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Gemeinde Karow

Jugendrüste in Ruhlsdorf

Wir, 20 Leute aus der Jungen Gemeinde der Stadtmission in Karow, haben uns vom 15. – 17 Juni 2018 auf den Weg nach Ruhlsdorf im Landkreis Barnim gemacht. Ziel war das dortige Evangelische Rüstzeitenheim mit riesigem Garten direkt am Radwanderweg Berlin-Usedom gelegen. Nach der Anreise mit der Bahn und einer Wanderung über märkische Wiesen und Sandweg kamen wir gegen 18 Uhr an. Die Zimmer wurden kurzerhand verteilt, einige schlugen ihr Zelt im Garten auf und andere bereiteten schon Mal das Abendessen im Freien vor.

Wir hatten uns vorgenommen das Wochenende gezielt für eine „Sofazeit mit Gott“ zu nutzen. Also über unseren Alltag mit Gott austauschen, unsere Freundschaften reflektieren, uns Jesus Worte „Ihr seid meine Freunde“ aneignen um mit der Frage auseinandersetzen: „Bin ich ein guter Freund/eine gute Freundin?“

Weil Freunde nun gern gemütlich beisammen sind, begann am Freitag-abend alles mit einem chilligen Sofaabend am knisternden Lagerfeuer. Um uns herum Lampions und Lichterketten. Schön und gemütlich war´s, so dass wir gut essen, erzählen und singen wollten und konnten. Und die Marshmallows fehlten natürlich auch nicht. Ein schöner erster Tag

Am Samstag sind wir nach leckerem Frühstück und schöner Morgenandacht zum nahegelegenen See gegangen. Es war Zeit zum Baden, Spielen und Hot-Dog essen. Und in Kleingruppen haben wir Videoclips zum Thema Freundschaft gedreht, die wir uns abends im Rüstzeitheim angeschaut haben. Es gab dabei viel zu Lachen und manches Nachdenkliche. Das Abendessen gab es wieder unter freiem Himmel. Es sollte nicht das letzte Mal sein. Einige Mitarbeiter haben drinnen eine ganz besondere Andacht nach Taizé vorbereitet. Einfache, eingängige und berührende Lieder, dazu biblische Lesungen und Gebete. Und ganz viel stille Zeit für Gemeinschaft und Begegnung mit Gott. Um uns herum Kerzen und Lichter. Nach dem zweiten Lagerfeuerabend haben wir bis in die Morgenstunden hinein „Capture the Flag“ gespielt. Am Ende gab es weder Gewinner noch Verlierer :-) Der einzige Verlierer war der Schlaf, von dem alle nicht viel bekamen.
Nachdem wir wieder aus den Federn kamen, gab es im Garten ein üppiges Frühstück. Einfach lecker und herrlich! Dann sind wir zum See gewandert und haben im Schatten einiger Kiefern Gottesdienst gefeiert. Wir waren dabei in Jesus ganz eng verbunden mit unserer Karower Gemeinde, wo zur selben Zeit ebenfalls Menschen Gott lobten. Unser Mittagessen nahmen wir natürlich wieder unter freiem Himmel zu uns.
Ja, Gott hat es an diesen Tagen sehr gut gemeint - nicht nur wettermäßig!

Stephan Seidel