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30. Dezember 2011

Endlich, die Adventszeit hat begonnen:
Keksebacken, Weihnachtsmarktbesuche, Schlittschuhlaufen, Kerzenanzünden, Liedersingen, Besinnlichwerden, Adventfeiern, Warten, Türchen öffnen, Duft von Tannenzweigen, …

Nicht für uns, kaum saßen wir gemütlich um unseren selbst gebastelten Adventskranz, als wieder einmal die Fotografen uns belagerten. Fotoshooting im Jugendgästehaus - Seid ihr dabei? Kissenschlacht, Kicker spielen, im Internet surfen und dabei fotografiert werden. Nichts leichter als das.
Gemeinsam stapften wir morgens vor der Arbeit herüber ins Jugendgästehaus und ließen uns von Managerin und Starfotograf einweisen, dann rein in die Klamotten und schon ging’s los. Eine kleine Kissenschlacht und 1, 2 oder auch 10 Kickerturniere später hatten wir es schon hinter uns. „Wie? Das war’s schon? Wir haben doch noch gar nichts gemacht“. Viel Lachen, Albernsein, Rumquatschen und ab und zu ein bisschen auf den Fotografen hören … wenn ein Leben als Model so einfach ist, dann immer her damit. Also warten wir ab, auf welcher Zeitschrift man uns demnächst erblicken kann. An dieser Karriere sollten wir unbedingt dran bleiben.

 

Deeskalationsseminar - Klingt schon wieder so unbesinnlich.
Aber keine Bange, ihr könnt euch ohne Angst auch weiterhin in unsere Nähe trauen. In der WG läuft es (meistens) doch eher friedlich ab. Für unsere Arbeit in der Notübernachtung allerdings durften wir uns alle einen Nachmittag in Sachen Deeskalation schulen. Und siehe da: die Hinfahrt als harmonische Gruppe klappte sehr gut, endlich mal wieder etwas als ganze Gruppe unternehmen, darauf freuten wir uns. Bei der Rückfahrt schon wussten wir uns gegenseitig in die Schranken zu weisen. Gut in der Praxis anwendbar: „Kannst du heute meinen Putzdienst übernehmen??“ Wie war das doch gleich mit der Reaktion: gerade hinstellen, fester aber freundlicher Blick und ein klares und deutliches „NEIN“. Klappt doch wunderbar! Jetzt wissen wir auf jeden Fall, wie wir uns von lästigen Bitten befreien können.

Dann war auch endlich für unsere Gruppe der Advent gekommen. Ein gemütlicher Abend, gemeinsam Essen gehen mit allen zusammen bei unserem Italiener um die Ecke bevor wir uns alle an Weihnachten auf die Heimreise begeben. Ein schöner Abend mit ersten Planungen für unsere WG-Silvesterfeier.
Und dann der krönende Abschluss: Heiligabend mal ganz anders!
Für fast alle von uns das erste Weihnachten ohne die Familie. Gemeinsam arbeiteten wir bei der Feier im Zentrum der Stadtmission mit und erlebten alle etwas ganz Neues. Mit über 300 unterschiedlichsten Menschen einen Tag zu verbringen, den wir sonst im Kreise der Familie feiern. Laut, abwechslungsreich, anstrengend, beeindruckend, und vieles mehr. Ein schöner Abend, auch wenn die Heiligabendstimmung nicht so recht aufkommen wollte. Als wir dann aber alle zusammen beim Gottesdienst am Hauptbahnhof standen, vor dem großen Weihnachtsbaum in der Vorhalle und Weihnachtslieder sangen, fühlten wir uns angekommen mitten in der Großstadt unser kleines Weihnachtswunder - mit guten Freunden Jesu Geburtstag feiern. Und dann heißt es für einige Tage: „Tschüss Berlin“ und „Hallo Heimat!“ Schon voller Vorfreude auf unser gemeinsames Silvester…

Kristina