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Porträt Ole Jaeckel-Engler

Ole Jaeckel-Engler
Pfarrer bei der Berliner Stadtmission
systemischer Therapeut / Familientherapeut (SG)
zertifizierter Entspannungstrainer

Tel.: 030-30345450

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Beratung & Coaching

Nachhaltige Entwicklung

Wie Sie das Thema Psychische Gesundheit im Unternehmen nachhaltig weiter entwickeln können

Ein weiterer Schritt für sie als Unternehmen könnte sein, nicht nur einzelne Seminare oder Maßnahmen für ihre Mitarbeiter anzubieten, sondern das Thema betriebliche Gesundheitsförderung systematisch und nachhaltig weiter zu entwickeln und dafür eine gesetzliche Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft als Kooperationspartner zu suchen. Die Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft unterstützt bei der Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, bei Umfragen und deren Auswertung zum Thema Gesundheit, bei der Erstellung und Umsetzung eines Gesamtkonzepts zur betrieblichen Gesundheitsförderung und sie kann auch einzelne Maßnahmen bezuschussen.

Auch Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds können für die betriebliche Gesundheitsförderung beantragt werden.

Grundsätzlich gilt: Arbeitgeberleistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung sind bis zu 500 EUR je Mitarbeiter/-in und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei. Diese Neuregelung ist enthalten im Jahressteuergesetz 2009, das am 19.12.2008 im BGBl. I S. 2794 veröffentlicht wurde (§ 3 Nr. 34 EStG; § 52 Abs. 4c EStG). Mit dem Steuerfreibetrag sollen Arbeitgeber dabei unterstützt werden, betriebsinterne Maßnahmen der Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter/-innen durchzuführen.

Steuerbegünstigt sind gesundheitsfördernde Maßnahmen auf der Grundlage der gesundheitsfachlichen Bewertungen der Krankenkassen, die in § 20 SGB V geregelt sind:

(1) Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes (Primärprävention):

  • Bewegungsgewohnheiten (Reduzierung von Bewegungsmangel, Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme),
  • Ernährung (Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung, Vermeidung und Reduktion von Übergewicht),
  • Stressbewältigung und Entspannung (Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsrisiken),
  • Suchtmittelkonsum (Förderung des Nichtrauchens, gesundheitsgerechter Umgang mit Alkohol, Reduzierung des Alkoholkonsums).

(2) Betriebliche Gesundheitsförderung:

  • arbeitsbedingte körperliche Belastungen (Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparates),
  • gesundheitsgerechte betriebliche Gemeinschaftsverpflegung (Ausrichtung der Betriebsverpflegungsangebote an Ernährungsrichtlinien und Bedürfnisse der Beschäftigten, Schulung des Küchenpersonals, Informations- und Motivierungskampagnen),
  • psychosoziale Belastung, Stress (Förderung individueller Kompetenzen der Stressbewältigung am Arbeitsplatz, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung),
  • Suchtmittelkonsum (rauchfrei im Betrieb, Nüchternheit am Arbeitsplatz).