Bericht vom Tag 6 - 23. August 2009
Der letzte Morgen und Tag in Dänemark war angebrochen und das Wetter war wieder super. Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut und wir versuchten, alles im Auto unterzubringen. Das stellte sich als schwierig heraus, denn wir hatten 14 Zelte, Schlafsäcke und Isomatten mehr im Gepäck, als bei der Anreise. Aber es wurde alles verstaut.
Dann fuhren wir zum Stadion, wo es die Siegerehrungen gab und die letzten Finale. Zu
unserer Überraschung wurden wir zum 1500-Meter-Finale mit zwei Personen aufgerufen, wo jedoch nur Robert unsererseits teilnahm (siehe Bild links). Beim Starterfeld war gleich klar, dass wir bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle spielen würde, aber dabei sein ist alles und es wurde noch ein Spaß.
Anschließend gab es die Siegerehrungen und ein Riesenjubel brandete auf, als „Faith and Hope“ die Goldmedaille für die Disziplin Boule überreicht bekam (siehe Bild hier rechts).
Dann kam der Abschluss mit dem Einpacken der Social Inclusion Games-Fahne in einem Koffer (siehe auch Bild ganz unten).
Ob es diese Art von Spielen nochmals geben wird, weiß keiner – aber jeder der daran teilgenommen hat, hofft es. Von dänischer Seite wird es keine Finanzierung mehr geben. Daher hoffen alle, dass ein anderes Land die nächsten Spiele austragen wird. Die Organisatoren sind bereit den kommenden Veranstaltern mit Ihrem Know-how zu unterstützen und hoffen, dass die „Social Inclusion Games“ im Jahre 2011 in den Niederlanden oder Deutschland erneut ins Leben gerufen werden. Vielleicht ist das möglich?
Ein kurzes Fazit der vergangenen Woche: Es hat allen Teilnehmern großen Spaß gemacht und es wurden neue Sportarten für jeden Einzelnen entdeckt. Unser Team hat zu Teilnehmern aus anderen Ländern Kontakte geknüpft und festgestellt, dass viele Menschen ähnliche Probleme haben wie sie selbst, diese sich jedoch nicht aufgegeben haben.
Der Spaß an den Spielen frei nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ war für alle Nationen und Teilnehmer das Wichtigste. Dies hat man in jeder Sekunde der „Social Inclusion Games 2009“ gespürt.
Dies ist nun der letzte Bericht von den Social Inclusion Games gewesen und wir hoffen, dass wir einige Eindrücke rüberbringen konnten. Sollte Interesse an mehr Informationen über dies Spiele bestehen, so können Sie mich, Thomas Winistädt – Berliner Stadtmission, jederzeit kontaktieren:
winistaedt [ät] berliner-stadtmission.de
Tel. +49-30-690 333.
Gesegnete Grüße aus Odense senden
Thomas Winistädt & Robert Veltmann
für das Team „Faith and Hope“

