24. Dezember 2008 -
Weihnachtsgottesdienst in der Feuerwehr
"Ist ja keine Orgel da."
Drei, die mit diesen Worten zum Weihnachtgottesdienst in unsere Gemeinde kommen wollten, sich aber deswegen umdrehten und gingen. Tja, dann haben diese drei einen einmaligen Gottesdienst verpasst.
Nein, eine Orgel war nicht da, denn wir feierten den Gottesdienst auch nicht wie üblich in unserer kalten Scheune auf unserem Gemeindehof, sondern waren wegen der beginnenden Bauarbeiten auf dem Hof, zu Gast bei unseren Nachbarn, der Freiwilligen Feuerwehr von Karow. Erst am Vormittag des heiligen Abend durften die Fahrzeuge aus der Halle gefahren werden, was für uns hieß, dass wir erst zu diesem Zeitpunkt in die Halle einen Altar aufbauen, die Sitzbänke stellen und eine Bühne bauen konnten; aber keine Orgel! Um 16:00 Uhr war unser erster und um 17:00 Uhr unser zweiter Gottesdienst. Diesmal zwei aufeinander folgende Gottesdienste? Ja, weil nicht so viel Platz in der Feuerwehr war, um alle Besucher in einen Gottesdienst zu bekommen. Die Besucher, die nicht mehr in die Feuerwehr kamen, mussten nicht nach Hause gehen, sondern für sie gab es bei uns auf dem Gemeindehof die Möglichkeit zum Verweilen. Bei einem Glühwein oder einem roten, warmen Saft am Feuer ging die Zeit bis zum nächsten Gottesdienst recht schnell vorbei.
Das Thema des diesjährigen Weihnachtsgottesdienstes war der Vers aus Off. 3, 20
"Siehe ich stehe vor deiner Tür und klopfe an."
Wir hatten diesmal auch Bläser, die uns durch den Gottesdienst begleiteten. Unsere Weihnachtsgeschichte auf berlinerisch durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen, wie auch unser eigens für unsere Gemeinde entworfene "Krippenspiel";
Eine Tür - es klopft - (die Tür konnte nur von innen geöffnet werden) - "Guten Abend, ich bin Jesus Christus und möchte euch besuchen." Wir haben neun verschiedene Möglichkeiten gespielt, wie auf diesen Besuch reagiert werden könnte. Es gab dabei viel zu lachen, aber auch zum nachdenken. Der eine oder andere Besucher des Gottesdienstes wird sich in mancher Szene erkannt haben.
Das Anliegen haben aber alle wohl verstanden: Jesus kommt in unsere Welt, er klopft an, tritt nicht einfach ein, fällt nicht mit der Tür ins Haus. Wir müssen diese Tür zu unserem "Haus" - (Herzen) schön selber öffnen, um sein Geschenk zu empfangen.
Wir freuten uns über insgesamt ca. 400-450 Besucher. Unser Weihnachtsopfer von 1200,- Euro haben wir geteilt. 50 % spenden wir an die Kindernothilfe für ein Projekt in Äthiopien. Hier gibt es wieder die "Aktion 1 + 3", mit dem unser Betrag vervierfacht wird. Die andere Hälfte ist für unser Bauvorhaben gedacht.
Wer sich an der einen oder anderen Spendenaktion beteiligen möchte, kann das gerne tun. Bitte sprechen Sie mich an. (030- 9432074) Bitte helfen Sie mit !!!!
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes 2009. Ihr Gerhard Witte (Pfarrer)
(Bilder)
21.- 23. November 2008 - Gemeindrüste in Gussow
(die ersten Bilder)
An einem verschneiten Wochenende fuhren fast 65 Menschen (kleine und große) raus nach Gussow, um dort die Gemeinde- Rüstzeit gemeinsam zu verbringen.
