Mann ohne Wohnung sitzt im Schlafsack auf der Straße

Armut und Wohnungslosigkeit

Unsere Arbeit richtet sich vor allem an Menschen, die ihre Wohnung verloren haben oder in dieser Gefahr stehen. Zusätzlich wollen wir aber auch jeden mehr für das Thema Armut sensibilisieren.

FAQ zum Thema "Obdachlos in Berlin"
Übersicht der Angebote

Ambulanz der Berliner Stadtmission

  • Ärztliche Behandlung eines obdachlosen Menschens
  • Ambulanzbus steht offen auf der Straße
  • Ambulanz - Arzt verbindet Fuß

Viele wohnungslose Menschen verfügen über keine oder keine in Deutschland nutzbare Krankenversicherung. Eine fehlende Krankenversicherung stellt eine erhebliche Barriere im Zugang zu medizinischer Versorgung dar. Menschen auf der Straße befinden sich jedoch oft in einem schlechten Gesundheitszustand. Sie sind eine vulnerable Gruppe für Infektions-, Haut- und andere Erkrankungen. Deswegen muss eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung für alle gewährleistet sein.

Unsere medizinische Versorgung besteht bei uns aus vier Säulen:
Ambulanz | Straßenambulanz | Pflegezimmer | Med. Versorgung in den Notübernachtungen

  • Ambulanz: kontinuierliche medizinische Versorgung, Unterstützung der körperlichen Hygiene, bei Bedarf Vermittlung an weitere Institutionen
  • Straßenambulanz: medizinische Akutversorgung auf der Straße, Vertrauensaufbau, Beratung und motivierende Gespräche, langfristige Anbindung an das medizinische Versorgungsangebot
  • Pflegezimmer: zeitweilige und geschützte Unterbringung von wohnungslosen Menschen, die Gesundheitsförderung steht im Mittelpunkt des Aufenthaltes, kontinuierliche medizinische und pflegerische Versorgung, Vollverpflegung und Hygieneangebot
  • Med. Versorgung in den Notübernachtungen: Akutes Schadenbeheben (kleine Rettungsstelle), Impf- und Testangebot
Standort
Portrait Svetlana Krasowski
Svetlana Krasovski-Nikiforovs

Bahnhofsmission am Zoo

  • Ausgabe aus dem Fenster der Bahnhofsmission

Die Bahnhofsmission Zoo bietet neben klassischen Bahnhofsmissionstätigkeiten auch umfassende, niedrigschwellige Hilfe für wohnungslose und stadtarme Menschen. Täglich versorgen wir am Zoo ca. 600 Menschen mit einer Mahlzeit und einem Lächeln und sind so ein fester Bezugspunkt Vieler, im turbulenten Leben der deutschen Metropole.

Standort

Beratung für europäische Wohnungslose in Mitte - BeWiM

  • Hände eines Mannes ineinander verschränkt
  • Logo mit Förderern
  • Silhouette von Beinen auf einem Gehweg

BeWiM unterstützt besonders benachteiligte, neuzugewanderte Unionsbürger:innen und wohnungslose beziehungsweise von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen.
Die aufsuchende Hilfe erfolgt insbesondere durch Beratung in den Sprachen Deutsch, Russisch, Polnisch, Rumänisch und Bulgarisch und Begleitung.

Das Projekt/Vorhaben „Beratung für europäische Wohnungslose in Mitte“ wird im Rahmen des Programms EhAP Plus durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

  • Aufsuchende Arbeit in Berlin Mitte
  • Beratung zur Zeit in den Sprachen Polnisch, Russisch, Bulgarisch, Deutsch
  • Begleitung u.a. zu Ämtern und Hilfestellen
Standort

City-Station

  • Mitarbeiterin berät Gästin
  • Mitarbeitende vor dem Eingang der City-Station
  • Mitarbeiterin rührt in großem Suppentopf

Die City-Station ist eine Wohnungslosentagesstätte in Charlottenburg. Neben einer guten Mahlzeit, der Möglichkeit, zu duschen und Wäsche zu waschen, geht es um Gemeinschaft. Wir feiern freitags Andachten zusammen, haben verschiedene Gruppenangebote und wollen das Leben miteinander teilen. Dazu gehört es, dass Sozialarbeitende und Diakone:innen soziale Beratung, Opferberatung und Seelsorge anbieten. Man kann die Angebote auch anonym nutzen.

