Wolfgang, natürlich!
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble kam im Rahmen der bundesweiten Woche des Bürgerschaftlichen Engagements (September 2008) in unser Projekt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, "Starthilfe". Er las als Ehrenamtlicher aus Cornelia Funkes Buch "Tintenherz". Nach der Lesung fragte Herr Schäuble die Kinder und Jugendlichen, ob sie denn wüssten, wer er sei. Die Antwort: "Ja, Sie sind Herr Schäuble." Da fragte der Minister, ob sie denn wüssten, wer er weiter sei. "Ja," sagten die Kinder, "Wolfgang." mehr
Und dann ging das Boot unter...
Wöchentliche Mitarbeiterandacht im Zentrum am Hauptbahnhof, circa 60 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen beisammen. Es wird laut die Bibellese für den Tag vorgelesen, bevor der Stadtmissionsdirektor ein paar geistliche Gedanken dazu sagt. An diesem Tag ist Lukas 5, 1-11 dran. Der Leser liest: "...und [Jesus] sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. Da stieg er in eins der Boote..." Plötzlich ertönt deutlich vernehmbar eine Toilettenspülung aus einem anderen Geschoss. Der Leser spricht weiter: "... und das Boot ging unter!" Lautes Gelächter. Der Stadtmissionsdirektor ergänzt lachend, "Ich habe eine andere Übersetzung!"
Die heiligsten Schuhe
Sind wir Christen wohl manchmal zu fromm? Wir sind auf der Geburtstagsfeier eines Stadtmissionars (Pfarrer). Es unterhalten sich die Gäste an einem Tisch, ausgelassen und ein bisschen albern. Das Gespräch kommt plötzlich auf Schuhe. "Nicht, dass ihr denkt, ich kann mich nicht auch über Schuhe unterhalten", sagt ein Gast (männlich, ebenfalls Stadtmissionar). "Das meine ich ernst! Ich kann euch wirklich sagen, wo es die geilsten Schuhe in Berlin gibt!" ergänzt er. Lehnt sich eine Dame am Tisch vor und fragt nach, "Was für Schuhe? Die heiligsten Schuhe?"
So hört jeder eben nur das, was er möchte... geht uns auch manchmal mit der Bibel so.
(Beinahe-)Festnahme beim Heiligabendgottesdienst
Berlin Hauptbahnhof, Heiligabend, gegen 23 Uhr. Gerade ist unser Weihnachtsgottesdienst, den wir traditionell in der südlichen Eingangshalle halten, zuende. Eine der Darstellerinnen der "Lebend-Krippe" steht mit einem Kinderwagen und einer "Jesus-Puppe" vor dem Fahrstuhl. Zwei Bundespolizisten kommen vorbei und schauen die Puppe und die Frau an. Sie ist gemäß der Darstellung einer der Hirten schäbig gekleidet.
Die Polizisten sprechen sie an, was sie hier im Hauptbahnhof tun würde. Sie sagt verschmitzt, "Tja, ich muss jetzt den Jesus nach hause bringen". Die Polizisten schauen in den Kinderwagen, sehen die Puppe. Einer der beiden sagt zu ihr, "So so, dann kommen Sie doch mal mit". Die Frau protestiert, "Nein, nein, wir haben doch gerade Gottesdienst gefeiert, da gab es ein Krippenspiel mit dem Jesuskind, haben Sie das denn nicht gesehen?". Die Polizisten sind nicht überzeugt, möchten die "verwirrte" Frau festhalten und aus dem Bahnhof hinaus begleiten, denn im Hauptbahnhof werden keine wohnunglosen Menschen geduldet. Die Frau protestiert lautstark.
Einer unserer anderen Mitarbeiter eilt herbei, mit Namensschild der Berliner Stadtmission ausgerüstet, und klärt die Situation auf. Rettung in letzter Minute - und uns einen Lacher wert.
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Kontakt
Berliner Stadtmission
Lehrter Str. 68
10557 Berlin
Tel.: 030-690 33-3
Mail: info [ät] berliner-stadtmission.de
Tageslosung
„Lass leuchten dein Antlitz über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr!
“
Daniel 9,17
„Ihr seid aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten - der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, durch ihn werdet auch ihr mit eingebaut in die Wohnung Gottes im Geist.
“
Epheser 2,20-22


