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Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

Aktuelles

14.07.2021

Wir sagen DANKE

Grafik mit verschiedenen Menschengruppen

Am 11. März 2020 wurde der Ausbruch von Covid-19 offiziell durch die WHO zu einer Pandemie erklärt. Dies brachte nicht nur nie dagewesene Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen mit sich, sondern führte auch bei vielen Menschen zu erheblichen Veränderungen ihres Arbeits-/Alltages. Im Dezember 2020 waren in Berlin 124.021 Menschen (Quelle: Statistisches Bundesamt Stand Mai 2021) von Kurzarbeit betroffen. Um die gesundheitliche Sicherheit eines jeden zu bewahren, sollte jeder weitestgehend von zu Hause aus arbeiten. Plötzlich war die Arbeitspause kein Gespräch mehr mit Kolleg:innen, sondern die Suche nach dem Zoom Link für die ganz nebenbei zu betreuenden Kinder im Homeschooling. Ein neues und erhebliches Maß an Koordination wurde über viele Monate erwartet. Auch innerhalb der Berliner Stadtmission musste neu gedacht werden: Einzelne Bereiche mussten spontan schließen, andere öffneten und brauchten mehr Unterstützung denn je.

Grafik mit verschiedenen Menschengruppen

„Es gab Nächte, in denen selbst die Standheizung im „Kältebus“ der Kälte nicht standhalten konnte: -16 Grad, die Luft trocken und kalt. Das Telefon – ein Dauerton. Mehr Aufträge im System als ein Zwei-Personen-Team je anfahren könnte. Der Lockdown kehrte die Straßen leer. Berlin war still. Die Straße - ein Haushalt. Welchen Ort fahren wir an? Wer bekommt einen Schlafsack - wer erhält den dünnen Komfort einer Isomatte? Wen können wir noch irgendwo unterbringen? Und wer überwindet die Nacht alleine?“ (Kältebusfahrer vergangenen Winter)

WIR SAGEN DANKE
Bei all denen, die DOCH da waren. Die die Dunkelheit der Nacht mit ihren kreativen Lösungen mannigfaltig strahlen ließen. Hand in Hand gingen wir mit Ihnen durch diese Krise. Immer wieder waren wir mit den Polizeikräften in Kontakt; den Krankenhäusern und Testzentren - alle zogen an einem Strang: Es ging darum, für Menschen da zu sein, Menschenleben zu retten.

Wir möchten uns bedanken bei all den Menschen, die in den entscheidenden Momenten vor die Tür getreten sind und sich in unseren Werken und Einrichtungen ehrenamtlich engagiert haben. Mit ihren mannigfaltigen Ideen und ihrer endlosen Energie haben sie uns durch den Lockdown begleitet. Auch neue Arbeitsfelder sind entstanden: So beherbergt unser „Zentrum am Hauptbahnhof“ seit Mai 2020 die Covid-19 Quarantänestation für Menschen ohne Obdach. Die Kolleg:innen dort meistern diese spezielle Aufgabe mit viel Herzblut und Kompetenz.

Grafik mit verschiedenen Menschengruppen

„Dieser Aufenthalt hat mir wieder neue Hoffnung gegeben. Wegen verschiedener Verletzungen an meinen Beinen konnte ich schon lange nicht mehr laufen und habe es auch nicht mehr versucht. Während der Zeit in Quarantäne auf der Corona-Station wurden meine Beine jeden Tag medizinisch behandelt. Die Entzündungen sind abgeklungen und ich kann an meinen Rollstuhl gestützt sogar wieder etwas laufen. Außerdem haben die Mitarbeiter organisiert, dass ich nach meiner Quarantäne-Zeit einen Wohnheimplatz bekomme.“ (Andy, 58 | Name geändert)

WIR SAGEN DANKE!
Bei all denen, die in Quarantänestationen, Testzentren und in Kranken- und Pflegeeinrichtungen Kraft und Herz reingesteckt und viele Extra-Runden gedreht haben! Danke an alle, die sich um kranke und infizierte Menschen gekümmert haben und Nächstenliebe gelebt haben. Danke auch an alle, die nach einsamen und alten Menschen geschaut haben. Gemeinsam haben wir viel geschafft.

Grafik mit verschiedenen Menschengruppen