  • soziale Beratung mit Schwerpunkt Opferberatung
  • warmes Essen, Duschen und Waschmaschinen
  • Einrichtungsgemeinde: ein Ort, um von Gott zu hören, über ihn zu reden und Fragen zu stellen
Standort

Clearingstelle für nicht krankenversicherte Menschen

  • Mitarbeiterin hält Krankenkassenkarte in die Kamera
  • Nahaufnahme eines Marker
  • Beratungssituation

Die Clearingstelle berät alle Personen, die in Berlin leben und keine (ausreichende) Krankenversicherung haben. Wir werden von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gefördert.

Wenn kein Zugang zur Krankenversicherung möglich ist, kann die Clearingstelle Kosten für die medizinische Versorgung von bedürftigen Menschen übernehmen im Rahmen von §§ 4, 6 des Asylbewerberleistungsgesetzes. Wir arbeiten mit kooperierenden niedergelassenen Praxen, medizinischen Versorgungszentren (MVZ), Apotheken, Laboren und Krankenhäusern zusammen.

Offene Sprechzeiten:
Mo: 10.00 Uhr – 12.30 Uhr | Mi: 13.00 Uhr – 16.30 Uhr, Do: 10.00 Uhr – 12.30 Uhr
Wir können nicht immer garantieren, dass alle Personen während der Sprechzeit beraten werden. Wir bitten um Verständnis.

  • Vertrauliche Sozial-und Aufenthaltsberatung - anonyme Beratung möglich
  • Klärung der Krankenversicherung
  • Vermittlung in medizinische Behandlung und Übernahme der Kosten, wenn
  • ...Sie in Berlin leben und hier dauerhaft bleiben wollen.
  • ...Sie keinen Zugang zur Krankenversicherung haben
  • ...die Behandlung notwendig ist und
  • ...Sie bedürftig sind.
Standort

CumFide

  • Mann spielt Gitarre
  • Gruppenbild CumFide
  • Mann am Frühstückstisch

"CumFide" ist lateinisch, "cum" heißt übersetzt "mit", "fide“ bedeutet "Schutz, Vertrauen, Glauben". Das ist der Name für den betreuten Wohnverbund der Berliner Stadtmission in Berlin-Mitte. Mit diesem Angebot bieten wir alkoholkranken Menschen, die nicht abstinent leben, langfristig eine menschenwürdige Wohnmöglichkeit an. In unserem Wohnverbund stehen Gemeinschafts- und Einzelwohnungen zur Verfügung. Leistungen können auch in der eigenen Wohnung in Anspruch genommen werden.

Unsere Einrichtung ist ein Angebot der Eingliederungshilfe gemäß §113 i.V.m §78 SGB IX - Soziale Teilhabe in Form von Assistenz für Menschen mit einer seelischen Behinderung (Alkoholabhängigkeit). Die Betreuungsplätze werden ausschließlich über das Steuerungsgremium Psychiatrie in Berlin-Mitte vergeben. Eine Aufnahme ist erst nach einer
Kostenzusage des bezirklichen Teilhabefachdienstes möglich.

Die Assistenz umfasst insbesondere folgende Leistungen:

  • für die allgemeinen Erledigungen des Alltags wie die Haushaltsführung
  • die Gestaltung sozialer Beziehungen
  • die persönliche Lebensplanung
  • die Teilhabe am gemeinschaftlichen und kulturellen Leben
  • die Freizeitgestaltung einschließlich sportlicher Aktivitäten
  • Sicherstellung der Wirksamkeit der ärztlichen und ärztlich verordneten Leistungen
Standort
Porträt Claudia Süelözgen
Claudia Süelözgen

Hitzehilfe der Berliner Stadtmission

  • Mitarbeiterin des Hitzebus spricht mit obdachlosem Mann
  • Grafik mit schwitzendem Mann
  • Logo des Senats und ESF Berlin

Um obdachlosen Menschen bei hohen Temperaturen zu helfen, startet die Berliner Stadtmission ihre Hitzehilfe. Zwei Musterprojekte werden bis Ende August 2023 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und des Landes Berlin gefördert.

Summer in the City-Station in der Obdachlosentagesstätte City-Station
Zusätzlich ist am Wochenende und an mehreren Arbeitstagen in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr ein Hitzebus der Berliner Stadtmission unterwegs.

