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Aktuelles

26.03.2020

Neuer Vorstand beginnt seinen Dienst

Porträt Ceconi

Der erste April als Antrittsdatum – passt! Denn Christian Ceconi hat Humor. Der aus Niedersachsen stammende Pfarrer ist seit heute neuer Theologischer Vorstand der Berliner Stadtmission. Gemeinsam mit Martin Zwick, dem kaufmännischen Vorstand, wird die Doppelspitze den evangelischen Verein leiten.

Erst gestern ist Christian Ceconi eingeflogen. Schon bald kommt seine Ehefrau mit den drei Töchtern nach. Verabschieden musste sich der 49-Jährige von seinem Büro mit Seeblick auf den Lake Ontario. Dort, in der kanadischen Metropole Toronto, war er in den vergangenen sieben Jahren Pfarrer in der Evangelischen Martin Luther Kirche und nutzte seine Freizeit, um als ehemaliger Pfadfinder viel in der Natur unterwegs zu sein.  Außerdem gehörte er zum kanadischen Leitungsteam von „Fresh Expressions“. Das ist ein Netzwerk unterschiedlicher Kirchen, Organisationen und Werke, das für überraschende und neue Formen von Kirche steht.

Foto von Christian Ceconi und Martin ZwickChristian Ceconi besuchte zuerst mit Martin Zwick die Nothilfe-Packstation.

„Ohne Diakonie fehlt der Kirche das Fleisch an den Knochen“

Der promovierte Theologe hat im diakonischen Bereich bereits Erfahrung in der Bildungsarbeit sowie in der Jugend- und der Altenhilfe. An der Berliner Stadtmission mit der Vielzahl an Projekten, von Tagesstätten für Wohnungslose über Wohnheime für Geflüchtete bis hin zu Beratungsstellen für Straffällige, hat ihn vor allem die Verbindung von Diakonie und Kirche, von sozialen Einrichtungen und eigenen Stadtmissionsgemeinden gereizt. „Mein Herz schlägt für eine experimentierfreudige Kirche. In einer sich dynamisch verändernden Welt brauchen wir Kirche außerhalb von Kirchenmauern“, erklärt Christian Ceconi und ergänzt: „Ohne Diakonie fehlt der Kirche das Fleisch an den Knochen“. Von der Stadtmission erhofft er sich eine lustvolle Kirche, die Menschen dabei unterstützt, verborgene Fähigkeiten zu entdecken und neue Ressourcen freizusetzen. Schließlich hätten auch jene Menschen spannende Dinge zu sagen, die mit Kirche noch nichts zu tun hatten.  

An Kanada hat ihm vor allem die Vielsprachigkeit und die multikulturelle Kompetenz der Menschen gefallen: „Kultur ist mehr als Sprache, zum Beispiel Essen. Gemeinsam zu schmausen und an einem Tisch zu sitzen, wie beim Abendmahl, verbindet Menschen schnell und ist sehr niedrigschwellig. Denn essen, Wasser eingießen und Tisch decken kann jeder.“  Die Hauptstadt und die Berliner Stadtmission sieht Christian Ceconi als Experimentierfeld für Angebote, die den Weg in die nichttraditionelle Kirche finden können.