Das wir so viele waren lag wohl daran, dass Thema + Gestaltung der Einladungen, so ansprechend waren und eigentlich aus allen Gruppen Leute dabei waren. Von den allerkleinsten Krabbelkindern, Jungschar, junge Gemeinde, Frauenfrühstück, Gottesdienstbesucher, Familen - alles war vertreten und neugierig aufs Wochenende.
Unser Thema war der Psalm 23 mit seinen vielen Bildern. Es gab in allen Gruppen viel Austausch über die "frischen Auen" und "finsteren Täler" in unserem Leben. Besonders wertvoll empfand ich die Offenheit und Ehrlichkeit in unseren Gesprächen und Gedanken. Merkt man doch auch in solchen Runden, wie geprägt und festgefahren man oft im Glauben ist und das nichts so bleiben muss, wie es ist. Neue Ideen, Gedanken und Impulse kann man eben nur durch Offenheit und Kommunikation geschenkt bekommen.
Wir hatten eine schöne Freitagabendandacht durch Trixi und erfreuten uns durch Christofs schwungvolle Gitarrenbegleitung.
Unser Motto für den Samstagabend war "Western von gestern" und so trafen wir uns allerliebst dekoriert und verkleidet in "Miss Sallys Saloon" Der "Saaloon" war in eine Prairielandschaft mit Western- Flair verzaubert worden. Durch die Saloontür gings rein zu Kakteen, Strohballen, County Jail und Wildwest- Bufett.
So leuteten wir bei Schoschonen- Chilli, Cowboy- Kartoffeln und Gunpowder- Gurkensalat einen amüsanten Abend ein. Beim Rodeo: Kinder- Bullenreiten, Kautabak- Weitspucken, Lasso - und Hufeisenwerfen und Country- Musik konnte man locker- flockig sein Können zur Schau stellen und sich an den vielen verrückten und einmalig schönen Kostümen ergötzen. Das beste Kostüm wurde mit dem begehrten "Goldenen Kaktus" prämiert :-) !
Was mir gut gefällt, besonders an unserer Gemeinde ist, dass wir mit ernsthaften Themen einen guten Umgang haben und dennoch so ausgelassen feiern können und viel Freude an - und von einander haben.
" Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang..."
In diesem Sinne recht herzliche Grüße von Suse R.
Am besten gefallen hat mir der Western- Abend. Wir haben ein Gefängnis gebaut und waren verkleidet. Mein Freund Louis war mit!
Schön war auch, dass der Wald so verschneit war und wir mit den Großen eine Schneeballschlacht gemacht haben.
Elias (8 Jahre)
19. Oktober - 16. November 2008
- Fünf Gottesdienste zum "Vaterunser"
Am Sonntag, den 19.10.2008, haben wir eine Gottesdienstreihe begonnen, bei der wir das "Vaterunser" einmal genauer beleuchten und hinterfragen wollen. Wir wollen versuchen zu verstehen, was wir da beten. Wir erfahren über die Herkunft und die Bedeutung der Worte. Wir wollen sie mit dem Herzen aufnehmen, sie fühlen und sie mit anderen Worten interpretieren:
Vater/Mutter Unser, Unser Fürsorger, unser Tröster, der Trockner unserer Tränen, der Liebhaber unserer Seele, der Du willst, dass uns Gutes passiert, Du der uns liebensvoll und bedacht erziehst, uns schützen und befreien willst, Du der uns mehr als dein eigenes Leben liebst, und gleichzeitig außerhalb von Raum und Zeit bist, Du, der in unserer intimsten Nähe bist und uns trotzdem unbegreiflich scheinst.
Lass deine Person, dein wahres Ich, in uns seine Absonderung finden. Sie immer in uns etwas Besonderes sein. Hilf uns nicht zu vergessen, dass Du in uns bist, aber nicht: wie du bist. Mach du uns zu deinem heiligen Tempel.
Fortsetzung vom Sonntag, den 26.10.2008:
Dein Reich komme – hilf uns Menschen zu sein, die die Letzten als die Ersten betrachten, Menschen die Frieden stiften. Bau unter uns dein Reich, wo jeder dem anderen in Liebe dient.
