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Carolin Reifenberg

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Henriette von Wulffen

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Stabsstelle Ehrenamt
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Annika Meyer

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Ehrenamt

Arten von Praktika und Voraussetzungen

Seit der Einführung des Mindestlohngesetz (MiLoG)zum 01.01.2015 wurde das Praktikum zum ersten Mal gesetzlich geregelt. Bei der Berliner Stadtmission sind nur unbezahlte Praktika möglich, also Praktika, die als Ausnahme vom MiLoG gelten.

Folgende Praktika sind daher in der Berliner Stadtmission möglich:

Pflichtpraktikum

Solche Praktika müssen aufgrund einer schul- oder hochschulrechtlichen Bestimmung oder einer Ausbildungsordnung vorgeschrieben sein oder im Rahmen der Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie eingehalten werden. Der Begriff der Ausbildungsordnung ist weit zu verstehen und bezieht sich auf alle generellen Regelungen zur Strukturierung der Lerninhalte.
Dabei ist entscheidend, dass sich die Länge und die Notwendigkeit des Praktikums unmittelbar aus der Prüfungsordnung ergibt. Allein ein ergänzendes Schreiben in der z. B. die Hochschule mitteilt, dass ein Praktikum durchgeführt werden muss, genügt nicht. Sollte eine Prüfungsordnung vorsehen, dass ein sogenanntes verpflichtendes Vorpraktikum vor der Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums zwingend notwendig ist, um die Ausbildung bzw. das Studium aufzunehmen, so gilt dieses sogenannte Vorpraktikum ebenfalls als Ausnahme vom MiLoG.

Voraussetzungen: Lebenslauf, Prüfungsordnung der Ausbildungsstätte, Bescheinigung über Status

Orientierungspraktikum - freiwilliges Praktikum

Zur zweiten Gruppe zählen diejenigen, die ein bis zu dreimonatiges Praktikum zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder für die Aufnahme eines Studiums leisten. Auch sie zählen nicht als Arbeitnehmer im Sinne des MiLoG. Nach der gesetzlichen Begründung soll das Orientierungspraktikum nur die Praktikantenverhältnisse erfassen, die nach Abschluss der schulischen Voraussetzungen absolviert werden, um eine Berufsausbildung oder Studienaufnahme vorzubereiten oder eine diesbezügliche Entscheidung zu erleichtern. Bei diesen Orientierungspraktika handelt es sich um freiwillige Praktika. Ausdrücklich ausgeschlossen sind freiwillige Praktika gegen Entgelt, z. B. zur Finanzierung einer Reise nach dem Abitur. Auch bei den freiwilligen Praktika muss die Berufsorientierung im Vordergrund stehen.

Voraussetzungen: Praktikumsablauf, Lebenslauf, Abschlusszeugnis Schule

Begleitendes Praktikum

Eine dritte Gruppe an Praktikanten, die nicht Arbeitnehmer im Sinne des MiLoG gelten sind jene, die ein Praktikum begleitend zu einer Berufs- oder Hochschulausbildung leisten. Der Unterschied zum freiwilligen Praktikum besteht darin, dass bei diesen Praktika zuvor kein solches Praktikumsverhältnis mit demselben Unternehmen bestand. Die Praktikumsdauer beläuft sich ebenfalls max. bis zu drei Monaten. Dieses wiederum bedeutet, dass einmal begonnene Praktikumsverhältnisse in dieser Rubrik nicht mehr verlängert werden können, da dann das Merkmal eines vorangegangenen Praktikums vorliegt.

Voraussetzungen: Praktikumsablauf, Lebenslauf, Bescheinigungen über den Status (als Schüler/Student), Abschlusszeugnis Schule

Schülerpraktikum

Schülerpraktika sind in vielen unserer Einrichtungen möglich. Eine kurze Bewerbung per Email an die gewünschte Einrichtung unter Angabe der Schule und des Praktikumszeitraum ist ausreichend. Das vorbereitete Formular der Schule muss von der Einrichtung ausgefüllt und unterschrieben werden.
Zu beachten ist, dass alle Einsatzstellen der Wohnungslosenhilfe nicht möglich sind. Im letzten Jahr hat die Kältehilfe Ausnahmen gemacht, wobei die Praktikanten, jedoch keinen Gästekontakt hatten.