Gemeinde Karow

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Gemeinde Karow

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Stephan Seidel
Pastor
Tel. 0176 / 23 92 91 25 oder
030-91 20 29 69-20

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GEMEINDE KAROW

Die Stadtmissionsgemeinde Berlin - Karow - begrüßt Sie recht herzlich im Internet! ...

... mit der Jahreslosung 2016:

"Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."

( Jesaja 66,13)

Die Jahreslosung 2016 ist „Gottes Wort“ und das ganz im Sinne des Wortes. Dabei zeigt
er weibliche Züge und das ist besonders auffällig. Einigen wird hier das WIE wichtig sein,
weil sie so die letzte Bastion gegen eine weibliche Gottheit gewahrt sehen. Wir sind es
traditionell gewohnt Gott als „Mann“ zu denken. Diese Sichtweise wird mit der diesjähri-
gen Jahreslosung nicht korrigiert, wohl aber erweitert.
 
Die Männlichkeit Gottes in der Bibel ist zuerst einmal die Folge einer von Männern domi-
nierten Umwelt des Alten und Neuen Testaments. Diese Vorstellungen sind nicht falsch
oder überholt, wohl aber können sie eine falsche Engführung bedeuten. Dass Gott sich
nicht  allein  auf  männliche  Aspekte  reduzieren  lässt,  wird  in  der  Schöpfungsgeschichte
deutlich, wo es heißt: „Und  Gott  schuf  den  Menschen  zu  seinem  Bilde,  zum  Bilde
Gottes schuf er ihn; und er schuf  sie  als Mann und  Frau.“ Hier vereint Gott in sich
die Vielfalt von Mann UND Frau.
 
Im Kern des Losungswortes geht es ums Trösten. Das hebräische Wort dafür meint in
seiner Grundbedeutung „heftig atmen“. So gesehen kann Trost heißen: Ich bin dem an-
deren  nahe  und  er  kann  meinen  Atem  spüren.  Oder,  ich  lasse  den  anderen  auf- und
durchatmen.  Oder  aber,  ich  erlaube  dem  anderen,  dass  er  einen  lauten  Stoßseufzer
loslassen kann.
 
Auf zahlreichen Jahreslosungskarten findet sich dazu das Motiv einer Mutter die ein Kind
tröstet. Das lässt sich vom  hebräischen Wortlaut für EINEN (isch = Mann) herleiten. In
der Kombination mit dem Mutterbild, lässt es sich mit „Sohn“ übersetzen, wobei an einen
weinenden Säugling zu denken ist. Daneben kann Mann auch wörtlich aber auch wört-
lich. So gesehen tritt neben das rührende Bild von Mutter und Säugling, das eines Got-
tes, der wie eine Mutter ihren Erwachsenen Sohn - ihr längst an Körpergröße und Kraft
überlegen und zugleich vom Unglück gebeugt - aufrichtet. Dann wäre Gott als Frau und
Mutter eine souveräne Starke; nicht nur für kleine Kinder, sondern auch für vermeintlich
starke Männer.
 
Der Vers  der Jahreslosung hat  noch eine  Fortsetzung:  „Und  an  Jerusalem  sollt  ihr
getröstet  sein."  So wird Jerusalem  als Gottes Gegenüber  und damit  als erwachsene
Frau angesehen, die Kinder zur Welt bringt, sie stillt und ihrerseits tröstet. Das bedeutet
sie ist erwachsen und so verantwortlich für ihr Tun und Lassen. Der Trost führt also da-
hin, dass das Zusammenleben der Menschen wieder gelingt, dass Solidarität untereinan-
der die Gemeinschaft trägt.
Angesichts der Diskussionen in Europa über Aufnahmequoten für Flüchtlinge, die Wie-
dereinführung  von  Grenzkontrollen  und  den Bau von  Zäunen innerhalb und außerhalb 
 
des Schengener-Raumes ist die Auswahl dieses Verses als Jahreslosung 2016 gerade-
zu  prophetisch.  Sie  wirft  ein  ganz  neues  Licht  auf  unsere  Situation  und  bekommt  eine
politische,  d.h.  uns  alle  betreffende  Brisanz.  So  müssen  wir  uns  zum  Beispiel  fragen:
Können  sich  diejenigen,  die  auf  die  Abschottung  Europas  setzen,  Hoffnung  machen,
dass  sie  von  Gott  getröstet  werden?  Können  diejenigen  Hoffnung  haben,  die  durch  
Krieg,  Hunger,  Korruption  und  Unterdrückung  andere  Menschen  zerreiben  oder  mit
Brandsätzen bekämpfen, dass sie von Gott aufgerichtet werden?
 
