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Gemeinde Tegel der Berliner Stadtmission

Buchtipp

Komm, ich erzähl Die eine Geschichte

Mit diesen Worten lädt der Autor Jorge Bucay in seinem gleichnamigen Buch den fiktiven Zuhörer Demian in fünfzig Sitzungen in eine Geschichtenwelt der Märchen, Sufi-Gleichnisse, Zen-Weisheiten und antiken Sagen ein. Bucay liefert mit seinen thematisch gegliederten Weisheiten, Metaphern und Parabeln viele tiefschürfende, aber zugleich genial prägnante Impulse für Demians festgefahrenes Leben. Die Geschichten lesen sich schnell und einfach und entfalten ihre inspirierende Kraft mal sofort, mal erst beim zweiten oder dritten Lesen. Dank des aufgelockerten Formats eines Dialogs zwischen Jorge und Demian fällt mehrmaliges Lesen leichter, als das Buch überhaupt mal zur Seite zu legen. Als ich dieses Buch auf einer Kayak-Tour durch die schwedische Wildnis, als Leihgabe meiner Mitreisenden, in einem Zug durchlas, war das Buch nicht mehr nur ihr Lieblingsbuch. Wer einfach mal eine Abwechslung zu Roman-Geschichten oder eine Ergänzung zum theologischen Impuls sucht, läuft Gefahr, dass das Buch noch mehr Liebhaber findet. 

"Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen - Erwachsenen zum Aufwachen" (Klappentext
Ich wünsche allen Lesenden viel Spaß bei diesem Buch, dessen größte Herausforderung das Begreifen seiner Einfachheit ist; ein Buch das unterhält und zum Nachdenken und Weitererzählen inspiriert.
Jorge Bucay, "Komm ich erzähl dir eine Geschichte" (1999), Fischer, 9,99€ (auch am Büchertisch erhältlich)

Timo H. - Juni 2017

 

 

 

Sven Lager, Gerold Vorländer: Jeder Mensch will ankommen. Erfahrungsberichte und Anregungen für die Arbeit mit Geflüchteten. Gießen 2017, 141 S., 15 Euro.

Die beiden Autoren – ein Schriftsteller und ein leitender Berliner Stadtmissionar – haben vor zwei Jahren das Gemeinschaftshaus „Refugio“ gegründet, in dem Geflüchtete und Einheimische gemeinsam leben und arbeiten. In diesem Buch schildern sie Hintergründe und Formen der Flüchtlingsarbeit. Berührende Fallgeschichten vermitteln einen Eindruck von den Schicksalen und abenteuerlichen Wegen der Geflüchteten. Auch die Projekte von Ehrenamtlichen werden gewürdigt – zum Beispiel Gerd Frankes erfolgreiche Laptop-Aktionen. Das wird auch gleich konkret als eines von fünf sinnvollen Projekt-Ideen mit allen Details vorgestellt als Anregung, wie in anderen Notaufnahmen mit Lern-Computern für Kinder sinnvolle Freizeitangebote geschaffen werden können. Farbig unterlegte Infoblocks liefern Fakten zu Fluchtursachen, die Integrationsarbeit samt Projektideen, den Umgang mit Mission und das Ehrenamt. Zwischendrin sind immer Gespräche mit den beiden Autoren abgedruckt, in denen die Herausforderungen, Enttäuschungen und Wunder in der Flüchtlingsarbeit zur Sprache kommen.

Man erfährt viel über die Geschichte der Flüchtlingsarbeit der Berliner Stadtmission, die diesen Arbeitszweig schon im Jahr 2010 begann. Auch die bedrückende Enge der Aufnahmestellen, die Verständigungsschwierigkeiten aufgrund der fremden Sprachen und Kulturen, das nervige Warten auf den Ämtern und die Konflikte zwischen den verschiedenen Kulturen werden nicht verschwiegen. Das Buch ist lebendig und persönlich geschrieben. Manchmal verliert man den roten Faden aus dem Blick, und an manchen Stellen bleibt das Buch für mein Empfinden sehr an der Oberfläche, und ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Es vermittelt aber konkrete Einblicke in die Flüchtlingsarbeit der Berliner Stadtmission, die auch unserer Gemeinde Tegel-Süd weiter beschäftigen wird, sind doch vor kurzem 230 Geflüchtete in das neue Wohnheim an der Bernauer Str. direkt auf der anderen Straßenseite gezogen.

Michael U. - Juni 2017

Mitarbeiter gesucht!

Die Geflüchteten-AG hat beschlossen, an folgenden Samstagen ein "Begegnungs-Café" in unserer Gemeinde von 14 bis 17 Uhr für die Bewohner der Bernauer Str. anzubieten:

1. Juli,

5. August,

2. September,

30. September.

Wer backt dafür einen Kuchen, wer bietet eine Aktion an (Liedersingen, basteln, Spiel-Computer), wer kommt einfach so zum Kennenlern-Gespräch? Bitte melden bei Lorenz. Bührmann (Buehrmann[at]berliner-stadtmission.de).

„Immer Montags beste Freunde“ von Laura Schroff und Alex Tresniowski

Leicht pastelle okerfarbener Hintergrund. Im Unteren Bereich ist eine stlisierte Städte Syline in einem rotbraun. Zwei Menschen, ein halbwüchsiges Kind und ein Erwachsener,die nur in einem hell Grau dargestelt sind, entfernen sich aus dem Blickfeld.Diana Verlag

Erschienen im Diana Verlag ISBN: 978-3-453-29175-1

 

Das Bücherangebot in jeder Buchhandlung ist so groß, dass es gar nicht so einfach ist, ein neues Buch, das spannend, begeisternd, fesselnd und inspirierend ist, zu finden.

Beim Bummeln durch die Buchhandlung fiel mir „Immer Montags beste Freunde“ in die Hände. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen.

Laura beschreibt darin, wie sie Maurice in New York kennenlernt. Sie ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Er ist ein elfjähriger farbiger Junge, der bei seiner schwer drogen-abhängigen Mutter in einem Wohnheim für wohnungslose Menschen, unter unvorstellbaren Bedingungen, lebt.

Auf dem Weg zur Arbeit läuft sie auf dem Broadway eilig an ihm vorbei, als er sie um etwas Kleingeld bittet. Erst an der nächsten Kreuzung kehrt sie um. Warum? Das wird erst später im Buch klar. Die beiden landen bei McDonald's. In den folgenden Wochen werden die beiden ungleichen Menschen Freunde und treffen sich bald nicht nur an jedem Montag.

Es hat mich sehr berührt, mit wie viel Vertrauen auf Gott Laura gehandelt hat. Die Menschen um sie herum haben ihr sehr eindringlich von der Freundschaft zu Maurice abgeraten. Gewalt und Drogen hätten Laura gefährlich werden können. Aber sie ließ sich nicht beirren. Sie wurde zu Maurices Vertrauter. Und dass diese Entscheidung die richtige war, wurde ihr immer wieder aufs Neue gezeigt.

Im Laufe der folgenden Jahre veränderten sich ihrer beider Leben.

Besonders berührend fand ich Lauras Mut auf Gottes Stimme zu hören.