Dein Wille geschehe – nicht wie ich es will, sondern wie du es für das Beste hältst. –
Hier und jetzt, bring deine Ordnung und deine Harmonie wie es auch am Firmament unter den Sternen scheint, und hilf, dass auch wir leuchten. Wenn wir nicht weiter wissen, auch wenn wir meinen, alles zu wissen - „So muss deine Liebe mir dort Antwort geben, wo meine Liebe die Antwort braucht.“
Fortsetzung vom Sonntag, den 2.11.2008:
Gib uns für heute, jetzt, das was wir für jetzt brauchen, und mach uns zu Menschen, die keine Angst haben, ihre Ressourcen zu teilen, sondern lass uns darauf vertrauen, dass DU uns auch morgen geben wirst, das was wir morgen brauchen werden.
Fortsetzung vom Sonntag, den 9.11.2008:
Hilf uns dabei nicht schuldig zu werden, und lass uns stets darauf vertrauen, dass DU uns vergibst, wodurch auch immer wir schuldig geworden sind. Gib uns die Kraft, dass auch wir vergeben können und Dinge, die uns widerfahren sind zu vergessen.
Fortsetzung vom Sonntag, den 16.11.2008:
Wir wollen dich lobpreisen in Zuversicht und Dankbarkeit, damit wir die Hoffnung haben, dass unsere dringlichen Lebensbitten nicht ins Leere gesprochen sind. Wir wollen den Glauben als Geschenk annehmen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Ja, gewiss! Ja, so soll es geschehen!
Herzlichst
Harald
5. Oktober 2008 - Familiengottesdienst
Wir haben heute wieder einen Gottesdienst gefeiert, diesmal einen ganz besonderen. Wir haben gemeinsam den Erntedankgottesdienst gefeiert.
Es war ein wirklich sehr schönes Erlebnis. Ich glaube, diejenigen, die dabei waren, haben gemerkt, gespürt, wie bewegend, ja wie persönlich, wie innig dieser Gottesdienst war. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass nur ich das so empfunden habe. Die Gemeinde, jede(r) einzelne, ob klein oder groß, hatte sich darauf vorbereitet. Es wurde dafür gebastelt, gebacken, überlegt, aufgeschrieben, gemalt, eingeweckt, fotografiert... Dann kam für jeden der Augenblick, wo wir beteten, wo wir Gott dankten. Wir dankten Gott für die Früchte, für das tägliche Brot, für die Blumen, für das Essen und Trinken, für die Musik, für die Bücher und die Vielfalt im Lesen, für Reisen, für die Gemeinschaft in der Gemeinde, dafür, dass wir hier sein dürfen, für das Wasser, für das Bauen, den Gemeindehof und unser Projekt, für die Menschen und die Tiere, für den Glauben als Fundament eng verwurzelt und als Brücke für die Menschen, dafür, dass wir nicht hungern müssen und das wir immer ein Dach über den Kopf haben, für die Langsamkeit und die Besinnlichkeit, für die Liebe und die Hoffnung, für das Leben und für Alles, was sich im Spiegel wiederspiegeln kann, für die Gesundheit anderer Menschen und für sich selbst und einfach dafür, dass wir uns freuen können. (Bilder)
20. September 2008 - FLATRATE- TRÖDEL
Großer Ausverkauftrödel war am 20. September.
Diesmal aber gaaanz anders!!!! Man durfte so viel Trödel mitnehmen, wie man selbst auf einmal mit zwei Händen tragen konnte. Dieser einmalige Trödelmarkt wird so bestimmt nicht wieder durchgeführt. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. Da unser großes Bauvorhaben im Oktober d.J. beginnen soll und wir Baufreiheit schaffen mussten, haben wir uns eine Lösung einfallen lassen. Diese Lösung hieß Flatrate. Wir möchten uns auch diesmal ganz herzlich bedanken bei allen freiwilligen Helfern und bei unseren Käufern. Noch mehr Bilder kann man hier sehen.
