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Aktuelles

28.05.2014

Wir feiern Christi Himmelfahrt

Eine Skulptur, die Christi Himmelfahrt darstelltAscension of Christ, Christi Himmelfahrt - Luca Della Robbia, 1446

An Weihnachten ist Jesus geboren. An Karfreitag ist er gekreuzigt worden und gestorben. An Ostern ist er wieder auferstanden. An Pfingsten, wie im letzten Artikel bereits thematisiert, hat Gott den Menschen den Heiligen Geist auf die Erde gesandt. Und an Himmelfahrt… ja, was war eigentlich an Himmelfahrt?

Draußen, vor der Tür, trifft man an diesem Tag alle paar Straßen eine Gruppe Männer mit Bierflasche in der einen und Bollerwagen in der anderen Hand an. Viele Kinder basteln ihren Vätern dagegen etwas aus bunter Pappe. Das jedoch fällt unter die Kategorie "Vatertag". Was für uns Christen allerdings viel wichtiger ist, hat nichts mit diesen Ritualen zutun.

Vatertag und weitere Bräuche

Ein Gemälde, das Christi Himmelfahrt darstelltThe Ascension; Die Himmelfahrt - John Singleton Copley, 1775

Ab dem 5. Jahrhundert gab es verschiedene Bräuche, vor allem unter den Bauern, die an den eigentlichen Grund des Feiertags anknüpften. Man bat an diesem Tag um eine gute Ernte, gegessen wurde vor allem Geflügel.  Auch vogelförmig gebackene Brote wiesen darauf hin, dass dieser Tag sich von anderen unterscheidet und deuteten auf die "Himmelfahrt" hin. Heute erinnert lediglich der freie Tag im Kalender an das biblische Ereignis an dem Jesus "in den Himmel fährt".

Was die Bibel dazu sagt

Himmelfahrt soll uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Jesus nach seiner Auferstehung nicht auf der Erde geblieben ist. 40 Tage nach Ostern ist er nämlich zu seinem Vater zurückgekehrt. Der Evangelist Lukas beschrieb dieses Ereignis wie folgt:

Jesus führte seine Jünger aus der Stadt hinaus nach Bethanien. Dort erhob er die Hände, um sie zu segnen. Und während er sie segnete, entfernte er sich von ihnen und wurde zum Himmel emporgehoben. Sie aber warfen sich vor ihm nieder. Dann kehrten sie voller Freude nach Jerusalem zurück.
(Lukas 24, 50-52)