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Social Media Policy

Vorschriften im Umgang mit Sozialen Medien

Social Media Policy für Haupt- und Ehrenamtliche der Berliner Stadtmission

Social Media bzw. Web 2.0 (Facebook, Twitter, Youtube etc.) sind kaum noch aus dem Internet wegzudenken und schaffen neue Möglichkeiten, unabhängig von der Örtlichkeit, Erfahrungen oder Meinungen auszutauschen. Diese neuen Medien wollen wir in der Berliner Stadtmission als kreative, positive Kraft nutzen. Kaum eine Drucksache erreicht so viele Menschen wie das Web 2.0. Auf diesem Wege können wir unsere Arbeit bekannt machen und auch finanzielle Unterstützung dafür gewinnen. Wir unterstützen es deswegen, wenn unsere Haupt- und Ehrenamtlichen sich im Web 2.0 beteiligen, denn sie sind engagiert und suchen das Beste der Stadt (Jeremia 29,7). Dabei transportieren sie ihren Glauben und berichten über ihr Engagement auch im Internet. Niemand kann das so authentisch wie Sie. Allerdings bietet das Web 2.0 nicht nur Chancen, sondern es birgt auch Risiken und Fallstricke. In der folgenden Social Media Policy sind Grundsätze zur verantwortungsvollen Nutzung aufgeführt, die zu beachten sind:

