Ambulanz

Ambulanz

FSJler schiebt Patienten im Rollstuhl

In der Ambulanz gibt es zwei Mal in der Woche eine ärztliche Sprechstunde. Wer dort im Sommer überhitzt oder im Winter unterkühlt ankommt, kann zunächst etwas zu trinken bekommen und duschen. Medizinische Fachkräfte kümmern sich danach um die Erkrankten. Viele obdachlose Menschen sind geplagt von Läusen, Wunden und Geschwüren an Füssen und Unterschenkeln. Auch nach Messerstechereien oder Stürzen kommen sie verletzt zur Ambulanz. Die Zahl der obdachlosen Menschen im Rollstuhl ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Bei den schlechten Lebensbedingungen auf der Straße verlaufen viele Erkrankungen entsprechend schwer.  Eine Wundversorgung, die Bekämpfung von Parasiten, eine entsprechende Diagnostik und Therapie von Infekten und vielen anderen Erkrankungen, wird in der Ambulanz angeboten. Den Menschen, denen eine ambulante medizinische Betreuung nicht ausreicht, um zu gesunden, kann ein Bett in unseren Pflegezimmern angeboten werden.

Viele benötigen weitere medizinische Unterstützung. Entweder sie werden nochmal einbestellt, um in der Brillensprechstunde mit einer Brille ausgestattet zu werden oder in der psychiatrischen Sprechstunde Hilfestellung zu erfahren.

Die ärztliche Leitung hat Dr. Jutta Herbst-Oehme inne, eine Internistin mit eigener Praxis, der es ein Anliegen ist, sich im Gesundheitsbereich ehrenamtlich zu engagieren.