Sandra Maischberger hilft gern

"Ich lebe mit meiner kleinen Familie in einer behaglichen Wohnung inmitten dieser großen Stadt. Uns geht es gut. Und das ist uns sehr bewusst! Oft sitzen wir abends im Wohnzimmer und sprechen darüber, wie viel Glück wir im Leben schon hatten.

In einer Stadt wie Berlin ist die andere Seite ja sehr sichtbar: Bei jeder Fahrt mit der U-Bahn, bei jedem Spaziergang über den Alexanderplatz, beim Einkauf im Supermarkt nebenan - überall sieht man Menschen, die es nicht so gut getroffen haben, wie wir.

Ich bewundere alldiejenigen, die sich um diese Menschen kümmern. Wie vielen voll Berufstätigen fehlt mir die Zeit, selbst zu helfen. Deshalb unterstütze ich mit meinen Mitteln diejenigen, die diese wichtige Arbeit tun - an erster Stelle die Berliner Stadtmission mit ihren vielen wunderbaren Mitarbeitern."

Die bekannte Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger ist auch auf dem Spendenaufruf der Berliner Stadtmission zu sehen.

Schriftstellerin Tanja Dückers: Es geht
um die Würde des Einzelnen

Foto: Elisabeth Gehlen"Die Arbeit der Berliner Kältehilfe finde ich bewundernswert - sie hat schon einigen Mitmenschen das Leben gerettet. Das Konzept des Kältebusses, der durch Berlins Nächte fährt und Bedürftige überall mitnehmen kann, ist wirklich an den Obdachlosen, die zum Teil nicht von selbst aus Unterkünfte aufsuchen können, orientiert - ein kluger Ansatz.

Besonders gefällt mir auch der Ansatz, daß die Obdachlosen nicht nur das Allernötigste erhalten, sondern zum Beispiel auch Dienste wie Haare schneiden oder Ähnliches in Anspruch nehmen können: Man merkt, es geht bei der Kältehilfe um die Würde des Einzelnen, nicht nur um Brot und Bett.

Auch ist man auf Obdachlose verschiedenster Herkunft eingerichtet; die Beschriftungen der Räumlichkeiten sind mehrsprachig.

Man kann sich nur mehr Unterstützung für diese Einrichtung wünschen."
- Tanja Dückers

 

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