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Aktuelles

24.10.2017

Luther rockt

4000 Chor-Stimmen. 10.000 Zuschauer. Ein Mann, der vor 500 Jahren viel veränderte. Am 29. Oktober beendet das Pop-Oratorium Luther in der Berliner Mercedes-Benz Arena als krönendes Finale das Reformationsjubiläum 2017. Das Musikevent wird von einem Symphonieorchester, einer Rockband und vielen Musicalstars unterstützt. Bereits die Weltpremiere begeisterte Ende 2015 16.000 Zuschauer in Dortmund für die Geschichte des Reformators Martin Luther.

Hauptprobe HannoverPressefoto Luther-Oratorium


Martin Luther wird 1521 aufgefordert, seine kirchenkritischen Aussagen zu widerrufen. Aber er lässt sich nicht unterkriegen. Musik und Text mit Rückblenden und Ausblicken schaffen einen Überblick über das damalige Geschehen.

Mann steht im Nebel auf der Bühne


Die Spannung liegt in Luthers Auseinandersetzung mit der biblischen Wahrheit und seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche. Das Pop-Oratorium stellt dabei nicht nur die historische Figur Martin Luthers dar, sondern setzt seine Gedanken, die heute noch aktuell sind, bildlich und musikalisch um. Sein Anstoß zum "Selber denken" spielt dabei eine dominierende Rolle, ebenso wie Luthers Erkenntnis, in persönlicher Verantwortung vor Gott eigene Entscheidungen zu treffen.

Lebensfragen für alle

Das Pop-Oratorium behandelt also Lebensfragen, die jeden etwas angehen. Die Nachfrage der Tickets ist so hoch, dass die eigentliche Aufführung um 17 Uhr schnell ausverkauft war. Daher sind nun auch noch Tickets für die öffentliche Generalprobe um 12 Uhr erhältlich (www.luther-oratorium.de/berlin). Das ZDF zeichnet zudem die Generalprobe sowie die Aufführung auf und überträgt diese am 31. Oktober 2017 ab 22 Uhr vollständig im Fernsehen.

Düsseldorf AufführungPressefoto Luther-Oratorium

Das Bühnenwerk komponierten Dieter Falk und Michael Kunze. Ihnen war wichtig, dass das Pop-Oratorium keine Bibelshow darstellt, sondern die spannende Geschichte Luthers erzählt. Die Proben dafür fanden teilweise schon vor zwei Jahren statt. Jeder durfte unabhängig von Talent, Alter oder Religion teilnehmen. Die Sänger wurden Stück für Stück näher an das Werk herangeführt, sodass ein beeindruckendes Gesangserlebnis und bewusst eine „Veranstaltung für jeden“ entstand. Bis jetzt begeisterte das "Projekt der tausend Stimmen" mit über 26.000 Teilnehmern bereits mit 18 deutschlandweiten großen Aufführungen sowie den bisher über 60 lokal folgenden Inszenierungen über 130.000 Zuschauer. Also lassen Sie sich dieses Finale auf keinen Fall entgehen!

Anna Junginger