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11.The end is near...

Ein herzliches „Hallo“ aus der Hauptstadt an alle Leser dieses Eintrags. Diesmal habe ich, Aaron, das Privileg, diesen Eintrag unseres Tagebuches zu verfassen. Wenn ich ehrlich bin, bin ich genauso gespannt, was ich in den nachfolgenden Zeile lesen werde, wie du auch.

Ende der Kältehilfesaison

Was gibt es so neues in Berlin ? Tja, eine gute Frage. In unserem letzten Eintrag wurde ja von dem Abschluss der Notübernachtung berichtet. Das war auch absolut richtig, denn die Notübernachtung am Hauptbahnhof, Lehrter Straße, wurde zum 31.03.2014 geschlossen.

Doch der fleißige Stadtmissionskundige wird bestimmt wissen, dass diese nicht die einzige Notübernachtung der Berliner Stadtmission ist bzw. war. Eine dieser Notübernachtungen, die sogenannte „Halle“, wurde kurzfristig noch um 4 ganze Wochen verlängert. Somit war die Kältehilfesaison für die meisten doch noch nicht komplett abgeschlossen. Auch dort hatten wir noch eine starke Zeit, tolle Begegnungen und die Möglichkeit weiterhin unsere Gäste versorgen zu können.

Außerdem fand noch eine zweite Notübernachtungsabschlussfeier statt. Wir versammelten uns alle in dieser großen Wärmelufthalle, hatten noch eine tolle Gemeinschaft und aßen zusammen. Ein schöner, und nun auch endgültiger Abschluss der Kältehilfesaison 2013/2014. Und wenn wir jetzt auf das Datum gucken, wird uns klar, dass es gar nicht mehr so lange bis zum nächsten Startschuss der Saison 2014/2015 ist. Bei mir steigt die Vorfreude, und ich bin mir sicher bei dem Rest der WG auch.

Erzählenswertes

Wenn ich ehrlich bin, gibt es gar nicht so viele neue Dinge, die wirklich erzählenswert sind. Wir leben in Berlin und versuchen die letzten Wochen zu genießen, wo wir nur können.

Du musst dir das so vorstellen, dass die Berliner Stadtmission ein unglaublich riesiges „Unternehmen“ mit ganz ganz vielen Facetten und Bereichen ist. Und genau jetzt, wo es auf das Ende zugeht, habe ich bzw. der Großteil von uns erst richtig, naja nicht eingearbeitet, aber wir sind jetzt richtig in unserer Arbeit „verankert“ und fühlen uns wirklich zugehörig.

Und jetzt müssen wir uns mit unseren Zukunftsplänen beschäftigen. Uni oder Ausbildung? Oder doch nochmal ins Ausland? Das ist gerade nicht so einfach für uns alle. Es sind viele Fragen, viele Dinge, die zu klären und regeln sind. Und was uns am meisten beschäftigt, ist, dass wir bald nicht mehr zusammen wohnen können.

Ich würde unsere WG definitiv nicht als eine WG bezeichnen, die dem Klischee bzw. den Erwartungen einer WG von Leuten entspricht, deren Bewohner zwischen 18-25 Jahre alt sind. Wir sind anders. Es ist wie bei Geschwistern. Keine Frage, dass wir uns manchmal wirklich sehr nerven und der Geduldsfaden bis aufs Unerträgliche ausgedehnt wird. Und manchmal reißt er auch. Aber wir haben uns alle unendlich lieb gewonnen und jeder weiß, dass er sich, wenn es hart auf hart kommt, auf den anderen verlassen kann.

WG-Urlaub

Aber : um diese ganzen Gedanken mal hinter uns zu lassen und unser gemeinsames Jahr würdig und rund abzuschließen, haben wir als WG beschlossen, dass wir Anfang Juli gemeinsam nach Zingst in den Urlaub fahren werden. Falls du nichts zu tun hast und noch mehr Fragen zu unserer Arbeit hast, kannst du uns vor Ort gerne besuchen und ansprechen. Zu Interviews stehen wir, meistens, sehr gerne zur Verfügung ;-)

Und direkt danach starten die Ferienprogramme der Berliner Stadtmission, die von uns geleitet werden. Wir stecken gerade tief in den Vorbereitungen und sind voller Vorfreude, wie es denn werden wird. Wir werden, in Gruppen gesplittet, in Zingst und in Brandenburg in Groß Väter See arbeiten. 

Wie das alles ablief, wer den schönsten Sonnenbrand bekommen hat und wie sich die Zukunftsplänen jedes einzelnen entwickelt haben, werdet ihr im nächsten Eintrag erfahren!

Bis dahin seid fett von unserem Vater im Himmel gesegnet!

Liebe Grüße und be blessed,

Aaron und der Rest der Mannschaft :)

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