  • duschen, Wäsche waschen und trocknen
  • sich vor der Hitze schützen
  • Wasser, Sonnen-creme und After-Sun-Produkte bekommen
  • Beratung durch Sozialarbeitende in der City-Station
  • Seelsorgegespräche in der City-Station
  • Hitzebus bringt auf der Straße lebende Menschen auf Wunsch in die Ambulanz der Berliner Stadtmission oder ins Krankenhaus
Standort

Housing First | Standort Samoastraße

  • Beratungssituation
  • Logo Housing first
  • Karte mit Pins

Housing First Berlin ist ein innovatives Projekt zur langfristigen Bekämpfung von Obdachlosigkeit. Betroffene werden unbefristet und mit einem eigenen Mietvertrag in Wohnraum untergebracht und darüber hinaus professionell betreut. Housing First Berlin ist eine Projektpartnerschaft zwischen dem Verein für Berliner Stadtmission und der Neue Chance gGmbH.

Von 2023 bis 2025 nehmen wir am Erasmus-Projekt „Training Staff in Housing First Adaptations“ teil und forschen gemeinsam mit Organisationen aus Barcelona, Dublin und Helsinki zur Europaweiten Umsetzung des Ansatzes Housing First.

Standort

Housing First | Standort Weichselstraße

  • Mindmap
  • Logo Housing first
  • Bewohner mit Katze

Housing First Berlin ist ein innovatives Projekt zur langfristigen Bekämpfung von Obdachlosigkeit. Betroffene werden unbefristet und mit einem eigenen Mietvertrag in Wohnraum untergebracht und darüber hinaus professionell betreut. Housing First Berlin ist eine Projektpartnerschaft zwischen dem Verein für Berliner Stadtmission und der Neue Chance gGmbH.

Von 2023 bis 2025 nehmen wir am Erasmus-Projekt „Training Staff in Housing First Adaptations“ teil und forschen gemeinsam mit Organisationen aus Barcelona, Dublin und Helsinki zur Europaweiten Umsetzung des Ansatzes Housing First.

Standort

Hygienezentrum am Zoo

  • Blick ins Hygienecenter
  • Friseuse im Hygienecenter
  • Blick ins Hygienecenter

Körperhygiene ist wichtig - für Menschen ohne Obdach aber nicht immer so leicht umzusetzen. Das Hygienecenter am Zoo ist genau dafür da. Neben Toiletten- und Duschräumen gibt es die Möglichkeit eine Großwaschmaschine und einen Trockner zu benutzen, um die Wäsche und den Schlafsack zu säubern. Dieses Angebot ist für unsere Gäste natürlich kostenlos.

Standort

Kältebus

  • Mitarbeiterin gibt Mann auf der Straße einen Kaffee
  • Kältebus in der Seitenansicht
  • Kältebusmitareiterin spricht mit Obdachlosem

Mit dem Kältebus und der Kälte-Notübernachtung will die Berliner Stadtmission Kältetote in Berlin verhindern. Das Kältebusteam sucht die Wohnungslosen regelmäßig auf der Straße auf und fährt sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Übernachtungsplatz. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen zunächst mit ihnen ins Gespräch zu kommen, bieten ihre Hilfe, eine Tasse heißen Tee oder einen warmen Schlafsack an.

  • Hilfe für obdachlose Menschen seit über 30 Jahren
  • 3 Kältebusse und ein Ambulanzbus
  • unterwegs vom 1. November bis 31. März jeden Jahres
Standort

Kältehilfe der Berliner Stadtmission

  • Kampagnenmotiv mit obdachlosem Mann vor gemalter Wohnung
  • Kältebusfahrer teilt Getränke aus
  • Kältebus von der Seite

in Berlin leben etwa 40.000 Menschen ohne Wohnung. Wenn die kalten Wintermonate anbrechen, ist es für sie oft die härteste Zeit im Jahr. Hier leistet die Kältehilfe der Berliner Stadtmission einen unschätzbaren Dienst. In unseren Notübernachtungen finden Bedürftige einen Schlafplatz vor, ihnen wird eine warme Mahlzeit angeboten und sie können medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Für Obdachlose, die es nicht mehr von alleine in eine Notunterkunft schaffen, ist der Kältebus da. Er fährt jede Nacht und versorgt Menschen ohne Wohnung oder nimmt sie mit in eine Notübernachtung. Und wer von der Straße wegkommen will, dem eröffnet die Stadtmission die Chance, in einem der vielen Projekte, neu zu beginnen.

