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Aktuelles

24.04.2017

"Hoffnung geben, wo Menschen leben"

Unsere Bahnhofsmission am Zoologischen Garten ist ein Ort der Hoffnungslosigkeit und Hoffnung zugleich. Vom Leben Gezeichnete, Abgestürzte, Außenseiter, Gescheiterte, Obdachlose, Ex-Knackis, Drogenabhängige - sie alle fand man dort auch am letzten Samstag - beim Tag der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten. Doch unter den Gästen waren auch Schlipsträger, Kinder sowie andere Interessierte und Freunde der Arbeit der Bahnhofsmission. Die bunte Mischung komplettierten zahlreiche Mitarbeiter und Ehrenamtliche der Bahnhofmission in ihren typischen blauen Bahnhofsmissions-Westen. Gerade an diesem Tag wird deutlich, dass die Jebensstraße alles andere als ein Ghetto obdachloser Menschen ist.

Blick auf die Jebensstraße

Gastgeber

Schon von Weitem hört und sieht man die Menge an Leuten und Ständen, die aus der Jebensstraße neben dem Bahnhof am Zoologischen Garten ein buntes Straßenfest machen.

Buntes Treiben und Essensstände in der Jebensstraße

Die Bahnhofsmission der Berliner Stadtmission ist dabei der Gastgeber - und tischt ganz schön auf. Döner, Bratwurst, Steak, Hähnchen vom Grill, Kuchen, Kaffee - alles kostenlos für die Gäste, und so drängen sich Hunderte um die Stände. "Es ist eine fast biblische Herausforderung für uns, die 4.000 Gäste beim Tag der Bahnhofsmission umsonst satt zu bekommen. Das ermöglichen unendliche viele Freunde, Hotels und breite Netzwerke. Viele Privatmenschen machen Salate, backen Kuchen. Es feiern viele Menschen gemeinsam und miteinander. Sie lernen einander kennen und wertschätzen.", so Dieter Puhl, Leiter der Einrichtung am Zoo.

Chinesischer Chor singt

Buntes Programm für alle

Auch drinnen gibt es Kuchen und Gebäck - eine Live-Band rockt die Bude, zwei Frauen tanzen vor den Musikern. Die Leute sitzen an Tischen, lauschen der Musik, applaudieren nach den Liedern, essen und freuen sich an der tollen Atmosphäre, die hier herrscht. Den ganzen Tag über gibt es weitere Programmpunkte mit Musik. Am frühen Nachmittag performt ein Klavier-Kabarettist ein Teil aus seinem Programm, und ein Gospelchor singt.

Lange für diesen besonderen Auftritt geprobt haben Mitglieder der chinesischen Gemeinde, die mit viel Elan singen und tanzen und so die Leute in der Jebensstraße begeistern. Seit circa zwei Jahren helfen Mitglieder dieser chinesischen Gemeinde auch regelmäßig ehrenamtlich bei der Bahnhofmission mit.

Einblicke in die Arbeit

Die Bahnhofsmission öffnet an diesem Tag für die Besucher alle ihren Türen. Seit Jahren nutzen viele Berlinerinnen und Berliner, Förderer und Freunde den Tag für einen Besuch, auch Politiker aus der Bezirksebene und des Berliner Senats. So bekommt man Einblicke in das Hygienecenter, die Essensausgaben und einen persönlichen, nahen Eindruck von den Menschen, die dort anzutreffen sind.

Wir danken Ihnen für Ihren Besuch!

Musikprogramm in den Räumen der Bahnhofsmission