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Mai 2018

Den neuesten monatlichen Klatsch und Tratsch erfahrt Ihr dieses Mal wieder ehrlich und unverfälscht aus der wohl größten WG in ganz Berlin (wenn nicht sogar Deutschlands!):

Entdeckung von Emmy

Rollerfahrt durch Berlin

Mit ansteigender Temperatur und besserem Wetter stieg auch die Motivation Berlin wirklich zu erkunden. Neben vielen Parkbesuchen am Wochenende, haben wir die Roller-Sharing-App Emmy entdeckt. Da viele einen Führerschein haben, wurden neue Orte mit dem Roller erkundet und Berlin bekam von der Sicht von der Straße aus, anstatt von der S-Bahn aus mal eine ganz neue Perspektive.

 

 

Mister X

Mister X Spiel

Da wir mit den Vorbereitungen für die Sommercamps in Zingst und Groß-Väter-See diesen Monat begonnen hatten, haben wir uns mit Mimi (Leitung der Camps) auch mal außerhalb der Arbeit getroffen. Ein paar kannten Mimi schon aus der Kältehilfe, da sie die Notübernachtung 3 geleitet hat. Bei Lasagne von Maja, Lobpreis und dem Spiel Mister X gab es aber ja genügend Möglichkeiten die Unbekannte kennenzulernen. Nach dem Essen und Lieder Singen machten wir uns zum Alexanderplatz auf, wo unser Spiel startete. Wir teilten die Gruppe in drei Teams, zwei Fänger-Gruppen und eine Mister X-Gruppe. Mister X hatte die Aufgabe in einem Vorsprung von zehn Minuten in einem bestimmten Bereich des U- und S-Bahn Netzes sich fortzubewegen. Die Fänger sollten Mister X finden, jedoch war die Schwierigkeit, dass man sich nur in Bahnen und in den Bahnhöfen aufhalten durfte. Um das Fangen von Mister X zu erleichtern, musste Mister X alle zehn Minuten einen Standort schicken. Es war definitiv ein echt lustiger Abend, denn die Menschen in den Bahnen schauten schon hier und da ein wenig komisch, wenn man sich zwischen den Sitzen versteckte oder fünf Mal aus der Bahn rein und raus sprang, um zu schauen, ob sich Mister X auf dem Bahnsteig befindet.

Grillfest

Grillfest

Um unsere Nachbarn in den zwei Etagen unter uns ein bisschen besser kennenzulernen, haben wir ein Grillfest auf der Wiese vor unserem Haus veranstaltet. Mit vielen selbst gemachten Salaten, einer großen Auswahl an Fleisch und Grillkäse, Bier und Eis war für jeden etwas dabei. Leider sind nicht allzu viele Nachbarn gekommen, obwohl wir Einladungen im Haus verteilt hatten. Aber da viele Freunde in der WG zu Besuch waren, wurde es trotzdem noch ein schöner Abend bei gutem Wetter. 

Outdoor Seminar

Kochen im Wald

Sechs aus unserer WG haben am actionreichsten und coolsten Wahlpflichtseminar in diesem Monat teilgenommen, dem „Outdoor Experience“-Seminar. Dieses Seminar machte seinem Namen alle Ehre. Es begann mit einer abenteuerlichen Wanderung mit GPS-Gerät, Kompass und Karte zu unserer Waldlichtung am Silbersee, an welchem wir fünf Tage in der Wildnis überleben sollten. Dort angekommen lernten wir zwei Knotentechniken von den Teamern, erhielten ein paar Schnüre und Planen und dann hieß es: „Sucht euch einen geeigneten Schlafplatz im Umkreis von maximal 10 Minuten Fußweg und baut euch dort selbst ein Biwak für die Woche zum Schlafen auf.“ Unser gesamter Alltag dort war sehr survivalmäßig. Es begann schon mit dem täglichen Kochen am Lagerfeuer von zwei bis drei Leuten aus der Seminargruppe, denn nur das erste Abendbrot und das erste Frühstück organisierten die Teamer für uns. 

Lagerfeuer

Aber auch das Wochenprogramm hatte es echt in sich. Zuerst lernten wir verschiedene Techniken um ein Feuer zu entzünden und wie man ein Lagerfeuer aufbauen kann. Am darauffolgenden Tag bauten wir eigene kleine Öfen aus herumliegenden Basaltsteinen, die wir in der Umgebung suchen mussten, und backten vier sehr leckere Brote, die wir anschließend gemeinsam verspeisten. Außerdem bewältigten wir als Gruppe gemeinsam einen Niedrigseilgarten, spielten Jugger, machten Bogenschießen auf Zielscheiben und Holztiere und brutzelten unsere eigenen Brennnesselchips.

Schlafplatz im Wald

Von Tag zu Tag schafften die Teamer es, noch eine Schippe auf das ohnehin schon echt coole Programm draufzusetzen. Das absolute Wochenhighlight war das Programm am Donnerstag. Wir spielten nämlich Arrow-Tag, was man sich wie Paintball nur mit Pfeil und Bogen vorstellen kann. Jeder erhielt eine Maske und einen Bogen und in der Mitte vom Spielfeld lagen ganz viele Pfeile mit einer dicken Polsterspitze. Wir teilten die Seminargruppe in zwei Teams und jedes Team erhielt noch zusätzlich einen Teamer. Ähnlich wie bei den Tributen von Panem stürzten beim Rundenbeginn alle in die Spielfeldmitte um ein paar Pfeile zu bekommen und dann hasteten fast alle wieder in ihre Hälfte zurück und nun begann das fröhliche Jagen der Mitspieler aus dem anderen Team. Später kombinierten wir dann noch Arrow-Tag mit Juggern, was sich auch als ziemlich spannend erwies. Wer noch nie Arrow-Tag gespielt hat, sollte das nach meiner Erfahrung dringend nachholen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Seminar einfach top organisiert, sehr vielfältig und eine spannende Erfahrung für alle Teilnehmer war.

WG-Abend im Miniformat

Alle anderen, die noch in der WG übrig blieben, hatten so lange eine eher ruhigere Woche. Trotzdem feierten wir unseren wöchentlichen WG-Abend am Donnerstag. Nachdem wir selbst gemachte Pizza gegessen hatten, gingen wir nach Kreuzberg ins SO36 (Bar/Club), wo ein Nachtflohmarkt stattfand. Mit der normalen Gruppengröße von 14 Mann, wäre das gar nicht möglich gewesen, wahrscheinlich hätte die Hälfte darauf gar keine Lust gehabt. Fast keiner kam mit leeren Händen nach Hause - hatte sich also gelohnt. Ein paar fanden sich danach dann noch bei Anna zum traditionellen Nachschauen der aktuellen GNTM-Folge ein.

Besuch von Herrn Lenz

FSJler und Herr Lenz beim kickern

An einem unserer WG-Abende war Herr Lenz, der theologische Vorstand der Berliner Stadtmission, bei uns zu Besuch. Zum Abendessen gab es Crêpes von unserem indischen Baguette, alias Nathan. Anschließend hatten wir einen sehr interessanten Gesprächsabend mit Herr Lenz, nachdem wir zu Beginn ein paar Lieder gemeinsam gesungen hatten. Wir begannen mit ein paar Fragen zu der Person Joachim Lenz und gingen dann in eine eher außergewöhnliche Thematik für einen solchen Abend über, welche wir aus der Sicht eines Theologen beantwortet haben wollten.

Nen juten Tach wünschen Euch Alina und Robin straight aus dem ICE auf der Rückfahrt aus Urlaub :D