14. September 2008 - Familiengottesdienst - Taufgottesdienst
Endlich wieder eine Kindstaufe. Die Eltern wählten für das Taufkind Willi den Taufspruch: Denn ich bin gewiß, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. (Römer 8 Vers 38, 39)
Nach dem Gottesdienst wurden alle zum Mittagessen und zum Kaffeetrinken eingeladen. Für die Kinder wurde die Hüpfeburg aufgeblasen und die Erwachsenen konnten am Feuer dem Wetter trotzen.
4. September 2008 - ALvis Restaurant und Hofgarten in der Albrechtstraße feiert sechsjähriges Bestehen mit einer Benefizküchenparty
Anläßlich seines 6. Geburtstages hat das Restaurant im Albrechtshof " ALvis" wieder ein Projekt der Berliner Stadtmission finanziel unterstützt und hat zu einer Benefizküchenparty eingeladen. Hier gab es eigens für die Gäste das Büffett in der hoteleigen Küche, in der man den Köchen beim Kochen über die Schulter schauen konnte. Dieses Jahr hat sich der Albrechtshof unseren Gemeindehof Karow zur Unterstützung auserkoren.
Wir stellten unseren Gemeindehof auf unsere Weise vor. Wir bauten im Hofgarten des Hotels einen winzigen Trödelstand auf, stellten unser Trödel & Cafe mit einem selbstgebackenen Kuchen vor, wir nahmen Sand mit von unserem Beachvolleyballfeld, waren mit ganz kleinen Lehmziegeln vor Ort - die natürlich gestaltet werden konnten und hatten zusätzlich eine Bildpräsentation laufen, bei der man während des super leckeren Essen die Bilder ansehen konnte. Unser Pfarrer Gerhard Witte stellte unser Projekt und alles was wir demnächst vorhaben vor und im Laufe des Abends wurde noch fleißig für unser Projekt gespendet. Wir möchten hier an dieser Stelle noch einmal dem Albrechtshof mit seinem Restaurant ALvis für diese Spendenveranstaltung sehr herzlich danken. (Bilder dazu)
30. / 31. August 2008 - Trödelmarkt beim Feuerwehrfest 
Am 30. / 31. August 2008 fand in unserer Gemeinde der zweite große Trödelmarkt in diesem Jahr statt. Die Freiwillige Feuerwehr von Karow feierte ihr 11. Feuerwehrfest und anläßlich dieses Festes öffneten wir unsere Tore zum großen Trödeln und das gab uns als Gemeinde natürlich wieder die Gelegenheit die Arbeit der Berliner Stadtmission im Allgemeinen, und unser Projekt im Besonderen, einem noch größerem Publikum vorzustellen. (Bilder von diesem Trödelmarkt)
10. August 2008- Familiengottesdienst: FARBEN
Am 10. August 2008 haben wir unseren Gottsdienst ganz farbenfroh gestaltet.
Hier wurde nicht nur gemalt oder über Farben erzählt, nein, hier durften die Farben selber sprechen. Die Idee dazu kam in Gussow bei unserer Familienrüste. Hier hatten wir bereits dasselbe Thema und wollten allen, die nicht bei der Rüste waren, die Möglichkeit geben, diesen wunderschönen Gottesdienst selbst zu erleben. Es war ein gelungener Familiengottesdienst.
