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Aktuelles

10.05.2017

Lasst uns Christi Himmelfahrt feiern!

Doch warum? Was ist an diesem Tag passiert?

a)    Jesus ist von den Toten auferstanden.
b)    Jesus nahm Abschied von seinen Jüngern.
c)    Jesus sagte, alle Menschen kommen in den Himmel.
d)    Jesus hat sich mit seinen männlichen Freunden betrunken und ist mit einem Bollerwagen durch die Straßen gezogen.

http://www.fotocommunity.de/photo/wolkenherz-jeanette/15590967

Richtig ist Lösung b. Nachdem Jesus an Karfreitag gekreuzigt wurde, ist er an Ostern von den Toten auferstanden. Durch seine Auferstehung besiegt Jesus den Tod und macht so den Weg zum ewigen Leben frei. Und Antwort d? So lustig sie auch klingt, so falsch ist die Antwort allerdings auch. Denn auch wenn dieser "Vatertags-Brauch" heutzutage weit verbreitet ist, hat er erst einmal nichts mit Christi Himmelfahrt zu tun.

Zurück zum Vater

Himmelfahrt führt uns also jedes Jahr aufs Neue vor Augen, dass Jesus nach seiner Auferstehung nicht auf der Erde geblieben ist. Am 40. Tag nach Ostern ist er nämlich zu seinem Vater zurückgekehrt. In der Bibel wird das Ereignis wie folgt beschrieben:

„Dann führte Jesus seine Schüler und Freunde an einen Ort in der Nähe vom Dorf Bethanien. Da angekommen, hob er die Hände hoch und betete für sie. Und während er das tat, wurde Jesus langsam vor ihren Augen in den Himmel gehoben. Sie warfen sich vor ihm hin, beteten zu ihm und dankten ihm für alles, was er für sie getan hatte. Danach gingen sie wieder nach Jerusalem und waren total glücklich. Immer wieder gingen sie in den Tempel, freuten sich über Gott und dankten ihm für die vielen guten Sachen, die er tat.“ (Lukas 24, 50-52)

Grund zum Bitten und Danken

Früher gab es, vor allem in der katholischen Kirche traditionell drei Tage vor Christi Himmelfahrt die sogenannten "Bitttage". Dabei gingen Gläubige in die Natur und auf ihre Felder und baten Gott um eine gute Ernte. An diesen Tagen gab es viel Tanz, Musik, Speis und Trank, aber auch Wettkämpfe und Geschicklichkeitsspiele.

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Heute können wir auch für viele Dinge bitten - für Frieden in der Welt, die Situation von Obdachlosen in unserer Stadt Berlin oder die der Flüchtlinge und Menschen, die unter Verfolgung leiden. So steht es im Leitwort der Berliner Stadtmission: "Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn". Das wollen wir gerade an Christi Himmelfahrt tun.

Danken verändert die Perspektive

Zum Bitten gehört aber auch das Danken. Die Jünger dankten Gott und priesen ihn, nachdem er in den Himmel aufgefahren war. Auch wir wollen an Christi Himmelfahrt danken - dafür, dass es den meisten Menschen bei uns in Deutschland so gut geht, dass viele nicht Hungern müssen, dass wir so vieles im Überfluss haben und allen voran für das Geschenk des Ostersonntags - dass Jesus den Tod für uns überwunden hat und der Weg zu Gott jetzt frei ist.

Himmelfahrt ist also ein Feiertag der Freude. Jesus lebt, das hat nun auch der letzte Jünger begriffen. Und mit seinem Segen gibt Jesus seinen Nachfolgern zugleich noch den Auftrag, diese frohe Botschaft weiterzuverbreiten. Der Tod ist nicht das Ende, wer sich zu Jesus hält, erlebt Gottes ewiges Reich.

Wir als Berliner Stadtmission wünschen allen einen fröhlichen, sonnigen Feiertag.