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Lorenz Bührmann
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Gemeinde Tegel der Berliner Stadtmission

Auf ein Wort

Weltaustellung Reformation: Das muss man geshen haben!

Wir, eine Reisegruppe unserer Gemeinde, sind restlos begeistert von der Weltausstellung Reformation. Die Lutherstadt mit ihren vielen Attraktionen ist wirklich eine Reise wert. Eigentlich braucht man mehr als einen Tag. Beim ersten Besuch wird man vielleicht den Bibelturm am Bahnhof, das Asisi-Panorama, die Schlosskirche, das Lutherhaus mit der großartigen Sonderausstellung „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“ und „Luther und die Avantgarde“ im alten Gefängnis ansehen können. Aber dann sind Herz und Kopf auch gut gefüllt. Also wiederkommen!

Um den Erlebnisraum Taufe, den Segensroboter (siehe Link: gott-neu-entdecken.ekhn.de/veranstaltungen-projekte/projekte-der-ekhn/segensroboter-blessu-2.html) und die Lichtkirche, die Flüchtlingsboote auf dem Schwanenteich, den RefoBeach des CVJM, den Pavillon des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes„Glaube in Bewegung“, die ErneuerBar der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, eines der vielen Konzerte wie Cassandra Steen oder Namika, einen Abendsegen auf dem Marktplatz und noch vieles mehr zu erleben.

Das muss man gesehen haben!

Am Montag, 31. Juli, waren 13 Gemeindeglieder aus der Stadtmissionsgemeinde Tegel in Wittenberg unterwegs.

Und hier einige Live-Eindrücke:

Sehr schön war die Tauferneuerung im Erlebnisraum Taufe der Hannoverschen Landeskirche. Ich spürte den Segen und die Zusage, dass ich ein Kind Gottes bin.

Bei strahlendem Wetter waren wir in Wittenberg bei der Weltausstellung. Besonders beeindruckend war das Asisi-Panorama. Ein riesiges 360° Bild mit tausend Details aus der Mittelalterwelt zur Zeit Martin Luthers. Man hätte Sunden da stehen können, um noch Neues entdecken.

Ein wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken der noch lange Zeit braucht, um verarbeitet zu werden. Besonders gut hat mir die Licht-Kirche gefallen, nachts leuchtet diese moderne Kirche, tagsüber spricht ein Segensroboter.

In der ErneuerBar wurden die Grunderkenntnisse der Reformation gut verständlich mit Videos erklärt. Fast so wie ein Glaubenskurs „to go“.

Ich  war wirklich überrascht, wie viele Ausstellungen vorhanden sind. Das ergibt ein gutes Bild von den vielen Aktivitäten in der Kirche. Und die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer haben uns nett betreut. Lorenz hat sich der modernen Kunst “Luther und die Avantgarde“ gewidmet, einer zeit-genössischen Kunstausstellung im alten Gefängnis der Stadt. Adelheid hat als erfahrene Wittenberg-Kennerin unsere Gruppe vorbildlich zu den wichtigen Punkten der Ausstellung  geführt. Es hat allen gut gefallen.

Über die ganze Stadt waren so viele kleine Ladenlokale und Ausstellungspavillons verteilt, die mit viel Liebe und Kreativität die Themen des Glaubens vorstellen. Im Sommer ist es schön, auf den Stadtwallanlagen wie in einem Park einen reformatorischen Spaziergang zu machen. Leider ist die Weltausstellung Reformation in ihrer Schönheit vergänglich und man sollte sehr im Moment nachsinnen, was wichtig ist. Highlight diesmal: Bibelausstellung mit größter und kleinster Bibel der Welt.

Sehr schöner Ausflug zum Reformationsjahr, mit Besuch der Schlosskirche, des Asisi-Panaoramas, des Lutherhauses, dem Torraum Spiritualität mit Stegen in den Himmel, des Gnadauer Pavillons, der ehemaligen Universität Leucorea, der Lichtkirche und des Segensroboters. Mich hat ein Gespräch mit einem Wittenberger Ehepaar angerührt, da sie durch den Kirchentag und die vielen Besucher animiert wurden, sich mit dem Glauben und Luther auseinander zu setzen.

Ein toller Ausflug bei schönem Wetter in angenehmer Gesellschaft. Schön, wenn Experten sich schon Gedanken gemacht haben und man damit gut beraten ist. Absoluter Höhepunkt war die Panorama-Ausstellung.

Mir gefiel das nette Zusammensein. Wir haben wirklich sehr viele Eindrücke gehabt. Der Segensroboter hat es mir angetan. Auch die Panorama-Ausstellung war großartig. Überall war Luther zu sehen. Schon allein deswegen hat sich dieser Tagesausflug gelohnt. Zu Beginn der Torraum Spiritualität war ein ganz besonderer Moment. Wir waren einbezogen in Gottes Geleit.

Mir hat das Panoramabild von Asisi gut gefallen. Es hat das Leben zu Luthers Zeit gut dargestellt.  Auch unser Beisammensein und der Einsatz von A.B. und Lorenz waren wunderbar.

