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Oktober 2016

"And now we have Kuchensalat"

Liebe Lesenden,

Annemarie, Magdalena, Eva, Rebekka, Mirjam, Eliesabeth, Rebecca, Giorgi, Andrej, Jonas, Lorenz, Tim und ich – der Timo, grüßen euch aus der lustigen, sehr lustigen Freiwilligen-WG.

Im folgenden werde Ihnen nun ein bisschen von meinen vielseitigen Eindrücken unseres zweiten Monats hier im FSJ erzählen. Ich arbeite in der Stabstelle Ehrenamt und der Stadtmissionsgemeinde Tegel.

Der Oktober startete mit dem Tag der Deutschen Einheit, ein Feiertag den wir allerdings bei goldener Herbstsonne etwas außerhalb der Hauptstadt, am Wannsee, verbrachten. Wir FSJler haben alle ein BVG-Ticket, das dort sogar für eine Fährfahrt genutzt werden kann.

Beim Ausflug am Wannsee.
Komm & Sieh Laden der Berliner Stadtmission.Komm & Sieh Laden der Berliner Stadtmission.

Aber auch sonst gibt es viel zu entdecken in Berlin! Mittlerweile kennt jeder FSJler  das ÖPNV-Netz in bestimmten Ecken Berlins sogar schon fast auswendig, da wir in der ganzen Stadt verstreut Gemeindearbeit leisten. So führt es mich fünf Tage pro Woche in den Nordwesten Berlins nach Tegel und Spandau, aber auch immer wieder nach Kreuzberg, wo die Stadtmission einen Buchladen führt.
Ich biete jeden Sonntag nach dem Gottesdienst in der Gemeinde Tegel einen Büchertisch mit einem Sortiment des Bilderbuchladens an und übernehme auch Botendienste zwischen der Stadtmissionszentrale „Zentrum am Hauptbahnhof“ (ZaH) und der Gemeinde Tegel. Das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an die Stadtmission ... an die anderen Einrichtungen heranwächst, weil das ja klar ist, weil auf dem Hauptbahnhof viele Menschen aus Berlin zusammenkommen. Oder so ähnlich ;)

Im ZaH habe ich zusammen mit einem tollen Team, die ehrenvolle Aufgabe des Ehrenamts-Managements. Potentielle Freiwillige beraten, Veranstaltungen koordinieren, aber auch Aufgaben wie Organisationsentwicklung fordern von mir immer wieder neue Kompetenzen und lassen mich bereits jetzt direkt nach dem Abitur voll in den Büroalltag eintauchen. In den letzten Tagen ging es vor allem um die letzten Absprachen zur Veranstaltung „Dank an Ehrenamtliche“, bei der jeder Ehrenamtliche der Stadtmission zu einem Empfang im Allianz-Forum oder einem Kinoabend eingeladen wurde.

Auch an anderen Stellen des FSJs kann ich „Danke“ sagen, für die tolle WG-Gemeinschaft, die mehr ist als einfach nur zusammen kochen. Wobei – nur?  Einkaufen, abspülen, Müll rausbringen kann bei 12 Mitbewohnern manchmal herausfordernder sein, als zunächst gedacht.

"And now we have Kuchsalat!""And now we have Kuchsalat!"

Aber ich erinnere mich hauptsächlich an die schönen Momente, als zum Beispiel mein Kuchen missglückt , zusammenfällt, aber Giorgi mal wieder ganz kreativ seine Deutschkenntnisse anwendet: „And now we have Kuchensalat!“.

Auch in der Gemeinde Tegel habe ich Gründe „Danke“ zu sagen, und das nicht nur beim Erntedankfest Anfang Oktober. Jetzt am Ende des Monats kann ich auf viele tolle Erlebnisse mit dem Jugendkreis, Lobpreis-Bandproben, inspirierende Predigten und tolle Begegnungen im Komm-und-Sieh-Laden zurückblicken.

Danke an alle die uns hier bei diesem FSJ unterstützen!

Euer Timo