Lassen wir uns nicht irre machen. Gottes Trost besteht nicht darin unsere Gefühle und
Einstellungen der als belastend empfundenen Realität anzupassen. Vielmehr tröstet Gott
uns wie eine  Mutter, indem er  das uns belastende schon  heute verändert und morgen
verändern wird. Solange wir an den Widrigkeiten des Lebens leiden, dürfen wir uns sei-
ner mütterlichen Nähe gewiss sein. Und diese steht uns auch gut, wenn wir das Zusam-
menleben unserer Gesellschaft mitgestalten.

Ihr/euer Stephan Seidel, Stadtmissionar

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Trödelmarkt -  das A und O von Karow!

Liebe Karower, Blankenburger, Bucher, Buchholzer und sonstige Freunde der Gemeinde Karow der Berliner Stadtmission!

Ab 1. April 2016 können Sie wieder Sachspenden auf dem Gemeindehof abgeben! Wir bitten Sie dabei keine Fernsehgeräte, Monitore, Autoreifen oder Großmöbel abzugeben.

Unser Trödel-Café ist ab April wieder monatlich 2-mal für Sie da. Wie in den vergangenen Jahren laden wir herzlich ein zu Trödel und Café, zu Begegnungen und Gesprächen, Essen und Trinken, zum Einkaufen oder auch Mitarbeiten. Wir halten für Sie selbstgebackenen Kuchen, fair gehandelten Kaffee und andere Leckereien für das leibliche Wohl bereit. Kommen sie und lassen Sie sich anstecken von der Fröhlichkeit.

Termine:

Sa 16.04. / Do 28.04. / Do 12.05. / Sa 21.05. / Sa 04.06. / Do 16.06 / Sa 09.07. / So 10.07. / Sa 03.09. / Do 15.09. / Sa 08.10. / Do 27.10. / Sa 17.11.2016
- Die Zeiten finden Sie im Kalender auf dieser Seite.

Mit Gottes Segen

Ihr H. Martens
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Mitteilungen aus unserem Gemeindeleben

Seit Oktober 2014 gibt es in Karow auf dem Gemeindehof eine neue Gemeinde unter der Leitung des Pastors Stephan Seidel. Die Gemeinde entstand aus den Stadtmissionsgemeinden aus Blankenburg und Karow. Der öffentliche Auftritt der Gemeinden wird sich sicherlich verändern, aber der Inhalt bleibt derselbe. Ich denke, der Fusionsprozess ist inzwischen auf einem guten Weg. Wir vertrauen weiterhin voll auf Gottes Hilfe und seinen Geist. Es ist ein Segen, was hier in Karow auf dem Gemeindehof passiert. Seien Sie neugierig. Sie sind herzlich eingeladen.

Suchen Sie mit uns Gott und seien Sie glücklich.

Ihr H. Martens

PS: Wer an der Entwicklung teilhaben möchte, sollte sich bitte einbringen und nicht hinterher meckern.
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Gemeindebrief Mai - Juni 2016

Hier finden Sie unseren aktuellen - inzwischen zweimontlich herausgegebenden Gemeindebrief.

Der neue Gemeindebrief wird hier zum Herunterladen, Speichern, Lesen und/oder Ausdrucken zur Verfügung gestellt.
Bei Interesse bitte einfach auf diesen Link klicken.
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Auf dem Gemeindehof in Karow hat sich wieder eine Krabbelgruppe gebildet und etabliert!

