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Aktuelles

04.11.2019

Stadtmission unterstützt Arthouse-Kurzfilm über Obdachlosigkeit

Am 3. November ist das 62. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilme (DOK) in Leipzig zu Ende gegangen. In der "Offiziellen Auswahl" waren 161 Filme aus 56 Ländern. Zur Aufführung kam dabei auch eine Produktion der Filmuniversität Babelsberg, die mit Hilfe der Berliner Stadtmission entstanden ist. Karen Holzinger, Leiterin des Fachbereichs Wohnungslosenhilfe hat mit ihrer Expertise und ihrem Team vom Kältebus der Berliner Stadtmission den Filmemacher Ben Voit unterstützt.

Heraus gekommen ist dabei der 14-Minüter „Nacht ueber Kepler 452b“: Er besticht durch seine futuristische Ästhetik, lässt Lichtflecken und unscharfe Straßenansichten über die Leinwand rauschen und thematisiert dabei die Obdachlosigkeit auf ungewöhnliche Art und Weise.

Bildausschnitt aus Night Upon Kepler 452b

Aus dem Dunkel flackernd vorbeiziehende Lichtflecken. Straßenbilder, die sich in Unschärfe auflösen. Auf dem Boden ein liegender Mensch. Der Stern Kepler 452b sei „der lebensfreundlichste Exoplanet unserer Galaxie“, tönt es aus einem Radiomitschnitt. Auf der Erde, 1.400 Lichtjahre von ihm entfernt, fahren Helfer mit einem Kleinbus durch die Winternacht, um Obdachlose vor dem Erfrierungstod zu retten. Viel mehr können sie nicht tun (Katalogtext von Silvia Hallensleben).

Das DOK Leipzig bietet jedes Jahr im Herbst die gesamte Bandbreite an künstlerischen Dokumentar- und Animationsfilmen. Auch in diesem Jahr kamen dabei wieder viele ungewöhnliche Themen, große Werke, kleine Perlen und interessante Animationstechniken zum Vorschein.