  1. Rücksichtnahme
    Die Berliner Stadtmission ist Teil der Evangelischen Kirche und will ihrem Leitbild gemäß „das Beste der Stadt suchen“. Wir wollen Menschen begegnen, sie einladen und ihnen eine Heimat geben. Alle Haupt- und Ehrenamtlichen sollten sich im Internet daher höflich, sachlich und rücksichtsvoll zu allen Themen und anderen gegenüber äußern. Wenn Sie für Ihre oder unsere Sache argumentieren, üben Sie sich gleichzeitig in Toleranz und Großzügigkeit gegenüber Andersdenkenden und veröffentlichen Sie nichts, was andere verleumdet, verletzt oder zu Missverständnissen führen könnte. Jesus Christus war ein großer Ermutiger; nehmen Sie sich ein Beispiel und versuchen Sie, hilfreiche Information weiter zu geben und Perspektive zu vermitteln. Sollten Sie in seelsorgerlicher Funktion gefordert sein, dann beachten Sie, dass Seelsorge unter vier Augen erfolgen sollte (also nicht auf der Facebook-Pinnwand). Verweisen Sie an geschulte Menschen, wenn das Anliegen außerhalb Ihrer Kompetenz liegt.
  2. Transparenz
    Wenn Sie sich bei der Berliner Stadtmission engagieren, werden Sie in der Öffentlichkeit des Internets auch als Repräsentant der Berliner Stadtmission wahrgenommen. Wenn Sie daher über die Berliner Stadtmission schreiben, sorgen Sie für Transparenz. Geben Sie Ihren Namen und Ihre Position bei der Stadtmission an. Machen Sie deutlich, ob Sie Ihre eigene Meinung äußern oder für die Stadtmission sprechen.
    Geben Sie als Arbeitgeber Folgendes an:
    bei Anstellung im Verein: Berliner Stadtmission
    bei Anstellung in einer der Tochtergesellschaften: vollständiger Name der Tochter.
  3. Datenschutz
    Jeder Hauptamtliche/Ehrenamtliche der Berliner Stadtmission hat sich bei Unterzeichnung seines Vertrags zur Verschwiegenheit verpflichtet und eine Datenschutzbelehrung zur EDV erhalten. Das gilt auch für Konten in den Sozialen Medien. Geben Sie in Ihren privaten Konten (z.B. bei Facebook) keine sensiblen oder brisanten Daten über Ihre Arbeit bzw. den Ihnen anvertrauten Menschen bekannt. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich vor der Veröffentlichung an Ihren Leitenden Mitarbeitenden oder an die Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
  4. Sicherheit
    Hüten Sie sich im Internet davor, alle Daten für die gesamte Internet-Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In fast allen Sozialen Medien können Sie wählen, welche Ihrer Posts, Fotos, Kontaktinformationen Sie an wen preisgeben möchten. Wenn Sie bei möglichen Sicherheitseinstellungen Hilfestellung benötigen, wenden Sie sich an unsere Internet-Redaktion
  5. Urheberrecht
    Respektieren Sie das Urheberrecht und das Recht am Bilde (vgl. Kommunikations-Handbuch, Kapitel "Internet-Redaktion"). Bei Unsicherheit sprechen Sie bitte vor der Veröffentlichung die Internet-Redaktion an. Das gilt auch für Zitate (ausgenommen: Personen des öffentlichen Lebens, z.B. Albert Einstein).
  6. Themenfeld Kinder/Jugendliche und die Kommunikation mit Minderjährigen im Internet
    Halten Sie sich in jedem Fall an die „Verpflichtungserklärung über das Verhalten im Bereich Jugendhilfen der Berliner Stadtmission“ – erhältlich bei Claudia Held, held(at)berliner-stadtmission.de. Beachten Sie, dass Kinder und Jugendliche im Internet besonders schutzbedürftig sind; hier gilt es überaus vorsichtig zu sein!
  7. Fundraising-Portale
    Über Social Media kann auch Online-Fundraising betrieben werden. Die Berliner Stadtmission ist bereits in einigen Portalen aktiv. Planen Sie in diesem Bereich mit Ihrer Einrichtung oder Gemeinde aktiv zu werden, setzen Sie sich bitte mit unserer Abteilung Fundraising in Verbindung. Stellen Sie keine Aktionen eigenmächtig ins Netz. Es könnten abgesehen von Irritationen auch steuerliche Verpflichtungen (Gemeinnützigkeit) auf Sie zukommen.
  8. Monitoring
    Die systematische Protokollierung der Auftritte der Berliner Stadtmission im Netz wird ausschließlich über die Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Da dies ein sensibles Thema ist, mit dem auch Missbrauch getrieben werden kann, ist es anderen Haupt- und Ehrenamtlichen nicht gestattet.
  9. Vernetzung
    Vernetzen Sie sich mit Partnern oder anderen christlichen und/oder sozialen Organisationen, zum Beispiel durch "Gefällt mir" oder "Freund werden" bei Facebook. Neben sinnvollem Informationsaustausch zeigen Sie damit, dass es der Berliner Stadtmission auch darum geht, gemeinsam mit anderen das "Beste der Stadt" zu suchen.
  10. Offene Briefe etc.
    Bei anderen Organisationen oder öffentlichen Personen (z.B. Politikern) öffentliche Hilfegesuche, politische Aufforderungen und "Offene Briefe" zu posten, kann als Nötigung empfunden werden. Solche Einträge, z.B. an Pinnwänden bei Facebook, sollten daher immer im Vorfeld mit der Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit abgesprochen werden.
  11. Corporate Design
    Halten Sie sich bei offiziellen Seiten der Berliner Stadtmission an das Corporate Design. Hierzu beachten Sie auch das Kommunikations-Handbuch. Mindestens sollten bei Online-Konten und Seiten immer der Name oder das Logo der Berliner Stadtmission im Profil gut sichtbar enthalten sein und unsere Webadresse www.berliner-stadtmission.de als weiterführende Information angegeben werden.
  12. Administratorenrechte Facebook
    Gewähren Sie bei Facebook-Seiten für Einrichtungen/Gemeinden der Internet-Redaktion der Berliner Stadtmission Administratoren-Rechte. Ähnlich wie bei unseren Internet-Seiten dient dies im Notfall (z.B. bei unflätigen Kommentaren) als "Zweitschlüssel". Sollten Sie bereits eine Seite bei Facebook eingerichtet haben oder dies planen, dann wenden Sie sich bitte an die Internet-Redaktion für eine Anleitung, welche Einstellungen vorzunehmen sind. 


Diese Vorschriften sind verbindlich. Verstöße dagegen führen bei beruflich Mitarbeitenden zu disziplinarischen Maßnahmen. Wer sich ehrenamtlich engagiert und nicht an die Vorschriften hält, kann vom Ehrenamt ausgeschlossen werden. Straftaten werden zur Anzeige gebracht.

Stand: April 2016