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Juni 2015

Bereit für was Neues?

Diese Frage habe ich letztens auf einem Flyer in unserem Briefkasten gefunden. Irgendwie beschäftigt diese Frage wohl gerade jeden in der WG. Zwar nicht, wie auf dem Flyer für ein neues Konto bei einer Bank, sondern für einen neuen Abschnitt in unserem Leben.

Etwas früh, denkt man vielleicht im ersten Moment. Es sind ja immerhin noch 2 ½ Monate FSJ – fast ein viertel Jahr. Und trotzdem ist diese Frage jetzt sehr präsent. Wahrscheinlich, weil unser Briefkasten momentan immer wieder mit Zusagen, Absagen, Einladungen zu Bewerbertests und Gesprächen gefüllt wird. Und weil die Online-Bewerbungen für die Unis ab jetzt möglich sind. Natürlich ist es eine Frage, die einen sehr beschäftigt, weil man vielleicht noch nicht genau weiß was man möchte oder gerade weil man auf eine bestimmte Antwort wartet.

Und irgendwie kommen schon leichte Endspurt-Gefühle auf, wenn die letzten Punkte auf Berlin Todo-Listen abgearbeitet werden, Resturlaub geplant wird und man sich einen WG-Pulli bedrucken lässt.

Gleichzeitig sind wir gerade mitten in den Vorbereitungen für die Sommerfreizeiten. Wir werden in den Gästehäusern der Stadtmission, in Groß Väter See und in Zingst, im Sommer Kinderprogramm anbieten. Das heißt für uns, dass wir die letzten 6 Wochen unseres FSJs nicht gemeinsam in Berlin verbringen werden. Auch deshalb, etwas Neues, auf das wir uns einlassen müssen. Wahrscheinlich fehlt dem ein oder anderen (genau wir mir ;)) noch ein bisschen die Motivation und Begeisterung für diese Arbeit. Es werden wahrscheinlich anstrengende, spannende, aber auch intensive Wochen werden.

Zwischen die Erarbeitung der Themen, Spiele und Events für das Kinderprogramm, fiel auch der Kirchentag in Stuttgart Anfang Juni. Vom 02. bis 07. Juni waren wir gemeinsam beim Kirchentag. Da sich die Anzahl unserer Arbeitsschichten an den Stadtmissionsständen in Grenzen hielt, blieb auch genug Zeit, den ein oder anderen Punkt aus der wirklich überwältigenden Programmvielfalt wahr zu nehmen. Nicht ganz entspannend, aber durchaus interessant. Die Hitze und auch die Überfüllung einiger Veranstaltungsorte, kamen dabei jedoch mancher Programmplanung in die Quere.

Für diese Woche war das Gemeindehaus in Schöckingen unser zu Hause. Verglichen mit Berlin, hätte uns vielleicht ein Kulturschock erwartet, wenn wir nicht schon seit Beginn unseres FSJs von den vielen Schwaben in der WG umgeben gewesen wären. Wir haben uns wirklich über die Herzlichkeit gefreut, mit der wir begrüßt und versorgt wurden ( frische Erdbeeren, Saft, Wurst vom Metzger (Highlight!) und Kölln Schokomüsli <3,…). Danke! Auch Spaziergänge durch die Felder und Morgens von Kirchenglocken geweckt zu werden, sind Dinge, die mancher in Berlin vielleicht vermisst.

Aber auch hier in Berlin lässt es sich jetzt im Sommer am See oder im Park wunderbar entspannen. Schieben wir also den Berlin Endspurt noch etwas auf ;)

Katharina Buhl