  • jeden Winter
  • vier Notübernachtungen
  • drei Kältebusse
Standort

Kleiderkammer

  • Jacken auf Kleiderbügel
  • Leitung vor Kleiderkammer
  • Mitarbeiterin sortiert Spenden ein

Die Kleiderkammer ist das Herzstück der Arbeit bei Komm & Sieh. Hier versorgen wir alle jene mit Kleidung, Schuhwerk, Schlafsäcken und Isomatten, die sich dies sonst nicht leisten können. Und das Ganze, ohne dass dabei bürokratische Hürden überwunden werden müssen. Die Ausgabe gut erhaltener Kleidung hat für uns viel mit Menschenwürde zu tun. Unser Ziel ist es jede:n so auszustatten, dass er in der Gesellschaft nicht mehr als obdachlose Person erkannt wird. Wir sind überzeugt, dass saubere und nicht defekte Kleidung das Selbstwertgefühl unserer Gäste positiv stärkt.

Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Ihre Spenden in gutem und sauberem Zustand sind.
Bitte informieren Sie sich, welche saisonalen Spenden wir für unsere Gäste brauchen und wo Sie diese abgeben können. In der Kleiderkammer direkt bitte keine Kleiderspenden abgeben.

Spendenabgabe:
Empfang der Berliner Stadtmission von Mo-Fr 9-18 Uhr
Oder im Textilhafen Mo-Do 9-16 Uhr | Fr 9-18 Uhr oder in einem unserer Container

  • niedrigschwelliges Angebot für obdachlose und bedürftige Menschen
  • während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung und ohne bürokratische Hürden
  • wir versorgen unter der Woche täglich zwischen 90 – 150 Gäste
  • bitte nur gut erhaltene und saubere Textilien spenden
  • immer benötigt werden: Schlafsäcke, Isomatten, Rucksäcke, Sneaker, u.v.m. Bekleidung
  • bitte keine Baby- oder Kinderkleidung und keine Bettdecken
Standort

Koordinierungsstelle zur Versorgung Wohnungsloser mit lebensbegrenzender Erkrankung in Berlin (KoWohl)

  • Blutdruckmessgerät
  • Logo KoWohl
  • Blick in eine Praxis

Die Koordinierungsstelle wendet sich an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Strukturen der Palliativ- und Hospizarbeit, der Wohnungslosenhilfe und an die für die Belange wohnungsloser Menschen zuständigen Ämter und Institutionen.

Ihr zentrales Ziel ist eine Hand-in-Hand-Versorgung wohnungsloser Menschen mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung durch eine schwellenlose Versorgungskette. Auf dem Weg dorthin sorgt die KoWohl für die Vernetzung der dafür notwendigen Strukturen, stellt Informationen zum Thema bereit und sensibilisiert hierfür. Zudem bietet sie entsprechende Bildungsformate an und analysiert strukturelle Versorgungsengpässe.

Engagieren Sie sich bereits für dieses Thema oder möchten Sie sich aktiv hier einbringen?
Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Suchen Sie Informationen oder eine Fortbildung zum Thema?
Dann kontaktieren Sie uns gern.

Die KoWohl ist ein Kooperationsprojekt des Vereins für Berliner Stadtmission und der Johannesstift Diakonie gAG. Wir werden von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege unterstützt und gefördert.

  • Koordinierung von Palliativarbeit und Wohnungslosenhilfe
  • Vernetzung
  • Aufklärung und Bildungsformate
  • Schulungsangebote der KoWohl 2023 zum Download:
Standort

Logistikküche

  • Essenslieferungen
  • Kochteam beim Kochen
  • viele Äpfel

Die Logistikküche der Komm & Sieh gGmbH kocht für die Menschen ohne Obdach in Berlin. Tagtäglich werden hier schmackhafte und vor allem nahrhafte Gerichte für die Ärmsten der Stadt produziert. Wir kochen aus den Lebensmitteln, die wir zum Teil als Spenden erhalten, Eintöpfe und andere warme Gerichte. Mit der zentralen Logistikküche unterstützen wir die Notunterkünfte der Berliner Stadtmission, den Kältebus, Projekte für wohnungslose Menschen und weitere soziale Projekte.