Näheres zur Krabbelgruppe finden sie hier!
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Schülerrüste 2015 - vom 27.-31.03.2015

Zu Beginn der Osterferien machten sich 65 Kinder und Jugendliche sowie ca. 25 Mitarbeiter mit S-Bahn und Bus auf den Weg ins Landheim nach Gussow.
Die diesjährige Schülerrüstzeit stand unter dem Thema „Daniel und seine Freunde“.

Im Anschluss an die Rüste gab es wirklich viel zu erzählen und mitzuteilen.

Wer vielleicht neugierig geworden ist, kann sich hier einen Bericht mit Bildern anschauen:
Einfach mal hier klicken.

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Denkanstoß

Lasst euch selbst als lebendige Steine in das Haus einfügen, das von Gott erbaut wird und von seinem Geist erfüllt ist. 1. Petrus 2,5

Liebe Blankenburger und Karower, liebe Mitstreiter auf dem Gemeindehof, seit Oktober bin ich nun unter Ihnen/euch, und mit mir meine Frau Jenny und unsere Tochter Frida. Zunächst einmal sehe ich dankbar und respektvoll, was Gerhard und Annette Witte in Karow, und Micah Young in Blankenburg gesät haben! Und dann sehe ich, dass mein Anfang und die angekündigte Fusion beider Gemeinden zusammen fallen. Eine neue Gemeinde entsteht. Das birgt Hoffnungen und sicher auch Fragen. Darum wollen wir festhalten, dass Gott jede und jeden in seinem Haus gebrauchen will, zugleich Platz ist, für neue lebendige Steine. So können wir getrost in die Zukunft gehen.

Wer kennt es nicht, das berühmt-berüchtigte Baustellenschild „Betreten verboten – Eltern haften für ihre Kinder“? Gucken und fachsimpeln darf man - mehr nicht. Nicht so auf dem Gemeindehof Karow! Hier darf natürlich auch geguckt und gefachsimpelt werden, nur soll es dabei nicht bleiben. Ausdrücklich erwünscht und angesagt ist das Betreten, sich Einbringen und Mitmachen. Dieser Gemeindehof ist keine reine Schaustelle, sondern eine Mitmachstelle.

Gleiches gilt auch bei der Gemeindefusion. Niemand begnüge sich mit dem Schauen. Niemand soll denken, ich werde nicht gebraucht. Keiner soll sagen er, hätte nichts beizutragen. Und niemand soll meinen, es gäbe reine Tribünenplätze oder gar eine VIP-Lounge. Vielmehr gefällt es Gott mit dir und mir an diesem Ort eine lebendige Gemeinde zu bauen, in der jeder und jedem eine besondere Aufgabe zukommt und wir zugleich aufeinander angewiesen sind.

Dazu gehören nun auch Zeit und Gelegenheiten um einander zuzuhören, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu benennen und Vertrauen ineinander zu schöpfen. Ich lege darum allen die Gemeinderüste vom 7.-9.11. in Gussow ans Herz und sage: Komm mit! Ebenso freue ich mich, wenn möglichst viele in einem der Zukunftsteams mitmischen (siehe Besondere Termine). Warum? Damit wir Bewährtes nicht übersehen, sondern weiterführen und zugleich mutig und entschlossen Neues entwickeln können.

Ihr/euer Stephan Seidel, Stadtmissionar
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Vom 16. bis 18.01.2015 fand unsere 30. Männerrüste der Gemeinde Karow in Gussow statt.

Einen Bericht zur Rüste finden Sie auf der Seite der Männer der Gemeinde.

Einfach auf den Link klicken ...

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Gemeinde-Rüste vom 25. bis 27.10.2013 in Gussow

Unsere Gemeinde-Rüste 2013 fand mit ca. 50 Teilnehmern im Landrüstheim der Berliner Stadtmission in Gussow statt. Es war gute und segensreiche Zeit.

Hier folgen ein paar Gedanken zu dieser Gemeindeveranstaltung:

"Mein Sonntagvormittag"

Gottesdienst in der Gemeindescheune Karow. Ich sitze auf meinem Stuhl und will mir die Predigt anhören. Da kommt unvermittelt Pfarrer Gerhard Witte auf mich zu, mit dem Anliegen, bitte nach der Predigt etwas über die Gemeindefreizeit zu erzählen (du machst das schon, weg war er). Einer Predigt zuzuhören mit dem Gedanken, was erzählst du nachher, ist nicht einfach.

