immer erfahren wir es als bedrohlich. Manchmal vereinzelt es uns. Manchmal bindet es uns zusammen. Meistens löst es Gefühle absoluter Ohnmacht aus.
Das Böse gibt es. Es ist eine Macht und eine reale Möglichkeit. Auch wenn wir nicht sicher sagen können, hier oder dort ist es. Selbst größere Übeltäter sind nicht das personifizierte Böse. Es ist nicht einfach ein Gegengott- Teufel- kam aus dem assyrischen Bereich ins Denken der Israeliten. Oder der Teufel des Mittelalters den man bauen konnte.
Vielmehr geht die Grenze zwischen Gut und Böse wie ein Riss durch jeden Einzelnen von uns. Paulus in Römer 19 " Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich"
Wie können wir umgehen mit dem Bösen? Bitten "erlöse uns von dem Bösen". Ja, auch. Paulus: Lass dich nicht überwinden- reagiere mit Gutem auf das Böse."
Es ist eine Frage unseres Überlebens, ob es gelingt, mit dem, was wir als böse erleben, umzugehen oder nicht. Auf das Böse seiner Gegenwart reagiert, rät Paulus, andere Wege zu sehe, als die, die als böse erlebt werden. Dazu Bonhoeffer - Silvester 1943- " Ich glaube, das Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen." Dieser Glaube von Bonhoeffer weist auf die Kraftquelle unseres Glaubens hin: Im Vertrauen auf Christus können wir dem Bösen in beständiger Auseinandersetzung nur begegnen und widerstehen, weil ein anderer vor uns und für uns das Böse überwunden hat. Dann sind es die kleinen Schritte die wir im Glauben wagen. Diese Schritte vernebeln uns nicht den Blick, - wie etwa "wann wir schreiten Seit n Seit", so als wenn wir aus allen Verstrickungen heraus sind. Aber diese Schritte zeigen uns auch, dass das Böse nicht mächtig ist. Sie geben den Guten eine Chance. Dann könne wir getrost beten "Erlöse uns von dem Bösen- und lass uns im Vertrauen zu dir Schritte tun. Dann ist es nicht der Gegengott. Dann ist es keine Theologie des Bösen, was wir beständig auslassen müssen. Es ist etwas in dieser Welt das uns begegnet aber dem wir auch etwas entgegen zusetzen haben.
"In der Welt da habt ihr Angst, aber ich habe die Welt überwunden."


Ihr Gerhard Witte


Unser Gemeindepfarrer: Gerhard Witte

Pfarrer der Stadtmissionsgemeinde Berlin- Karow -  geboren 1949 in Berlin, 36 Jahre verheiratet, 7 erwachsene Kinder, 8 Enkelkinder, eins in Arbeit.
Von 1966 - 1969 Maurerlehre mit Abitur- von 1969 - 1973 theologisches Studium am Paulinum, seit 1973 in der Berliner Stadtmission, dort in 8 verschiedenen Gemeinden gearbeitet und 1996 Gründung der SM-Gemeinde Karow. Was ich gerne mache: mit anderen Menschen arbeiten, zusammen spielen, feiern und Ideen entwickeln.

Mein Leitwort: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Matt.6,33

Würde mich freuen Sie einmal persönlich auf unseren Gemeindehof begrüßen zu können. 

Ihr Gerhard Witte

                                  Unsere Ältesten...

... sind nicht die ältesten in unserer Gemeinde, sondern die, die unsere Gemeinde nach außen hin vertreten.

Die neuen ÄLTESTEN sind am 25. Januar 2009 gewählt worden .
Und heißen: Bärbel, Beatrix, Harald, Micah und Tobias.
Sommer 2009: Micah steht als Älteste nicht mehr zur Verfügung.
Am 13.September 2009 wurden deshalb zwei Älteste nachgewählt.
Es sind Sabine und Ronald.

 

ein Bild von den "alten" Ältesten (2007): v.r.n.l: Jochen, Gerhard, Micah, Bärbel, Beatrix


Geschichte unserer Gemeinde - Berlin- Karow

 

  • Unsere Gemeinde wurde als "Projekt Karow" 1995 ins Leben gerufen und ist in den letzten fast 15 Jahren zu einer Gemeinde gewachsen
  • Unser erstes Zuhause war in  Berlin- Karow in Alt - Karow 39 a.
  • Auf diesem Grundstück haben wir mit unseren Trödelmärkten angefangen, haben das Trödel & Café ins Leben gerufen und noch viel Anderes ist auf diesem Hof geboren.
  • 2006 sind wir mit der Gemeinde auf unseren jetzigen Hof umgezogen. Dazu gab es einen richtigen Umzug vom einen zum anderen Hof. Der neue Hof ist deutlich größer als der bisherige.
  • 2007 und 2008: Wir richten uns auf dem neuen Hof ein und die Idee vom Mehrgenerationenhof verfestigt sich. Die Pläne, den Hof aus- und umzubauen, nehmen Formen an. Unterdessen findet ein reges Gemeindeleben statt. Wir feiern gemeinsam Feste, Trödelmärkte und regelmäßig unsere Gottesdienste.
  • 2009: Anfang April beginnen endlich die Bauarbeiten auf dem Hof. Unser Projekt nimmt nunmehr Fahrt auf ...
    14. August - Richtfest!


Monatsspruch Oktober 2011

Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott?
Hiob 4,17

Termine

08.02.2012, 09:00 Frauen- frühstück

Frühstück für Frauen mit anschließendem Thema

Mehr
09.02.2012, 10:00 bis 11:30 Krabbelgruppe

Einladung für Eltern mit Babys und Kleinkindern zum gemütlichen klönen und snacken, krabbeln und sabbern.

Mehr
13.02.2012, 17:00 bis 18:30 Jungschar
11für Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren Mehr
15.02.2012, 09:00 Frauen- frühstück

Frühstück für Frauen mit anschließendem Thema

Mehr

Zur Terminübersicht

Besondere Termine 2011

6. März 2011 Jahresfest zum 134. Geburtstag der Berliner Stadtmission um 15:oo Uhr in der Reformationskirche in Moabit mit Kindergottesdienst für Kinder v. 3- 12 Jahren. Weitere Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

4. September 2011 Sommerfest der Berliner Stadtmission

Gemeindebriefe

Gemeindebriefe zum Herunterladen:
Dezember 2010/Januar 2011
Februar/März2011

Aus redaktionellen Gründen wurde von Juli bis November 2010 leider kein Gemeindebrief herausgegeben.

Mai/Juni 2010 
März/ April 2010
Januar/Februar 2010


Zum Archiv älterer Gemeindebriefe:
Hier Klicken!

zuletzt aktualisiert am:

10.10.2011

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