  • Wir kochen für die Ärmsten der Stadt
  • Spenden – von Einzelhaushalten, Caterern, Firmenkantinen, u.a. – sind herzlich willkommen
  • Spendenabgabe: Mointag bis Freitag zwischen 12:00 – 19:00 Uhr
  • Lebensmittelspenden können direkt an der Logistikküche abgegeben werden
  • bei Großspenden bitte vorher anrufen
Standort

Mobile Einzelfallhilfe (MEH)

  • obdachloser Mann
  • MEH bei der Arbeit
  • Blick auf Wohnungslosen

Das Unterstützungsangebot richtet sich an obdachlose und substanzgebrauchende Menschen, deren Lebensmittelpunkt sich im Bereich des S- und U-Bahnsystems befindet. Häufig greifen hier die (oftmals hochschwellig angelegten) Elemente des Berliner Versorgungs- und Hilfesystems für obdachlose Menschen nicht, da diese an Vorbedingungen geknüpft sind und sie eine gewisse Bürokratie erfordern. Zudem leiden die Klient:innen der Mobilen Einzelfallhilfe, durch das meist jahrelange Leben auf der Straße, an teilweise weit fortgeschrittener körperlicher Unterversorgung und / oder sie befinden sich in physischen und psychischen Ausnahmezuständen.

  • aufsuchende, nachgehende und begleitende Soziale Arbeit (Streetwork)
  • ergänzende Maßnahme der Wohnungslosenhilfe
  • eigenständiges Projekt innerhalb der Berliner Stadtmission
  • durch die Berliner Verkehrsbetriebe und die S-Bahn Berlin spendenfinanziert
Standort
Porträt Franziska Haßelmann
Franziska Haßelmann

Notübernachtung am Containerbahnhof (NaC)

  • Mann isst in Notübernachtung an einem Tisch
  • Blick von oben in die Traglufthalle
  • Bewohner und Mitarbeiterinnen basteln gemeinsam

Die Notübernachtung am Containerbahnhof ist eine ganzjährige Notübernachtung in Berlin-Friedrichshain. Von November bis April können 120 Schlafplätze (m/f/d) für Menschen ohne Obdach angeboten werden. In den Monaten von Mai bis Oktober werden 70 Schlafplätze (m/w/d) angeboten. Die Einrichtung ist barrierearm.

Wir bieten unseren Gästen:

  • Sozialberatung und Vermittlung
  • Versorgung mit warmen Speisen und Getränken
  • barrierearme WC- und Duschmöglichkeiten
  • medizinische Versorgung (2 mal wöchentlich)
  • Ausgabe von Kleidung in Notfällen
  • geschützter Bereich für Frauen
Standort
Porträt Christina Grundke
Christina Grundke

Notübernachtung Franklinstraße

  • Blick auf Gebäude in der Franklinstraße
  • Mensch fühlt Papiere aus
  • Mann im Rollstuhl legt sich die Hand ans Herz

"Liebst Du das Leben? Dann verschwende keine Zeit, denn daraus ist das Leben gemacht."
Benjamin Franklin (1706 – 1790)

In der Notunterkunft Franklinstraße bieten wir gemeinsam mit dem Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. ganzjährig bis zu 73 Schlafplätze in Drei- und Vierbettzimmern, dazu ein Abendbrot und ein Frühstück. Außerdem können sich Gäste durch Sozialarbeiter:innen bezüglich ihrer aktuellen Problemlage beraten und sich an Fachberatungsstellen, wie etwa betreutes Wohnen oder medizinische Hilfen, vermitteln lassen. Die Anzahl der Übernachtungen richten sich nach dem individuellen Bedarf.

  • Übernachtung
  • Beratung zu weiterführenden Hilfen
  • Grundversorgung mit Essen und Hygienemitteln
  • geschützter Bereich für Frauen
  • Notkleiderkammer
  • ausreichend Duschen
  • einige Hygieneartikel können gestellt werden
Standort

Notübernachtung Lehrter Straße

  • obdachloser Gast erzählt mit Mitarbeiter
  • Mitarbeiter gibt Suppe aus
  • zwei Personen unterhalten sich

Die Notübernachtung Lehrter Straße bietet im Winter (1. November bis 15. April) einen Übernachtungsplatz für 125 obdachlose Männer und Frauen. Wir haben täglich von 20:00 bis 8:00 Uhr geöffnet.

