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Aktuelles

13.02.2020

Berliner Stadtmission sagt Danke

Zarte Klänge, lobende Worte und gutes Essen: „Der Dank an Ehrenamtliche“ ist seit vielen Jahren bei der Berliner Stadtmission Tradition. Am Donnerstagabend zeigten viele leitende Mitarbeitende des gemeinnützigen Vereins, wie sehr sie das Ehrenamt wertschätzen. Sie empfingen die rund 500 anwesenden Engagierten, nahmen die Garderobe entgegen und plauderten mit den Gästen.

„Wir möchten Danke sagen, dass sie für die Berliner Stadtmission unterwegs sind. Durch Sie ist die Stadtmission in Berlin präsent und Sie sorgen dafür, dass die Berliner Stadtmission immer wieder gefragt wird, ob wir weitere Aufgaben in dieser Stadt übernehmen wollen“, sagte Martin Zwick, Vorstand der Berliner Stadtmission, zur Begrüßung. 

DANKE

Rund 1.800 Männer und Frauen helfen regelmäßig bei der Stadtmission – in den Gemeinden, bei der Kältehilfe, in den Seniorenwohnheimen. Und jährlich werden es mehr. „Mit fast jeder neuen Einrichtung, die gegründet wird, gibt es bei uns auch neue Einsatzbereiche für Ehrenamtliche. Wir freuen uns über jeden und jede, die bei uns mit anpacken möchte“, sagt Henriette von Wulffen. Sie leitet bei der Stadtmission die Stabsstelle Ehrenamt. Die meisten Menschen engagieren sich in den Stadtmissionsgemeinden, gefolgt von der Kältehilfe. An der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten unterstützen mehr als 200 Menschen die hauptamtlichen Mitarbeitenden.

Wer sich engagieren möchte, kann auf die Internetseiten der Berliner Stadtmission schauen. Dort gibt es eine Liste mit den Einrichtungen, die aktuell Unterstützung benötigen. „Alle sind bei uns willkommen, die unserem Leitbild positiv gegenüberstehen“, erklärt Henriette von Wulffen. Sie ergänzt: „Man kann mit den Mitarbeitenden der Stabsstelle telefonisch, per Mail oder  über das Formular auf der Internetseite Kontakt aufnehmen.“ Die Stabsstelle Ehrenamt unterstützt die Interessierten dabei, für ihre Wünsche und Vorstellungen ein passendes Angebot in der Berliner Stadtmission zu finden.

Porträt Josephine

 

Josephine (24)

Bahnhofsmission am Zoo

„Ich engagiere mich 
bei der Bahnhofsmission am Zoo, 
weil ich gerne Abwechslung zu 
meinem Studium als 
Chemieingenieurin haben möchte 
und mich gerne mit 
unterschiedlichen Menschen umgebe.“

 

 

 

Porträt Fenja

Fenja (26)
promoviert gerade in Biomedizin

Gemeinschaftsunterkunft 
Senftenberger Ring

„Ich bastele seit Januar 2019 mit Flüchtlingskindern, damit die Kinder eine Abwechslung haben und beschäftigt sind. Sie stellen währenddessen viele Fragen: Warum feiert man in Deutschland Muttertag, Fasching oder Weihnachten? Indem ich ihnen diese Fragen beantworte, bringe ich Ihnen unsere Traditionen nahe.“

Porträt Ernst

Ernst (66)

Bahnhofsmission am Zoo
Notübernachtung 1
Wohnungslosenhilfe Levetzowstraße

„Seit zwei Jahren helfe ich bei der Stadtmission rund 20 bis 40 Stunden pro Monat in der Bahnhofsmission am Zoo, in der Notübernachtung an der Lehrter Straße und in der Wohnungslosenhilfe Levetzowstraße. Ich brauche eine sinnvolle Tätigkeit. Früher war ich selbstständiger Informatiker und Betriebswirt. Bei meiner Arbeit für die Stadtmission habe ich gelernt, mich zurück zu nehmen.“

Porträt Jenny

Jenny

City-Station (Wohnungslosen-Restaurant)

„Bei einem Spaziergang habe ich die Citystation entdeckt. 
Dort helfe ich seit Oktober 2018 mit. Ich bin ein sozialer Mensch, 
habe viel Energie und bin gesund. Da wollte ich nach dem Ende 
meines Berufslebens etwas Sinnvolles machen. Menschen zu helfen, 
liegt mir sehr am Herzen. Denn mir selber ging es im Leben immer gut.“

Porträt Rohollah

Rohollah (20)

Gemeinschaftsunterkunft 

„Im letzten Jahr habe ich täglich in der Gemeinschaftsunterkunft mit Kindern gespielt und überall da mitgemacht, wo Hilfe gebraucht wurde. Ich selbst komme aus Afghanistan und es macht mir viel Spaß, Menschen zu begegnen, die eine andere Religion haben und mit ihnen zu sprechen.“

DANKE!