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April 2017

April, April – vorbei ist der April – und wie schnell das ging. Annemarie, Lena, Giorgii, Andri, Rapunzel, Timo, Rebekka, Elli, Mirjam, Eva, Jonas, Lorenz und ich, Tim sagen Hallo aus der Freiwilligen-WG.

Ende der Kältehilfe

Am 31. März endete die Kältehilfe-Saison, und damit für uns ein ganz spannender Teil unseres Freiwilligenjahres. Für mich bedeutete das keine sonntäglichen Abende in der Notübernachtung mehr. Das ruft positive, aber auch negative Gefühle bei mir hervor. Auf der einen Seite habe ich nun den Abend für mich, kann entspannt mit den Anderen einen Film schauen, mit meiner Freundin telefonieren oder einfach nur in meinem Bett liegen und relaxen. Auf der anderen Seite gibt es jetzt wieder viel mehr Menschen, die dieses Privileg eines gemütlichen Bettes nicht haben, und wegen der geschlossenen Notübernachtungen unter Brücken, auf Bänken oder in Hauseingängen schlafen müssen. Irgendwie ein komisches Gefühl.

Ostern

April bedeutet auch Ostern – und damit Zeit mit der Familie und mit Freunden. Ich machte eine Woche Urlaub in Dänemark, andere verbachten die Zeit Zuhause, in Italien oder in der sehr ruhigen WG.
Am Ostersonntag hatte ich eine ganz besondere Begegnung mit einer Frau, die zu uns in die St.Lukas-Gemeinde in Kreuzberg kam. Sie kam während meines Klaviervorspiels in die Kirche und setzte sich in die erste Reihe ganz an den Rand. Nach dem Gottesdienst kamen wir mit ihr beim Kaffeetrinken ins Gespräch und kamen auf die Frage warum sie zu uns gekommen sei. Sie sagte das sie früher öfters hier in der Gemeinde war, und irgendwie hat Gott ihr heute ins Herz gesprochen das sie mal wieder in die St.Lukas Kirche kommen soll. Seitdem kommt sie jeden Sonntag. Was für ein Wunder, Halleluja!

Beim Tag der BaMi am Zoo.Beim Tag der BaMi am Zoo.

Veranstaltungen

Im April hatte ich das Privileg bei vielen verschiedenen Veranstaltungen mitwirken zu können. So war am Ostermontag der Start von der Dampfertour „Mit Gott auf der Spree“, wo ich Musik machen durfte. Außerdem war ich beim Tag der Bahnhofsmission. Dort traf ich viele Gäste, die ich schon aus der Notübernachtung kannte. Drinnen spielte eine Rockband, während die Besucher an Tischen bei Kaffee und Kuchen saßen. Als ich ins Gespräch mit einem Mann kam, „beschwerte“ er sich bei mir darüber, dass das Publikum lahm sei, und er sich wünschen würde das mehr Menschen tanzen :)

Während der weibliche Teil unserer WG ( bis auf Rebecca)  nach Sizilien ausgereist war (ja, sie werden wohl für immer dort bei der Mafia und den Drogenbossen bleiben…), nutzen wir Hinterbliebenen die Zeit sinnvoll, um den Flur zu streichen und die Vorstellung des Projektes „Ehrenamt für Perspektive“ zu besuchen. Wir alle waren sowohl vom Projekt begeistert, als auch von der Dachterrasse des Refugios und vom leckeren syrischen Essen.

Die Mädels auf Sizilien.Die Mädels grüßen aus Sizilien.

Das war der April. Jetzt kommt der Mai, und mal sehen was der so bringt!

 

 

 

 

 

 

 

 

Achso, die Mädchen sind dann doch wieder gekommen, mit uns Jungs hier ist es halt einfach schöner.