Bis zum 10. September2017 gibt es noch die Gelegenheit, diese besondere Ausstellung in Wittenberg zu besuchen. Danach erst wieder in 500 Jahren.

Weitere Informationen: https://r2017.org/weltausstellung

Kostenloser Audioguide: https://r2017.org/app

A.B.

Open Doors - im Dienst verfolgter Christen weltweit

Seit über 60 Jahren unterstützt Open Doors als überkonfessionelles Hilfswerk Menschen, die aufgrund ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus verfolgt werden.

Etwa 650 Millionen Christen leben in den 50 Ländern, die auf dem von Open Doors erstellten Weltverfolgungsindex aufgeführt sind. Nach einer neuen Einschätzung leiden mehr als 200 Millionen von ihnen unter Verfolgung. Damit sind Christen ie weltweit größte verfolgte Religionsgemeinschaft..

Die Hilfe reicht von der Verteilung von Bibeln und christlicher Literatur über die Schulung von Pastoren und Hilfe-zur-Selbsthilfe bis hin zu Nothilfeprojekten in Krisensituationen.

Open Doors informiert durch Vorträge in Kirchengemeinden, Publikationen sowie auf politischer Ebene über die weltweite Christenverfolgung und ruft zu Gebet und praktischer Hilfe auf.

Ohne den Einsatz zahlreicher Christen auf der ganzen Welt, durch Teilnahme an Aktionen und mit finanzieller Unterstützung, wäre diese Hilfe jedoch nicht möglich.

„Das Erste, um das uns unsere verfolgten Geschwister bitten, ist das Gebet“, berichten die Mitarbeiter von Open Doors. Deshalb ist das Gebet eine der wichtigsten Stütze ihrer Arbeit, denn es ermutigt Christen trotz aller Schwierigkeiten an Jesus festzuhalten.

Es gibt viele Möglichkeiten sich aktiv für verfolgte Christen einzusetzen. Auf www.opendoors.de gibt es umfangreiche Informationen über die Arbeit von Open Doors. Eines können wir jedoch alle tun und zwar sofort. Beten!

Elke B. - Juni 2017

Die Freiheit eines Christenmenschen

Die von Martin Luther 1520 verfasste Denkschrift „Die Freiheit eines Christenmenschen“ ist eine wesentliche Grundlage unseres evangelischen Selbstverständnisses. Zu Luthers Zeiten war man der Überzeugung, um Anteil am Heil Christi haben zu können, Regeln und Pflichten, die von der Kirche definiert wurden, erfüllen zu müssen. Luther argumentierte hingegen im Sinne von Paulus, dass der Mensch nicht durch das Einhalten von Regeln und Pflichten gerechtfertigt ist, sondern allein durch Glauben. Das Thema Freiheit steht im Zentrum von Luthers Ausführungen.

Freiheit, was bedeutet das heute für mich?

Heute spielt die Institution Kirche nicht mehr so eine bedeutende Rolle für die individuelle Lebensgestaltung, wie zu Luthers Zeiten. Aber das Thema Freiheit ist nach wie vor aktuell. Um sich der Bedeutung zu nähern, möchte ich zunächst einmal das genaue Gegenteil betrachten. Das Gegenteil von Freiheit ist Gefangenschaft. Menschen können auf vielfältige Art gefangen sein. Unfrei sein kann bedeuten, dass ich in einer bestimmten Situation verharre, dass ich unfreiwillig eingeengt werde, dass etwas oder jemand meinen Weg versperrt. Ereignisse, Schicksalsschläge oder Personen können solche Begrenzungen verursachen. Ein Konflikt, eine Erkrankung, ein verlorener Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit, nicht bestandene Prüfungen, Kinderlosigkeit, Partnerlosigkeit usw. Es können aber auch eigene Gedanken und Einstellungen sein, die mich gefangen nehmen oder eine Trauer, die ich nicht überwinden kann. All das kann mich einnehmen, mich gefangen nehmen und mich bewegungsunfähig machen.

Freiheit hingegen bedeutet das genaue Gegenteil. Alle Türen, Wege und Möglichkeiten stehen mir offen. Ich schreite voran und entwickle mich, bewege mich vorwärts. Absolute Freiheit würde für mich bedeuten, dass ich in jeder Lebenslage unabhängig bin. Durch meinen Glauben und meine enge Beziehung zu Gott, versuche ich, mich von Gott abhängig zu machen und dadurch gleichzeitig unabhängig von Schicksalsschlägen und Gedankenfestlegungen zu sein. Das gelingt mal mehr und mal weniger. Durch das Hören und Schauen auf Gott, kann ich eine andere Perspektive einnehmen und loslassen.

Die Freiheit, die Gott mir schenkt, ist die Befreiung davon, Pflichten erfüllen zu müssen oder einen bestimmten, von Gott vorgesehenen Weg, finden zu müssen. Sie bedeutet aber auch Anstrengung. Es ist mühsam immer wieder abzuwägen, was richtig und falsch ist. Ich muss permanent Entscheidungen treffen. Freiheit nimmt mich in die Verantwortung. Ich benötige für mein Leben immer wieder eine Neuausrichtung und eine Überprüfung, ob ich mich habe gefangen nehmen lassen.Ich habe für mich festgestellt, dass mir die Nähe Gottes gut tut und mich frei macht.