4.- 6. Juli 2008 Familienrüste in Gussow
Es hieß wieder: Auf nach Gussow
Buddeln im Sandberg - Boot fahren - Waldspaziergang - Kinderbauernhof - Abendandacht - Kindergutenacht - Spielen - Gemeinschaft erleben, das alles war wieder angesagt auf unserer Familienrüste im Landrüstheim in Gussow. Start war am Freitag, den 4. Juli 2008, der Ankommentag, mit nicht ganz so schönem Wetter, aber das stört in Gussow gar nicht, weil man hier bei jedem Wetter eine Beschäftigung findet. Der Freitag verlief ganz in Ruhe ab: Ankommen, Zimmer beziehen, auspacken, gemeinsames Abendbrot und für die Kleinen eine schöne Gutenachtgeschichte vom kleinen Angsthasen. Für die Großen gab es ein Kennenlernspiel und schön Klönen zusammen und den Abend bei einem Gläschen Wein ausklingen lassen. Der Samstag startete mit einem leckeren Frühstück und dannach sind wir alle wieder gemeinsam zum Bauernhof gewandert und haben dort allen Tieren Guten Tag gesagt. Nach dem Mittag war wieder Mittagsruhe und für die Quirligen, Größeren und Großen unter uns, war Freizeit angesagt. Da wurden die Boote geschnappt und die Eisdiele unsicher gemacht oder man konnte endlich den Sandberg kräftig umbuddeln. Nach dem leckeren Kaffetrinken wurde gesungen und gebastelt schon in Vorbereitung auf unseren Gottesdienst am Sonntag. Am Abend gab es zusätzlich zum Abendbrot Grillwürstchen und nach dem liebevoll zubereiteten Buffett wieder eine Gutenachtgeschichte für unsere Kleinen. Der Abend für die Großen war sehr lehrreich. Wir haben die 5 Sprachen der Liebe wieder neu entdeckt oder auch erst kennengelernt. Mit einem Glas Wein oder einem Bier wurde auch dieser Tag zu Ende gebracht. Der Sonntag, unser lezter Tag in Gussow, wurde wieder mit einem reichlich schönem Frühstück gestartet. Nach dem Frühstück gab es für alle einen wunderschönen bunten Gottesdienst. Bunt daher, das ganz viel mit Farbe gemalt wurde, über Farben geredet wurde, ja sogar die Farben selbst sind zu Wort gekommen. Es wurde viel gesungen, gebetet, getanzt und Musik gemacht, natürlich mit den eigenen Rasseln, die am Vortag gebastelt wurden.
Nach diesem kunterbunten Gottesdienst gab es wieder ein ganz leckeres Mittagessen gekocht von unseren beiden Küchenfeen Gerdi und Margarete, die wir an dieser Stelle loben wollen und Dankeschön sagen möchten. DANKESCHÖN. Na, und wenn wir nun schon beim Danken sind, wollen wir auch hier an dieser Stelle noch einmal DANKESCHÖN sagen an die beiden Annette´s für das Inhaltliche der Rüste und DANKESCHÖN an Suse für die lieben Gutenachtgeschichten. Nach dem Mittagessen hieß es für die ersten großen und kleinen Leute Abschied nehmen. Wer konnte, nutzte natürlich noch das schöne Wetter zum Angeln oder Bootfahren, Spazierengehen im Wald oder nur einfach zum relaxen. Nach dem Kaffetrinken schnell aufgeräumt und dem Gussowsee noch Tschüß gesagt und ab nach Hause. Es war wieder eine sehr schöne Rüstzeit für uns junge Familien, wenn nicht sogar die beste,- für uns jedenfalls.
Es grüßt ganz herzlich M. F. W. und B. Witte
Pst- Wer noch einmal die Tage an sich vorbei fliegen lassen will, der schaut sich einfach die Gussowbilder an.
29. Juni 2008 - Familiengottesdienst mit den Kreuzbergern
Das Wochenende vom 27.- 29. 6. 2008 war die Jungschargruppe aus Kreuzberg zelten bei uns auf dem Gemeindehof. Den Sonntag nutzten wir gemeinsam für einen Familiengottesdienst. Natürlich gab es nach dem Gottesdienst, den Stefan Seidel hielt, wieder ein leckeres Mittagessen und weil wir Gäste hatten, noch Kaffee und Kuchen, den die Kreuzberger mitbrachten und der gaaaanz lecker war. Unsere Trödelscheune wurde selbstverständlich geöffnet und es wurde wieder ordentlich getrödelt, weil irgenwie jeder etwas gefunden hat. Es war wieder ein gelungener Sonntag und ruft nach Wiederholung. (Bilder dazu)
15. Juni 2008 - Sommerfest der Berliner Stadtmission
Am Sonntag den 15. Juni 2008 gab es keinen Gottesdienst in unserer Gemeinde, denn der fand ganz groß in der Lehrter Straße im Zentrum am Hauptbahnhof statt.
