SPENDENKONTO

IBAN: DE24 1002 0500 0003 1819 07
BIC: BFSWDE33BER
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck:
Mobile Einzelfallhilfe

Ansprechpartner

Bahnhofsmission

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Mobile Einzelfallhilfe

Die Mobile Einzelfallhilfe ist ein Projekt der Berliner Stadtmission.

Das Team der Mobilen Einzelfallhilfe ist berlinweit unterwegs und sucht Menschen auf, die es nicht mehr schaffen, aus eigener Kraft, das Berliner Hilfe- und Versorgungssystem in Anspruch zu nehmen.

Zielklient*innen sind wohnungs- und obdachlose Menschen, die sich in besonders schlechter körperlicher und seelischer Verfassung befinden.

"Wenn Gott keinen Menschen aufgibt, steht es dem Mensch auch nicht zu."

Durch die individuelle Gestaltungsmöglichkeit der Arbeitsprozesse wird versucht, nicht den Menschen in das System zu pressen, sondern die verschiedenen Möglichkeiten an ihn anzupassen. Die Mobile Einzelfallhilfe unterstützt durch auf die Person abgestimmte, intensive Zusammenarbeit, in Form von niederschwelliger Beratung außerhalb eines konventionellen Büro-Settings und durch engmaschige Begleitungsangebote. Der Hilfeprozess kann sich von einigen Monaten bis hin zu vielen Jahren erstrecken. Durch Vertrauensaufbau und Anknüpfen an vorhandene Ressourcen, kann ein Gefühl für selbstbestimmte Perspektiven entwickelt werden und konkrete Hilfe erfolgen.

Über die Beantragung eines Personalausweises, die Klärung von Zuständigkeiten, gemeinsame Amtsgänge und Vermittlung in Einrichtungen, halten die Kolleg*innen der Mobilen Einzelfallhilfe darüberhinaus Kontakt, sowohl zum Menschen, als auch zur Einrichtung.

 

 

Entstehungsgeschichte

Klaus starb 2013 mit gerade 38 Jahren auf der Straße. Alkohol, Drogen und das harte Leben hatten ihm stark zugesetzt. Kein außergewöhnlicher, jedoch ein früher Tod. Wir brachten für ihn ein Bändchen in den bayrischen Farben an unseren Gedenkbaum vor der Tür der Bahnhofsmission Zoo an.

Janek baute langsam ab, schleichend, kaum zu merken. Plötzlich konnte er kaum noch laufen, saß nur noch herum, einige Meter entfernt am Anfang der Jebensstraße. Die Lüftungsschächte der U-Bahn wurden sein Stammplatz, die warme Luft von unten wärmte ihn. Vermutlich nicht nur seinen Körper, sondern auch seine Seele wurde so gelegentlich gestreichelt. Ansonsten gab es allein die Wärme des Alkohols. Seine Notdurft verrichtete er zwei Meter weiter, mehr war nicht möglich.

Auch für Janek wurde ein Bändchen in den polnischen Farben am Baum angebracht.

Für Menschen am Rande

Dies sind nur zwei Beispiele wie Menschen in Berlin durchs vorhandene Hilfesystem fallen können. Das Berliner Hilfesystem ist gut. Es kann aber meist nur erreicht werden, wenn der Einzelne dazu selbstständig in der Lage ist - der Rest fällt durchs Raster.

Die Mitarbeiter der Mobilen Einzelfallhilfe führen Menschen, die am Rande des Randes stehen, an vorhandene Hilfen heran. Menschen wie Janek und Klaus scheinen unsichtbar zu werden, lösen sich auf, mitten unter uns. Die Einzelfallhelfer greifen genau hier ein.

Wie sie die Mobilen Einzelfallhelfer erreichen:

IBAN: DE24 1002 0500 0003 1819 07
BIC: BFSWDE33BER
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck:
Mobile Einzelfallhilfe (unbedingt mit angeben!)

Drei starke Frauen

Im Film "Drei starke Frauen" erzählt Claudia Haubrich, warum es die Mobilen Einzelfallhelfer braucht und warum es für sie eine Herzensangelegenheit ist.

Unterstützung

Logo der Deutschen Bahn Stiftung

Um Projekte umsetzen und langfristig halten zu können, braucht es Unterstützung. Die Deutsche Bahn Stiftung unterstützt uns schon seit Jahren. Die Mobilen Einzelfallhelfer sind eines der Hilfsprojekte, die die Deutsche Bahn Stiftung erst möglich machte.

Des Weiteren wird das Projekt durch die Berliner S-Bahn und die BVG gefördert und unterstützt. Wir danken für diese Unterstützung, ohne die dieses Hilfsangebot nicht möglich wäre.