SPENDENKONTO


IBAN:
DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck:
Komm und Sieh

Infos zu Sachspenden:
(030) 690 33 535

Ansprechpartner

Porträt Ana Lichtwer

Ana Lichtwer
Leitung
030-301 120 71
Tel. 0151 644 31 238

 

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Komm und sieh

Kleiderkammer

Seit  Dezember 2014 haben wir eine zentrale Kleiderkammer. Wurde schon vorher an verschiedenen Stellen im Zentrum am Hauptbahnhof in der Lehrter Straße Kleidung an Hilfsbedürftige ausgegeben, gibt es nun eine zentrale Anlaufstelle.

Öffnungszeiten

Mo - 10 bis 17 Uhr
Di -  10 bis 18 Uhr (10 bis 13 Geflüchtete, 13 bis 18 Uhr- Gäste aus der Ambulanz)
Mi - 10 bis 17 Uhr (10 bis 13, Obdachlose, 13 bis 17 Uhr Geflüchtete)
Do - 10 bis 17 Uhr (10 bis 13 Geflüchtete, 13 bis 17 Uhr Obdachlose)
Fr - 10 bis 17 Uhr

Anfahrt

Lehrter Str. 68
10557 Berlin
Sortierung (alte Küche)
Eingang Seydlitzstraße 21

Der Vorgang

Regale mit HosenDie gespendete Kleidung muss erst sortiert werden

In verschiedenen Sortierungsstellen werden in dieser neuen Kleiderkammer täglich 800 Kilogramm Kleider geprüft und sortiert. Dabei wird in erster Linie für die Notkleiderkammern der Notübernachtungen, der Bahnhofmission und den Projekten der Wohnungslosen- und Flüchtlingshilfe sortiert und gelagert. Die Kleidung, die in diesem Sichtungsgang aussortiert wurde, da sie in den Bereichen nicht verwendet werden kann (zum Beispiel Sommerkleidung im Winter, Ballkleider oder Lederjacken), kommt in die Komm&Sieh-Läden. Dort werden sie Second-Hand verkauft und unterstützen die Arbeit der Berliner Stadtmission durch ihren Erlös. 

Die Kleidung, die weder für die Bekleidungskammern noch für die Second-Hand-Shops brauchbar ist, weil sie unbrauchbar oder zerstört ist, findet aber dennoch eine Verwendung. Die Designer unseres Designerlabels WATER TO WINE durchsuchen die Sachen nach Kleidung, die sie im Upcycling-Verfahren zu Designermode umwandeln. Der Erlös daraus kommt ebenfalls wieder der Arbeit der Berliner Stadtmission zugute.

Weiterleitung und Speichermöglichkeit

WarteraumWarteraum

Von allen Kleiderspenden, die bei uns ankommen, sind 60 Prozent nicht geeignet für die Notunterkünfte oder die Second-Hand-Läden. Ob ungeeignet, kaputt oder verschmutzt, „unser Ziel und unsere Herausforderung ist es, dennoch sinnvoll mit diesen Spenden umzugehen“, so Jost Berchner.

Foto von Regalen mit SchuheFrische Socken und Unterwäsche werden immer gebraucht, aber auch Schuhe.

Aus diesem Grund arbeiten wir mit FairWertung zusammen. Die unbrauchbaren Kleidungsstücke werden mit dem Transporter abgeholt. Damit werden andere Kleiderkammern versorgt, die Spendennot haben, oder Hilfsorganisationen zur Selbsthilfe unterstützt, z.B. Schneiderinnenausbildung in Entwicklungsländern.

Haben wir brauchbare Kleidung oder auch Schlafsäcke in einer Menge, die nicht mehr in der Kleiderkammer untergebracht werden können, dann gibt es durch einen Keller die Möglichkeit eines Speichers. Denn immer wieder kann es zu plötzlichen Wetterumschwüngen kommen und nach zwei milden Wochen der Winter hereinbrechen. Dann ist es gut, wenn wir aus dem Speicher die warme Winterkleidung hervorholen können.