Dorthin hatte die Berliner Stadtmission alle Gemeinden, Projekte und Gästehäuser zum großen Sommerfest geladen. Hier hatte man die Gelegenheit, sich vorzustellen und das haben wir mit einem großen Trödelstand getan. Viele Gäste haben auch unseren Stand besucht sind mit unseren Mitarbeitern und unserem Pfarrer ins Gespräch gekommen und haben das ein oder andere Trödelstück mitgenommen.
Unser Pfarrer Gerhard Witte beim einzigen Regenguss an diesemTag.
1. - 4. Mai 2008 - Gesprächskreisrüste in Gussow
Am 1. Mai 2008 startete unser älterer Gesprächskreis nach Gussow zur Rüste. Thema der Rüste war: "Vergeben und Vergessen".
26. April 2008 - Osterfeuer mit Abendandacht
"Gott ist tod, wenn wir allein sind" war das Thema der Abendandacht, an der ca. 200 Besucher teilnahmen. Im Anschluß daran gab es wieder unser traditionelles Osterfeuer auf unserem Hof. Es wurden Kerzen verteilt und jeder gab sein Feuer an den nächsten weiter und gemeinsam zündeten wir das große Feuer an. Am Karfreitag gab es ebenfalls einen Gottesdienst mit dem Thema: "Gott stirbt für uns - Gott sei dank" Der Ostersonntag startete wieder mit einem Familiengottesdienst - "Christus ist auferstanden - wir können neu anfangen" (Bilder)
9. März 2008 - Jahresfest der Berliner Stadtmission
Mit einem Festgottesdienst in der Berliner Kongreßhalle am Alexanderplatz feierte die Berliner Stadtmission ihr Jahresfest.
Es waren alle herzlich eingeladen und es kamen ca. 600 Gäste. Nach dem Festgottesdienst konnten sich wieder alle Gemeinden und Projekte, sowie Gästehaüser der Berliner Stadtmission den Besuchern und Gästen vorstellen, was wir wieder taten. Wir hatten einen Stand mit unseren bewährten Lehmziegeln. Hier hatte jeder die Möglichkeit mit einem selbstgestalteten Ziegel unser Projekt zu unterstüzen und sich damit zu verewigen, denn diese Ziegel werden in eine Wand auf unserem Gemeindehof mit verabeitet.
...
eine Februarwoche im Kloster
Ihr fahrt ins Kloster?- Ja, im Februar fuhren zehn Frauen aus unserer Gemeinde für eine Woche ins Benediktinerinnen Kloster nach Alexanderdorf. Das Motto einer solchen Woche ist immer beten - arbeiten - fasten oder anders ausgedrückt - mal alles ganz anders machen als gewohnt. Warum bewegt uns soetwas zu tun? Zum einen ist es eine gewisse Neugierde, ein Reiz ins Klosterleben einzutauchen, aber auch die Sehnsucht nach etwas Anderem, mal außerhalb eines überfülltem Terminkalender, weg vom Konsum und der Reizüberflutung. Zum anderen war es die Herausforderung des Fastens. Wir haben hier nicht nur auf das Essen verzichtet, sondern diese Woche im Kloster war ein ganzheitliches Fasten. Bewusst nahmen wir uns aus unserem Alltag, das hieß: wir verzichteten auf allen Medien (TV, Zeitung, Radio, PC und wer konnte auch aufs Telefon), wir verzichteten auf alle Verpflichtungen und Termine, auf alles Gebrauchtwerden, auf alle Beziehungen, in der wir sonst leben, aufs Einkaufen, aufs Autofahren. Also, eine Woche fast unvorstellbar anders. Eine Frage taucht da auf: Schaffe ich das auch? Eine straffe Tagesstruktur durch Stundengebete wurde vorgegeben, wer mochte. Der Sinn dieser Tage lag darin, viel Zeit mit sich selst zu verbringen, wieder bei sich selbst ankommen, seine Bedürfnisse zu