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Aktuelles

16.11.2020

#nothilfeberlin im November

obdachloser Mann

664 Beutel mit Essen hat die Berliner Stadtmission heute Vormittag gepackt. Jetzt werden sie in der ganzen Stadt verteilt: Geschmierte Brote, Obst, eine Flasche Wasser und eine Süßigkeit. Die Nothilfepäckchen sind Nahrung für Leib und Seele. Menschen ohne Obdach und Bedürftige erhalten sie an der Bahnhofsmission am Zoo, in den beiden Obdachlosentagesstätten Citystation und Warmer Otto aber auch in Kirchengemeinden oder der Kleiderkammer.

Nachdem die Berliner Stadtmission bereits während des Lockdowns im Frühjahr im Rahmen der „#nothilfeberlin“ jeden Tag mehr als 1.000 Nothilfepäckchen zubereitet und verteilt hat, geht die Aktion in die zweite Runde. Der Grund: Während des aktuellen Teil-Lockdowns sind viele kleine Einrichtungen für Bedürftige und obdachlose Menschen geschlossen. Damit sie auch dieser Tage sicher versorgt werden können, hat die Berliner Stadtmission die Aktion #nothilfeberlin reaktiviert. Ziel ist es, täglich bis zu 1.000 Nothilfepäckchen für Bedürftige zu packen und sie auszuteilen.

Frau trägt Kiste mit Päckchen

Mitarbeitende der Hotels und der Jugendgästehäuser der Berliner Stadtmission haben dazu in der Cafeteria des Jugendgästehauses in der Lehrter Straße die „Packstation 1“ konzipiert und aufgebaut. Täglich werden dort unter Anleitung eines Tagesverantwortlichen aus den Hotels & Gästehäusern von bis zu zehn Ehrenamtlichen Nothilfepäckchen gepackt. Selbstverständlich werden die Sicherheitsvorgaben, welche aufgrund des Coronavirus erlassen wurden, dabei umgesetzt.

Verschiedene Partner wie die Berliner Tafel, die Deutsche Bahn, Spreequell sowie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unterstützen die Berliner Stadtmission bei ihrem Projekt. „Auf Berlins Straßen leben mehr als 2000 hungrige Menschen. Mit 35 Euro kann die Berliner Stadtmission einen davon eine Woche lang mit Nothilfepäckchen versorgen. Denn durch die geschlossenen Restaurants, Kinos und Freizeitstätten sind viel weniger Menschen als sonst in der Stadt unterwegs. Bedürftige können sich deshalb kaum noch Geld durch schnorren oder Flaschen-Sammeln dazu verdienen“, erklärt Katrin Lorenz. Sie leitet die Aktion #nothilfeberlin.

Die Nothilfehotline ist täglich von 7 bis 13 Uhr besetzt: 0171 / 47 69 110

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