Das war unser Sommerfest 2009
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Wunderschön war es am 28. Juni! Unser Ehrengast "Dr. Martin Luther" (dargestellt von dem Luther aus Wittenberg, Bernhard Naumann - Foto rechts) bescheinigte uns und unseren 1.300 Gästen, eine "fröhliche Schar von Christen zu sein, denen ihre Freude anzumerken ist". Wir haben ja auch allen Grund zur Freude; das passende Wort aus der Bibel zum Monat Juli ruft: "Freut euch in dem Herrn!"
Wir starteten das Fest würdig mit einem Gottesdienst zum Thema "Unmöglich!". In seiner Predigt beschrieb Stadtmissionsdirektor Pfarrer Hans-Georg Filker drei Herausforderungen, die wir mit Gottes Hilfe bewältigen können: 1. Das liebe Geld nicht zu sehr lieb zu haben (Wirtschaftskrise), 2. nicht so viel zu meckern (stattdessen z.B. Freude an der Wiedervereinigung zu haben), 3. Gott zu vertrauen, dass er das
scheinbar Unmögliche möglich macht - gerade in persönlichen Lebensbereichen.
Nach dem Gottesdienst gab es eine Mittagspause und während dieser ließen es die Besucher und Gastgeber ihren Bäuchen gut gehen: Von Suppe satt (Albrechtshof), Würstchen und Stockbroten über Zuckerwatte (von der Gemeinde Blankenburg, siehe Foto links), Muffins, Kuchen und Waffeln bis zu alkoholfreien, fruchtigen Cocktails und Kaffee gab es viele gesunde (na gut: und weniger gesunde) Leckereien auf dem Gelände - alles angeboten aus eigener Leistung von Stadtmissions-Gemeinden, -Einrichtungen und -Hotels und -Gästehäusern.
Neben der Kreativbühne, die dieses Mal in das Gesamtprogramm des Sommerfests eingebettet war, gab es ein buntes Bühnenprogramm, spannende Erlebnisse für Kinder und Jugendliche und vielfältige Marktstände.
Die Senioren kamen voll auf ihre Kosten beim Auftritt des Tanzorchesters Tiergarten, die mit ihrer Swing- und Jazzmusik zum Tanzen animierten (siehe Foto rechts). Alle Generationen hingegen ließen sich gern zur Bühne locken, als Ben (Zivildienstleistender im Übergangshaus im Zentraum am Hauptbahnhof) mit einem Freund Hip Hop Dance vorführte.
Wer lieber entspannen wollte, ging zur Strandbar unserer Ostsee-Häuser. Dort gab es Strandkörbe, Sand, und auch Liegestühle - "Herrlich!" war das einstimmige Urteil der Besucher. Aber auch die Chill-out-Area beim Jugendprogramm lud zum Relaxen ein.
Apropos Jugendprogramm: Dieses Jahr gab es dieses zum ersten Mal auf dem Gelände beim Sommerfest. Neben dem Chillen konnten die Teens sich versuchen beim Computer-Ratespiel "You don't know Jack", Bungee-Running, Kistenklettern und beim Abseilen von unserem Gebäude Lehrter Str. 69. Natürlich probierten sich dabei aber auch Erwachsene und Kinder aus (siehe Foto links).
Die Kinder konnten eine Spielstraße besuchen und ihren "Spielepass" vervollständigen, indem sie an zehn verschiedenen Stationen Aufgaben erfüllten, unter anderem Eierlaufen, Dosenwerfen (Bild rechts), Skate-Board-Rennen, Spiegelfliesenmalen, aber auch Mini-Golf vom Wirt des Café Moab in der Lehrter Straße. Wer alle Stempel in seinem Pass gesammelt hatte, der erhielt eine Schirmmütze mit dem Aufdruck "Volltreffer", das auch das Thema des Kinder-Gottesdienstes war.
Für einige Ehrenamtliche der Berliner Stadtmission war es ein besonderer Tag,
denn sie wurden für die beachtliche Leistung geehrt, bereits zehn Jahre oder länger im Amt zu sein. Eine kurze Ansprache dazu hielt die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue (im Bild zu sehen mit unserem Vorstand Geschäftsführer Martin Zwick). Sie bedankte sich bei den Ehrenamtlichen und stellte klar, dass ohne die Ehrenamtlichen unsere Gesellschaft ärmer wäre. Auf die Frage, zu was für einem Ehrenamt sie sich persönlich einladen lassen würde, antwortete sie aber, "Sport, denn dies ist mein Steckenpferd." Wer weiß - vielleicht wird das einmal ein neuer Arbeitsbereich bei der Berliner Stadtmission? In Bewegung sind wir ja schon seit unserer Gründung im Jahre 1877!
Nachdem die Ehrenamtlichen einzeln auf die Bühne gerufen wurden, gab es neben einem kleinen Rückblick auf die Tätigkeiten eine Urkunde mit dem Stadtmissions-Siegel, eine Rose und eine Kleinigkeit für den Gaumen. Zum Schluss wurde noch ein Segenswort über denen gesprochen, die dies wünschten (Bild rechts). Ein ausführlicher Bericht zu den Ehrungen finden Sie demnächst auch im Online-Bereich des Referates Ehrenamt
Aber nicht nur auf der Bühne im Zelt, sondern auch im Festsaal im Zentrum am Hauptbahnhof war die Stimmung super, und der Grund: Die Kreativbühne. Sie fand in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge statt. Auf der Kreativbühne führen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Musik, Theater oder Kleinkunst auf - gelebte Integration. Ein Besucher schrieb dazu im Gästebuch: "Ich wohne in der Nachbarschaft und finde es gut, dass eine solche Institution existiert. Menschen für Menschen in einer so technischen Leistungsgesellschaft."
Zu denen, die auf der Kreativbühne auftraten, gehörten Susanne Talkowski, die Ausschnitte aus dem Musical "Elisabeth" sang, das Hausorchester der Fördergruppe der Lebenshilfe gGmbH Berlin, 5. Rad e.V., die Spektrum-Sprecher der Spektrum-Gesellschaft Berlin, Lebenshilfe e.V. aus Frankfurt/Oder, und die "Handi-Clapped Band". Eröffnet wurde die Kreativbühne von dem Chor "KunterBUND" unserer Wohnstätte in Rahnsdorf (Foto oben), die auch die Kreativbühne ins Leben gerufen hat. Auf den Seiten der Wohnstätte Rahnsdorf können Sie mehr über die Kreativbühne erfahren. mehr
Es fiel allen schwer, sich zu verabschieden nach so viel geballter Lebensfreude an einem Ort. Aber alles hat nunmal ein Ende. Unser Dank gilt allen Beteiligten, die das Fest so schön gestalteten! So Gott will und wir leben, feiern wir das nächste große Fest zum 133. Geburtstag am 7. März 2010. Schon jetzt sind Sie herzlich dazu eingeladen!
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