Ich sehe Bilder von Rebecca, Isaak, Jakob und Esau vor meinen inneren Augen – dann höre ich etwas von Luther und seinen Thesen. Familiengeschichten mit Betrug, Hass, Liebe, Schuld und Enttäuschung schwirren in meinem Kopf  –  Blick nach vorn, auf die Predigt konzentrieren, höre etwas von Selbst- und Fremdbestimmung. Trifft eigentlich auch auf die Familie von Isaak zu. Wer oder was bestimmte ihr Handeln!? Wir versuchten uns in die einzelnen Personen hineinzuversetzen. Da kam es vor, dass wir drei Rebeccas mit unterschiedlichen Beweggründen hatten oder zwei Jakobs und drei Esaus, die verschiedener nicht sein konnten – Luther hat nichts Neues erfunden, sondern alles dem Römerbrief entnommen, höre ich die Stimme von vorn sagen.

Von dem orientalischen Abend musst du auch noch erzählen! Meine Gedanken schwirren wieder ab. Alle haben sich verkleidet, die Marktstände, der Handel, das Kamelrennen (was den Kindern besonders viel Spaß gemacht hat) und das Essen und überhaupt die Gemeinschaft von jung und alt und die Gespräche und Gedanken um das Thema „Schlechte Zeiten - Gute Zeiten“ in Bezug auf das Leben der Familie von Isaak, und auf unser Leben. (Übrigens: sehr nachdenkenswert).

Wir erlebten eine gute und segensreiche Zeit in Gussow.

Die Predigt ist zu Ende, ich muss nach vorn und meine Gedanken in Worte fassen (mit klopfenden Herzen und schwitzenden Händen).

Tschüß
Gruß Birgit
(eine Teilnehmerin der Gemeindefreizeit)
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Schritte wagen im Vertrauen auf einen guten Weg ...

Das war das Motto unseres Umzugsgottesdienstes im August 2006. Nun sind wir bereits 8 Jahre auf dem neuen, viel größeren Grundstück und fühlen uns alle dort zu Hause. Sehr viel ist in dieser Zeit passiert. Hier ist ein Ort entstanden - und nach wie vor im Werden -, an dem sich sehr unterschiedliche Menschen begegnen, gemeinsam beten, miteinander reden, sich austauschen, auf einander hören, zusammen essen, feiern und arbeiten. Jeder ist herzlich willkommen.
Man kann sich alles nur anschauen oder sich auch mutig ausprobieren. Einfach Schritte wagen - zu anderen hin - zu Gott hin. Das ist eine spannende Sache, zu der wir Sie ganz herzlich einladen, uns bei dem vielen schönen und bewegenden Schritten zu begleiten.
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Die Kita auf dem Gemeindehof Karow

Seit dem 1. August des Jahres 2010 hat die Berliner Stadtmission ihren ersten
Der Kindergarten hat auf unserem Gemeindehof sein Zuhause gefunden.
Interessenten können sich weiterhin anmelden!
 
Schriftlich bei:
Leiterin des Kindergarten
Frau Romy Bigalke
Berliner Stadtmission
Lehrter Straße 68
10557 Berlin
 
telefonisch unter: (030) 912 02 969 20
per E-Mail: romy.bigalke(at)berliner-stadtmission.de
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Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst...
Psalm 127
Unser Projekt beinhaltet einen evangelischen Kindergarten und eine Senioren- Wohngemeinschaft unter dem Dach der Gemeinde.
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Hier können Sie unser Projekt GEMEINDEHOF KAROW unterstützen:

Spendenkonto der Berliner Stadtmission
Verwendungszweck "Stadtmissionsgemeinde Gemeindehof Karow"
IBAN: DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER (Bank für Sozialwirtschaft)
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"Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn!" 

(Das Motto der Berliner Stadtmission.)

LOSUNG DES TAGES

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen. | 1.Mose 26,24

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