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Aktuelles

07.12.2017

Weihnachten in der Stadtmission

zersprungene Kugel

Weihnachten steht vor quasi schon vor der Tür. Weihnachten - ein Fest des Friedens und der Freude. Eigentlich. Würde man in den Wochen vor dem 24. Dezember eine Umfrage zum Thema durchführen, würde bei den wenigsten Befragten gerade diese beiden Worte vorkommen. Stress, Gereiztheit und jeder steht unter Spannung, trifft es bei vielen eher.

Weihnachten. Geschenke müssen gekauft werden. Was gibt es eigentlich an Heiligabend zu essen!? Und wer ist eigentlich alles dabei? Kann das gut gehen? Oder ganz anders: Was mache ich an Weihnachten, wenn alle keine Zeit für mich haben und ich alleine bin? Dauerstress und Einsamkeit statt Frieden und Freude?

Stress in Bethlehem

Weiser aus dem Morgenland

Dabei war der 1. Heilige Abend gar nicht so anders. Von Ruhe war da erst einmal auch nicht viel zu sehen. Maria und Josef hatten eine beschwerliche Reise hinter sich und waren endlich in Bethlehem angekommen. Maria hochschwanger. Und keine Bleibe in Sicht. Reisende, obdachlos. Beide hätten nicht gedacht, dass abends noch eine "Weihnachtsparty" im Stall stattfindet.

Auch die Sterndeuter sind im Stress. Wo ist der König, für den sie noch schnell Geschenke besorgt haben? Im Palast scheint er nicht zu sein. Sind sie etwa zu spät? Panik! Doch sie schaffen es noch rechtzeitig, auch wenn alles ganz anders ist, als sie erwartet hatten.

Die Hirten müssen auch am Heiligabend arbeiten, sind arm und vielleicht auch einsam. Einzig ihre Schafe sind draußen auf dem Felde in der Kälte für sie da. Sie sind nur Hirten, keine wichtigen Leute. Keiner von ihnen hätte gedacht, dass sie am Abend einen neugeborenen König sehen werden und sich Frieden und Freude in ihrem Herze ausbreitet und sie wärmt. Von innen heraus.

Bild einer Weihnachtskrippe mit Josef, Maria und Jesus

Auch wir wollen Menschen in diese Weihnachtsstimmung bringen, wünschen uns, dass kein Mensch alleine "feiern" muss, sondern Frieden und Freude erfährt. Unverhofft und vielleicht anders, als erwartet. Denn Gott wirkt noch heute.

Wie jedes Jahr feiern wir deswegen gemeinsam am Hauptbahnhof unseren Heiligabend-Gottesdienst für jedermann sowie in den einzelnen Gemeinden und Einrichtungen für geflüchtete und wohnungslose Menschen.

Heilige Nacht im Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof als Gottesdienstort ungewöhnlich, aber faszinierend und menschennah. Das Geräusch einfahrender Züge vermischt sich mit Chorälen, der Laufverkehr hält in der Eingangshalle auf der Südseite des Bahnhofs inne, lauscht den Liedern und der Predigt von Stadtmissionar Joachim Lenz. Der Posaunenchor der Lazarus-Diakonie spielt Advents- und Weihnachtslieder. Menschen kommen aus dem Durcheinander der Welt zur Ruhe. Und Gott kommt zum Zuge. Herzliche Einladung dabei zu sein.

24. Dezember 2017

22 Uhr
Eingang Südseite (Kanzleramt)

Bringen Sie gern Freunde und Bekannte mit. Wir freuen uns auf Sie.

Flyer zum Download (PDF, 1 Mb)

Blick in den Hauptbahnhof

Ebenfalls Weihnachtsgottesdienste und -feiern (meist nachmittags) gibt es in unseren Stadtmissionsgemeinden. Wohnen Sie in der Nähe? Erleben Sie einen Gottesdienst im Kiez und kommen dort zu Frieden und Freude.