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Adventskalendertürchen 8

Türchen 8

Unsere Kältebus-Fahrer und -Fahrerinnen scheuen sich nicht vor dem Kontakt mit obdachlosen Menschen. Jede Nacht suchen sie die Menschen auf, um die andere einen großen Bogen machen. Dabei kommen sie ins Gespräch mit den obdachlosen Menschen, kennen ihre Geschichte, sehen den Menschen hinter der Verwahrlosung.

Aber warum kann ein Händedruck nun Leben retten?

Sind die Nächte kalt, begrüßen unserer Kältebus-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter denen, die auf der Straße leben mit einem Händedruck. Das ist nicht nur eine Begrüßung auf Augenhöhe, sondern auch ein prüfen der Körpertemperatur. Für uns, die wir eine Wohnung, eine Heizung und eine warme Dusche haben, ist klar: Jemanden, der draußen schläft, muss die ganze Zeit kalt sein. Aber lebt man länger auf der Straße, passt sich der Körper den Gegebenheiten an und reguliert Wärme anders.

Nicht jeder Obdachlose möchte mit in eine Notunterkunft, wenn er vom Kältebus-Team gefragt wird. Das hat ganz unterschiedliche Gründe und ist eine freie Entscheidung. Mit einem Händedruck stellt der Mitarbeitende aber fest, wie hoch die Gefahr der Unterkühlung ist. Wie warm oder kalt seinem Gegenüber wirklich ist. Natürlich ist das nur ein Indiz und wir wollen alle vor der Kälte schützen, aber es hilft dem Mitarbeitendem einzuschätzen, wie es um die physische Gesundheit seines Gegenübers steht.


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