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Oktober 2017

Hallöchen, ich melde mich nun nach einem Monat mal wieder aus der Freiwilligen-WG.

Freiwillige beim Kürbis schneiden

Mittlerweile haben wir uns alle größtenteils sehr gut in der WG eingelebt. Die Pläne zum Kochen, zum Einkaufen und zum Putzen stehen und werden weitgehend eingehalten, sodass der WG-Alltag relativ strukturiert ist. Absprachen werden gemeinsam besprochen und abgestimmt, wodurch die meisten zufrieden sind. Auch in das Arbeitsleben haben die meisten jetzt gut hineingefunden. 

Meine Haupteinsatzstelle ist die JKB Lichtenberg. Meine Aufgaben sind dort Essen für die Jugend freitagabends vorzubereiten, auf der Homepage mitzuwirken, einmal monatlich den Kinderdienst vorzubereiten und im Moment führe ich noch das Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“ durch. Bei der Öffentlichkeitsarbeit bin ich auf der Homepage der Berliner Stadtmission tätig. Dort schreibe ich Artikel und halte einzelne Seiten auf dem aktuellen Stand. Dadurch erfährt man sehr viel über die Berliner Stadtmission. Meine dritte Einsatzstelle ist das Café, wo ich mit Kuchen/Torte backen beginne und dann den Tag über unsere Gäste bediene. Auch hier hat man sehr viel Kontakt zu den Mitarbeitern der Berliner Stadtmission.

Café der Berliner Stadtmission, Kuchen

Abends in der WG

beleuchtetes Brandenburger Tor

Da alle sehr unterschiedliche Arbeitszeiten haben, schaffen wir es meistens leider nicht abends zusammen zu essen. Dafür haben wir jedoch dienstagmorgens ein WG-Frühstück und donnerstagabends einen WG-Abend, wo zwei immer das Essen vorbereiten. Am Donnerstag nach dem Essen gibt es meistens noch einen Programmpunkt, den einer vorbereitet. Dort haben wir uns zum Beispiel Berlin leuchtet angeguckt, wo verschiedene Sehenswürdigkeiten angestrahlt wurden. An einigen Abenden hatten wir auch schon Spieleabende, an denen wir zum Beispiel Activity oder Tick Tack Bumm in einer großen Runde gespielt haben. Die meiste Zeit verbachten wir dabei jedoch mit lachen, denn wie will man zum Beispiel „Legehenne“ pantomimisch seriös darstellen?

Aber eigentlich ist auch jeder Abend ein WG-Abend. Fast jeden Tag sitzen noch einige von uns FSJlern im Wohnzimmer und lassen den Abend bis in die späten Stunden ausklingen. Das sind die Stunden, die einige aus der WG schon schnell zusammen geschweißt haben. Man erfährt viel über die Vergangenheit der anderen, über Erlebnisse am Arbeitstag und über die Gefühle und Gedanken der Mitbewohner. So sind schon sehr gute Freundschaften entstanden. Aber auch das gegenseitige Vorbeibringen von Essen zu einzelnen FSJlern, die keine Zeit für eine große Pause haben oder das gegenseitige Helfen beim Kochen und sauber machen baut gute Beziehungen auf.

Freiwilligenselfie aus der U-Bahn

Auch am Wochenende nutzen wir die Zeit oft für gemeinschaftliche Aktionen, wie den Besuch von Flohmärkten, Kinovorstellungen, Clubs, Konzerten oder Ausstellungen.

Die Spannung steigt auf die Notübernachtungszeit

Ab nächster Woche arbeiten wir alle zusätzlich in einer Notübernachtung für Obdachlose; entweder in der NÜ 1 hier im Zentrum am Hauptbahnhof oder in der NÜ 3 in Friedrichshain. Auf diese Zeit sind wir alle schon sehr gespannt und freuen uns. Wir werden vermutlich an der Essensausgabe, an der Ausgabe der Kleiderkammer oder beim Einweisen der Wohnungslosen helfen. Ich persönlich freue mich schon sehr darauf und glaube, dass es eine sehr schöne und lehrreiche Zeit werden wird.