Pressemitteilung
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Hotel Albrechtshof - 100 Jahre sind ein guter Anfang
Ort: Hotel Albrechtshof, Albrechtstr. 8, 10117 Berlin-Mitte
Zeit: Festakt am Donnerstag, 20. Mai ab 17 Uhr
Das Hotel Albrechtshof der Berliner Stadtmission in Berlin Mitte wird 100 Jahre alt. Es wurde 1910 als HOSPIZ am Bahnhof Friedrichstraße eröffnet und ist das am längsten durchgehend betriebene Hotel in Berlin. Am 5. Mai, dem Himmelfahrtstag wurden die ersten Gäste begrüßt. Im ersten Monat übernachteten bereits 90 Menschen im neuen Haus. Berühmtester Gast war 1964 Dr. Martin Luther King (siehe Foto rechts). Er traf sich mit Kirchenvertretern im Hotel. In diesem Jahr feiert das Traditionshotel - ganz im Sinne seines Mottos „Herberget gern“ - den 100-jährigen Geburtstag. Heute nutzen viele Geschäftsreisende aber auch Familien das zentral am Bahnhof Friedrichstraße gelegene Hotel. Im März 2010 übernachteten 3284 Erwachsene und 63 Kinder im Hotel Albrechtshof.
Das ganze Jahr 2010 steht unter dem Motto des 100-jährigen Jubiläums. Gäste können spezielle Angebote nutzen, Gerichte aus 100 Jahren Küchengeschichte probieren oder ein Jubiläumsarrangement mit Übernachtung buchen. Fast jeder Berlin-Besucher kennt den Bahnhof Friedrichstraße, das Regierungsviertel oder stand schon am Ufer der Spree. Genau dort – mitten im Zentrum des pulsierenden Berlins – steht das Hotel Albrechtshof. Seine Geschichte ist geprägt durch zwei Weltkriege, eine jahrzehntelange geteilte und dann wiedervereinigte Stadt.
Beim Festakt am 20. Mai wird mit einer Zeitreise durch die Jahrzehnte musikalisch und kulinarisch gefeiert. Die "Oldtimer-Garage Berlin-Brandenburg e.V.“ veranstaltet ein kleines Oldtimertreffen vor dem Hotel. Begrüßt werden die goldenen 20er mit Jazzmusik im Hofgarten und Charleston-Tänzerinnen. Berliner Originale wie Zille und Eckensteher Nante sorgen für Altberliner Charme. Die Moderation übernimmt der bekannte RBB-Abendschau Moderator Ulli Zelle. Zu den geladenen Gästen zählen Dr. Manfred Stolpe, Willy Weiland, der Präsident des DEHOGA, Hans-Georg Filker, Direkter der Berliner Stadtmission, Pröbstin Friederike von Kirchbach von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, u.v.m.
Das Hotel Albrechtshof verdankt seine Gründung der Unterstützung wohlhabender Freunde der Berliner Stadtmission und befindet sich bis heute im Besitz der Berliner Stadtmission. Seine Rendite sollte nach dem Willen der Gründer die missionarische und karitative Arbeit der Stadtmission finanzieren helfen. Schon bald zählte das Hospiz zu einem der angesehensten Häuser in der Mitte Berlins und galt als Treffpunkt für Politiker, Bürgerrechtler, Journalisten und Kirchenvertreter aus Ost und West. Martin Luther King war bei seinem Berlin-Besuch im September 1964 einer der berühmten Gäste des Hotels. Ihm zu Ehren trägt die Kapelle des Hotels seinen Namen. An jedem Wochentag wird dort eine 15-minütige Andacht angeboten.
Während der SED-Herrschaft war das Hotel wichtiger Treffpunkt für Familien, weil es ein nicht-staatliches Hotel war. West-Berliner durften nicht in die DDR einzureisen, einzig ein Besuch von Ost-Berlin war möglich. Unzählige Familienfeiern fanden im Hotel Albrechtshof statt. So konnten Familien, die durch die deutsche Teilung getrennt waren, unter Ausschluss staatlicher Überwachung gemeinsam feiern, z.B. Taufen, Konfirmationen oder Hochzeiten. Zeitzeugen und Fotos werden noch gesucht.
Weitere Infos:
Ortrud Wohlwend
Öffentlichkeitsreferentin der Berliner Stadtmission
Lehrter Str. 68, 10557 Berlin
Tel.: 030-690 33 413
Fax: 030-694 77 85
E-mail: wohlwend [ät] berliner-stadtmission.de
www.berliner-stadtmission.de
Stephanie Lange
Marketing-Leitung/Öffentlichkeitsarbeit
Albrechtshof-Hotels Berlin
+49 (0) 30/ 30886 - 331
+49 (0) 30/ 30886 - 620
www.albrechtshof-hotels.de
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Kontakt
Berliner Stadtmission
Lehrter Str. 68
10557 Berlin
Tel.: 030-690 33-3
Mail: info [ät] berliner-stadtmission.de
Tageslosung
„Lass leuchten dein Antlitz über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
“
Daniel 9,17
„Ihr seid aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten - der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, durch ihn werdet auch ihr mit eingebaut in die Wohnung Gottes im Geist.
“
Epheser 2,20-22


