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Aktuelles

09.08.2018

Das Jugendcamp 2018

Das Highlight der Jugendarbeit in den Jungen Kirchen Berlins in Lichtenberg und Treptow ist das Jugendcamp. Es findet jedes Jahr in der letzten Berliner Sommerferienwoche in Groß Väter See statt. Die Teilnehmer sind Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, die auf eine Woche voller Action, Spaß und toller Gemeinschaft Lust haben, und nebenbei noch etwas über den christlichen Glauben lernen möchten.

Motto „Superhelden“

So fand auch dieses Jahr das Jugendcamp vom 11. bis zum 18. August statt. Das diesjährige Motto war „Superhelden“. Egal ob man schon alle Marvel-Filme dreimal geguckt hat oder man noch nichts über irgendeinen Superhelden gehört hat, für keinen wurde es langweilig.

Jeder Tag war einem anderen Superhelden zugeordnet und begann mit nach dem Frühstück mit dem Tagesthema. Doch um überhaupt zu einem Platz im Gemeinschaftsraum zu gelangen, musste man sich je nach Tages-Superheld erst einmal durch ein Spinnennetz kämpfen oder seinen verdrehten Namen an einem Stuhl finden. Wenn das dann geschafft war, konnte man den Lobpreis und die Predigt auch genießen.

Nach dem inhaltlichen Einstieg diskutierte man bis zum Mittagessen noch in Kleingruppen über das Thema. Weil die Kleingruppen dieses Jahr sehr klein waren, entstanden intensive Gesprächsrunden und interessante Diskussionen. Das große Gelände des Feriendorfs ermöglichte es auch, dass man sich während des Sonnens am Strand oder an einem kühleren Plätzchen im Wald traf.

Überleben ohne Internet?

Dadurch, dass sich das Gelände mitten im Wad befand, gab es auch keinen Handyempfang und kein Internet. Was für einige heutzutage wahrscheinlich unerträglich wäre, machte die Zeit für uns umso schöner. Man konnte sich mit Gleichaltrigen face to face über Erlebnisse und Probleme austauschen, anstatt über WhatsApp im Kontakt zu schreiben. Man konnte sich an der Ermutigungswand gegenseitig Komplimente machen, anstatt einen Kommentar auf Instagram zu hinterlassen. Und man konnte den Moment erleben und genießen, anstatt der Außenwelt für 24 Stunden auf Snapchat zeigen zu müssen, wie schön der See ist. Das wiederum hätte jedoch vermutlich auch nichts gebracht, denn kein Bild kann ausdrücken, wie toll diese Woche und die Gemeinschaft waren.

Highlights ohne Ende

Jeder Tag war ein Highlight für sich: Samstag und Sonntag wurden fleißig Geländespiele gespielt und sich kennengelernt. Montag war Oliver Schalk, ein Ex-Hooligan und -Neonazi zu Besuch und hat uns seine Geschichte erzählt, wie er zum Glauben gekommen ist. Am Dienstag war unser großer Action-Tag, bei dem sich alle durch verschiedene Escape-Rooms rätseln mussten, um Truhen mit Wasserpistolen und Farbpulver zu öffnen, die in der großen „Endschlacht“ gegen die Schurken benötigt wurden. Das Thema am Mittwoch waren Freunde und Beziehungen, wo viele Diskussionen und auch tolle Gespräche entstanden. Am Donnerstag war dann der große „Entscheidungsabend“, wo sich die Teens entscheiden konnten, nun Gott in ihr Leben und ihren Alltag zu lassen. Und zum Abschluss war am Freitag der bunte Abend mit verschiedenen Challenges, einer kleinen Talentshow und der Disko.

Untermalt wurden diese ganzen Programmpunkte mit vielen Spielen, sportlichen Wettkämpfen, Filmen, Lagerfeuer, kreativen Workshops, wichtigen Thematiken, Lobpreis, toller Gemeinschaft und vielem mehr.

Insgesamt war diese Woche von vorne bis hinten so gut durchgeplant und an das Thema Superhelden angepasst, dass man als Teilnehmer und auch Mitarbeiter ständig was Neues erlebt hat und Spaß hatte – egal ob beim Essen, beim Schwimmen im See oder beim Singen. Man ist abends glücklich und zufrieden ins Bett gefallen und man hat sich währenddessen schon auf den nächsten Tag gefreut.

Anna Junginger