M. K. - Juni 2017

7 Wochen ohne

Augenblick mal!

Sieben Wochen ohne sofort.

In diesem Jahr hat die Fastenaktion der evangelischen Kirche die Zeit in den Blick genommen und will zur Entschleunigung ermutigen.

Man darf alles verlieren - nur keine Zeit! Alles geschieht möglichst sofort. Jede gewünschte Information steht uns im Internet sofort zur Verfügung, und wir können sie sofort elektronisch mit unseren Freunden teilen. Unsere Wünsche erfüllen wir uns sofort: online bestellt, sofort geliefert und bequem bezahlt mit

Sofort-Überweisung. Nie mehr warten.

Die Ungeduld gilt als ein Symbol der Moderne.

Die Bibel trifft dazu eine andere Aussage: "Alles hat seine Zeit" heißt es im Prediger - und hat Gott nicht am siebten Tag der Schöpfung geruht? Lassen wir uns einladen einmal innezuhalten, durchzuatmen, einmal nicht zu funktionieren. Das gibt uns Zeit, den Blick zu heben und unser Gegenüber, unseren Mitmenschen wahrzunehmen. Uns Zeit zu nehmen für den anderen, für Gott und letztlich für uns selbst.

Weitere Informationen zur Fastenaktion 2017 finden sich unter 7wochenohne.de.

SOFORT

Elke B. - März 2017

 

 

Leben mit Risiko

Mind Map:Leben mit Risiko;In den letztenMonaten; in einem Quadrat:News,Anschlag, Attenta, Gefahr; Risiko Verbunden mit: Auch für mich?Was ist das eigentlich?; Dudendifintion makiert: Nachteil, Verlust, Schäden mit Will ich das? verbunden; nachdenklicher K

 

„Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen " Matth 25,35

Für Jesus würde ich ja alles machen! Er ist der Herr, der König in meinem Leben…So singe ich es gerne im Lobpreisteil des Gottesdienstes. Aber dann kommt der Alltag und da vergesse ich es oft. Da begegnen mir Menschen, die betteln…

Manchmal gebe ich etwas, oft eile ich in Gedanken vertieft, von der Arbeit gehetzt, weiter, manchmal zur Lobpreisvorbereitung! – Oder was sonst so gerade ansteht.

Ich selbst kenne eigentlich keinen Hunger – höchstens Appetit… Was könnte ich mir noch an Leckereien gönnen? Was könnte meinen Gaumen noch kitzeln? Und Durst? Na ja, der kommt schneller, besonders wenn es im Sommer warm wird. Aber auch dann habe ich es nicht weit um ihn zu stillen. Mensch, mir geht es richtig gut!

Ich bin ohne Krieg, ohne Not groß geworden. Ich habe in meinem ganzen Leben, und das sind ja nun auch schon einige Jährchen, all das noch nicht erlebt. Jedenfalls nicht selbst. Ich kenne das nur aus dem Fernsehen – und meist esse ich dabei Abendbrot.
Und danach schaue ich den Film, beziehungsweise den Film nach dem Film. Da kam neulich ein Bericht über die „Kinder von Aleppo“. Zwei Szenen gehen mir nach: Ein Mädchen erzählt und im Hintergrund hört man ein pfeifendes Geräusch. Das Kind erklärt mit weit aufgerissenen Augen, das sei eine Panzerfaust, dann korrigiert es sich, nein es sei eine Bombe, aber sie sei gar nicht explodiert. Die zweite Szene: Das Mädchen ist inzwischen in Deutschland und gerade auf einem Spielplatz. Da hört es einen Hubschrauber kommen. Panisch springt es in das nächste Gebüsch. Die große Schwester beruhigt sie mit den Worten: „Der hat doch gar keine Bomben!“

Diese Augen gehen mir nach.

Und ich freue mich für das Kind, dass es in Deutschland aufgenommen wurde, zur Schule gehen kann und hoffentlich über seine schlimmen Erlebnisse hinwegkommen kann.

Manchmal war ich mit im Flüchtlingsheim in der Mertensstraße. Jetzt plane ich mit anderen das Fest für Kinder von Berlinern, Zugereisten und solchen Menschen, die als Flüchtlinge bezeichnet werden. Bei den Begegnungen hatte ich es eigentlich nicht mit Flüchtlingen zu tun, sondern zuallererst einmal mit Menschen. Menschen wie du und ich. Menschen mit Hoffnungen, Sehnsüchten, Gefühlen… und meist einer ziemlich schlimmen Vergangenheit, einem Leben unter Kriegsbedingungen.

Wir sollten sie  aufnehmen, ja mehr noch: annehmen! Es sind Menschen! Begegnen wir ihnen auch so. Vielleicht begegnen wir dabei ja auch Jesus …

Ich freue mich darauf