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Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

Aktuelles

01.01.2022

Gesegnetes Jahr 2022

Die Jahreslosung 2022

Christus spricht:  "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen."
Johannes 6,37

Die Stadtmission öffnet Türen für Menschen, die sonst draußen stehen, Obdach- und Wohnungslose, Alkoholkranke, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung. Sie gibt Kindern und Jugendlichen Raum genauso wie Alten; Menschen, die aus ihrer Einsamkeit heraus wollen, und solchen, die nach dem Sinn ihres Lebens fragen. Wir wollen offene Türen haben für Fromme wie für Atheisten; nicht nur für Bedürftige, sondern auch für Menschen, die etwas beitragen möchten, Spender:innen und Ehrenamtliche, die mit uns das Beste der Stadt suchen wollen.

Das passt alles gut zu unserer missionarisch-diakonischen Arbeit, aber es ist nicht die Hauptaussage dieser Jahreslosung.

Es geht nämlich nicht darum, was wir tun. Es heißt: „Christus spricht“. Und wenn er spricht, dann spricht Gott selbst. Es ist Gottes Herz, in das wir da schauen dürfen. So ist die Jahreslosung ein Kernsatz des Evangeliums, der guten Nachricht: Jesus lässt keinen im Regen stehen, egal wie seine oder ihre Herkunft und Vorgeschichte ist.

Welcome Schild

Eine enorme Zusage besonders für diejenigen, die Zweifel haben, ob die gute Nachricht von Gottes Liebe ihnen wohl auch gelten könnte. Zweifel, weil sie sich aus unterschiedlichsten Gründen unwürdig fühlen. Oder Zweifel, weil die ganze Sache mit dem Glauben ihnen bisher völlig fremd war, sie ohne Bezug zum Glauben aufgewachsen sind. Die schmerzliche Erfahrung, abgewiesen zu werden, kennen wir vermutlich alle. Nicht nur wegen Corona-Einlass-Kontrollen. Sondern weil einem deutlich signalisiert wird: Du gehörst hier nicht dazu. Du passt hier nicht rein.

Das kann einem ja auch bei einem großen Fest oder einem Empfang passieren, dass man zwar drin ist, aber trotzdem Abweisung spürt. Alle reden in Grüppchen miteinander und du stehst mit deinem Sektglas alleine da... Aufgrund solcher Erfahrungen besteht die Gefahr, es irgendwann schon gar nicht mehr zu versuchen. - Jesus aber sagt: Wer auch immer meine Nähe sucht, ist herzlich willkommen, wird wahrgenommen und bekommt meine volle Aufmerksamkeit. Viele Geschichten in den Evangelien des Neuen Testamentes berichten genau von dieser faszinierenden Offenheit Jesu. Das faszinierendste dabei ist, dass viele Hilfebedürftige bei Jesus entdeckten, dass sie etwas beitragen können und für ihn eben nicht nur Bedürftige sind.

Wenn wir nicht nur Menschen Raum geben, die vertraut sind oder ähnlich wie wir, sondern fremd, irritierend, herausfordernd, dann können wir genau daran geistlich und menschlich wachsen. Dabei geht es um die Überwindung der Angst vor dem Fremden und damit um einen neuen Zugang zum Heiligen. Das Neue Testament sagt: In den Fremden, denen wir (uns) öffnen, begegnet uns Gott, Jesus, Engel. So lädt und die Jahreslosung ein, vertrauensvoll durch die offene Tür bei Jesus zu treten und uns selbst zu öffnen für Jesus in den fremden Menschen.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes neues Jahr mit erfrischenden Begegnungen außerhalb der Komfortzone.