Unsere Gäste erhalten kostenlos folgende Angebote:

  • Übernachtung
  • warme Speisen und Getränken
  • WC, Dusch- und Waschmöglichkeiten
  • Ausgabe von Hygieneartikeln
  • Ausgabe von Kleidung in Notfällen
  • Sozialberatung und Vermittlung
  • medizinische Versorgung an 7 Tagen/Woche
Standort

Übergangshaus

  • Außenfassade Übergangshaus
  • Eingang Übergangshaus
  • Frühstück Übergangshaus

Wohnungslos? Räumungsklage? Mietschulden? Haftentlassung? Ärger mit Ämtern? Keine Ahnung, wie es weitergehen soll? Wir helfen Ihnen, wieder auf die Beine zu kommen. Unser Angebot richtet sich an Menschen ab 18 Jahren, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind (z.B. Obdachlosigkeit, Wohnungsräumung, Haftentlassung) und Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme benötigen.

Wir erbringen die Leistung "Übergangshaus" nach §§ 67 f. SGB XII für Menschen, "bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind". Die Kosten der Hilfe sind einkommensunabhängig und werden beim zuständigen Sozialamt beantragt.

  • behindertengerechtes Haus mit Aufzug
  • 40 geräumige Einzelzimmer (überwiegend mit Toilette und Waschgelegenheit)
  • großzügige Gemeinschaftsräume und -küchen sowie -bäder
  • kostenlose Nutzung von Waschmaschine/ Trockner und Telefon/Internet
  • Ansprechpartner:innen rund um die Uhr
  • Bezugsbetreuung durch Sozialarbeiter:innen/ Sozialpädagog:innen
  • suchtakzeptierender Ansatz
  • Freizeitangebote (z.B. Frühstücksgruppe, Grillen, Ausflüge)
Standort

Wohnheim Kopenhagener Straße

  • Außenansicht Wohnheim
  • Garten des Wohnheims
    © Uwe Haack
  • Zimmer im Wohnheim

Im ASOG-Wohnheim finden alleinstehende, wohnungslose Menschen vorübergehend ein Zuhause. Es gibt Einzel- und Doppelzimmer, Gemeinschaftsküchen und Gemeinschaftsbäder. 120 Menschen wohnen und leben hier.

Voraussetzung für eine Aufnahme ist die Zuweisung durch das zuständige Bezirksamt (Abt. Soziales, Fachstelle für Wohnungslosenhilfe und Wohnraumsicherung).

  • Wohnen in Einzel- und Doppelzimmern
  • Beratung und Vermittlung von Hilfsangeboten
  • Unterstützung für wohnungslose Menschen mit körperlichen Einschränkungen (keine Pflege)
  • gemeinschaftsfördernde Angebote
Standort

Wohnhilfe Chamissoplatz

  • Essen in der Wohnhilfe
  • Zimmer der Wohnhilfe
  • Beratung der Wohnhilfe

Die ambulanten Wohnhilfen mit ihren drei Standorten bieten für Personen in besonderen Lebenslagen, die mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind (nach §§ 67 ff SGB XII), Hilfeleistungen in Form von Information, Beratung, Anleitung, Unterstützung und Übernahme.

Am Standort Chamissoplatz bieten wir die Leistungstypen Betreutes Einzelwohnen und Wohnungserhalt-und Wohnungserlangung (§§ 67 ff SGB XII) an.

  • Ambulante Wohnhilfen nach §§ 67 ff SGB XII
  • Wir unterstützen und beraten Sie beim Umgang mit Ämtern und Behörden und beim Briefwechsel.
  • Wir beraten Sie bei Geldangelegenheiten und bei der Schuldenregulierung.
  • Wir unterstützen Sie bei der Haushaltsführung und um eine Arbeit zu finden.
  • Wir helfen Ihnen, eine Wohnung zu finden.
  • Vorübergehend können wir Ihnen eine Wohnung zur Verfügung stellen.
Standort

Wohnhilfe Lehrter Straße

Die ambulanten Wohnhilfen mit ihren drei Standorten bieten für Personen in besonderen Lebenslagen, die mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind (nach §§ 67 ff SGB XII), Hilfeleistungen in Form von Information, Beratung, Anleitung, Unterstützung und Übernahme.