spüren, zu reflektieren, das hochkommen zu lassen, was unter der Oberfläche schon lange brodelt, mal wie von außen auf sein eigenes Tun und Lassen zu schauen. Dies ist sehr schwer, weil es oft sehr tief geht. Wie gut taten uns aber nach dem Alleinsein unsere gemeinsamen "Mahlzeiten" unser Teetrinken. Wir wandelten unsere Tischgespräche von banalen Dingen zu tiefen Lebensfragen. Die Balance zwischen arbeiten (2 Stunden täglich im Kloster), alleinsein, Gemeinschaft haben und den täglichen geistlichen Impuls mit einer Nonne zu haben, gab uns eine solche Fülle, wie man sie selten erfährt. Für viele Frauen gab es durch die Stille entscheidene Entschlüsse für ihr Leben "danach". Ganz reich beschenkt fuhren wir alle nach Hause. Gerne möchten wir wieder dorthin, aber es ist richtig schwer einen Termin im Kloster zu bekommen. (Annette Witte)
18.- 20. Januar 2008 - Männerrüste in Gussow
Ich komme gerade von der diesjährigen Männerrüste aus Gussow mit knapp 20 Teilnehmern. Für mich war es das erste Mal, dass ich daran teilgenommen hatte. Und ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon viel früher mal mitgemacht hatte ... Vielleicht hatte ich bisher auch einfach nicht den richtigen Anstoß? - Vielleicht sprachen mich bisher auch die Themen nicht an? - Oder mir fehlte bislang vielleicht einfach der Mut, mich auf darauf einzulassen. - Jedenfalls war es für mich persönlich eine wirklich tolle Erfahrung. Ich bin richtig begeistert. Es war einfach ein außergewöhnliches Wochenende, bei dem wir uns mit dem Thema: „Vergeben und vergessen“ sehr gründlich beschäftigten. Es waren unglaublich intensive Gespräche, die wir führten. Es lohnt sich bestimmt, mal genau darüber nachzudenken, weshalb schon im Vater Unser die Sätze: „Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ in so engem Zusammenhang stehen.
Nicht zu kurz kamen auch Witz und Fröhlichkeit, Spiel und Spaß. Und ich werde - so Gott will - ganz bestimmt im nächsten Jahr wieder teilnehmen ....
Herzlichst
Ihr Harald M.
Monatsspruch Oktober 2011
Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott?
Hiob 4,17
Tageslosung für heute:
Termine
- 08.02.2012, 09:00 Frauen- frühstück
Frühstück für Frauen mit anschließendem Thema
Mehr- 09.02.2012, 10:00 bis 11:30 Krabbelgruppe
Einladung für Eltern mit Babys und Kleinkindern zum gemütlichen klönen und snacken, krabbeln und sabbern.
Mehr- 13.02.2012, 17:00 bis 18:30 Jungschar
- 11für Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren Mehr
- 15.02.2012, 09:00 Frauen- frühstück
Frühstück für Frauen mit anschließendem Thema
Mehr
Besondere Termine 2011
6. März 2011 Jahresfest zum 134. Geburtstag der Berliner Stadtmission um 15:oo Uhr in der Reformationskirche in Moabit mit Kindergottesdienst für Kinder v. 3- 12 Jahren. Weitere Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.
4. September 2011 Sommerfest der Berliner Stadtmission
Gemeindebriefe
Gemeindebriefe zum Herunterladen:
Dezember 2010/Januar 2011
Februar/März2011
Aus redaktionellen Gründen wurde von Juli bis November 2010 leider kein Gemeindebrief herausgegeben.
Mai/Juni 2010
März/ April 2010
Januar/Februar 2010
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zuletzt aktualisiert am:
10.10.2011



