So war unser Januar/Februar
Wir melden uns aus dem Wintertief. Der Winter in Berlin ist kalt und glatt, aber solange der Weg zur Einsatzstelle noch zu bewältigen ist, kommen wir zur Arbeit. Am Ende des Tages ist soziale Arbeit in diesen Zeiten noch wichtiger als sonst.
Die Freiwilligen, die noch nicht im November in der Kältehilfe angefangen haben zu arbeiten, hatten ab Januar ihre ersten Einsätze in den Notübernachtungen.
Die Kälte bringt aber auch Schnee – und das haben wir genutzt, indem wir rodeln waren. Die Berliner haben sehr gestaunt, denn Schnee kannten sie nämlich nur aus Geschichten.
Um uns den Winterblues wegzutanzen, haben wir wieder eine WG-Party geschmissen. In der Küche gab es Bierpong und im Wohnzimmer wurde getanzt. Es wurden auch neue Traditionen eingeführt und Freundschaften geknüpft.
Zwei Tage später ging es schon los zu Martas Gästehaus am Groß Väter See auf Seminarfahrt. Auf der Anreise durften einige die ausbaufähige Infrastruktur Brandenburgs erleben, während drei andere schön warm im Uli-Bulli sitzen durften.
Wir haben mal in die Tagebucheinträge der vorherigen drei FSJ-Jahrgänge reingeschaut und uns ist erschreckend aufgefallen, wie ähnlich sich die verschiedenen Seminarfahrten zum Groß Väter See eigentlich waren.
Also macht euch (liebe zukünftige FSJler*innen) auf Eisbaden, Kegeln, Brandenburgs ausbaufähige Infrastruktur, Wildpark und Stockbrot gefasst.
Digga, das Einzige, was neu war – oder was es in diesem Ausmaß vorher noch nicht gegeben hat – sind unser Alkoholkonsum und ein 40 Jahre alter Meißel von Ulli, der beim Eishacken im See versenkt wurde.
Also versucht entweder, uns zu übertreffen, oder sammelt eure eigenen Erfahrungen. Aber macht euch keine Sorgen: Egal, wie viele Menschen es vor euch schon gemacht haben, es wird trotzdem wunderschön!
Mit freundlichen Füßen