In der Wohnhilfe Lehrter Straße bieten wir die Leistungstypen Betreutes Einzelwohnen und Wohnungserhalt-und Wohnungserlangung (§§ 67 ff SGB XII) an.

  • Ambulante Wohnhilfen nach §§ 67 ff SGB XII
  • Wir unterstützen und beraten Sie beim Umgang mit Ämtern und Behörden und beim Briefwechsel
  • Wir beraten Sie bei Geldangelegenheiten und bei der Schuldenregulierung
  • Wir unterstützen Sie bei der Haushaltsführung und um eine Arbeit zu finden
  • Wir helfen Ihnen, eine Wohnung zu finden
  • Vorübergehend können wir Ihnen eine Wohnung zur Verfügung stellen
Standort

Wohnhilfe Turmstraße

  • Mann wirft auf Dartscheibe
  • Schild Turmstraße
  • Beratungssituation

Die ambulanten Wohnhilfen mit ihren drei Standorten bieten für Personen in besonderen Lebenslagen, die mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind (nach §§ 67 ff SGB XII), Hilfeleistungen in Form von Information, Beratung, Anleitung, Unterstützung und Übernahme.

Am Standort Turmstraße bieten wir die Leistungstypen Betreutes Einzelwohnen und Wohnungserhalt-und Wohnungserlangung (§§ 67 ff SGB XII) an.
Am Standort Stephanstraße bieten wir den Leistungstyp Betreutes Gruppenwohnen nach SGB XII an.

  • Ambulante Wohnhilfen nach §§ 67 ff SGB XII
  • Wir unterstützen und beraten Sie beim Umgang mit Ämtern und Behörden und beim Briefwechsel.
  • Wir beraten Sie bei Geldangelegenheiten und bei der Schuldenregulierung.
  • Wir unterstützen Sie bei der Haushaltsführung und um eine Arbeit zu finden.
  • Wir helfen Ihnen, eine Wohnung zu finden.
  • Vorübergehend können wir Ihnen eine Wohnung zur Verfügung stellen.
Standort

Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot Berlin

  • Beratung an der Rezeption
  • U-Bahn Schild
  • Internetraum

Wohnungsnot ist oft begleitet von weiteren erschwerenden Belastungen, mit denen man alleine nicht mehr zu Recht kommt. Im persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit zuzuhören und gemeinsam passende Lösungen zu finden. Die Beratung ist freiwillig und vertraulich. Bei der Bearbeitung der Problemlage unterstützen und begleiten wir. Das Ziel ist eine dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation.

  • persönliche, vertrauliche und kostenlose Beratung bei fehlender Wohnung oder drohendem Wohnungsverlust
  • Beratung ohne Termin möglich
  • keine Wohnungssuche und -vermittlung
  • gemeinsame Einrichtung der Caritas und der Berliner Stadtmission
Standort

Zentrum am Zoo

  • Gast wird im Zentrum willkommen geheißen
  • Mitarbeiter erklärt Workshopteilnehmenden, was Obdachlose auf der Straße brauchen
  • Mitarbeiterin berät Gast

Das Zentrum am Zoo (ZaZ) bietet ein umfassendes Spektrum an neuen Beratungs- und Begleitungsmöglichkeiten für Betroffene von Armut und Obdachlosigkeit, aber auch interaktive Bildungsangebote für Besuchergruppen in der entstehenden Lernwelt Armut und Obdachlosigkeit. Bei regelmäßigen Veranstaltungen können sich Gäste mit und ohne Obdach der gegenseitigen Begegnung und dem Austausch widmen.

Die in drei „B“s (Beraten, Begegnen, Bilden) untergliederte Ausrichtung des Zentrums am Zoo ergänzt die Arbeit der benachbarten Bahnhofsmission und des Hygienecenters und bietet ein umfassendes neues Leistungsangebot.

  • Beraten - Individuelle Beratung und Begleitung in das Berliner Hilfesystem
  • Bilden - Außerschulische Vermittlung eines Bewusstseins für Armut und Obdachlosigkeit sowie deren Prävention
  • Begegnen - Kulturbühne zur Begegnung von Menschen mit und ohne Obdach
  • Workshops und Führungen der Lernwelt Armut und Obdachlosigkeit
Standort