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Gemeinde Tegel der Berliner Stadtmission

Berichte

Komm & Sieh - Unser Laden

Seit sieben Jahren haben wir jetzt unseren "Komm & sieh" Laden am Emstaler Platz, der von den Menschen vor Ort sehr gut angenommen wird. Es werden keine Riesen-Summen ausgegeben, aber es läppert sch zusammen, wie man so sagt. Unsere Waren bekommen wir nach wie vor von den Leuten, die hier in der Nachbarschaft wohnen und aus der Gemeinde. Und wir haben echt viele gute Sachen. Wir Deutschen sind Weltmeister im Kleiderkonsum. Jeder Deutsche kauft im Schnitt 40 bis 70 Kleidungsstücke im Jahr. Damit führen wir gemeinsam mit den USA und der Schweiz die Weltrangliste an. Auch der Umsatz der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie kann sich sehen lassen: 27 Milliarden Euro im letzten Jahr - und damit führend in Europa. Im Schnitt gibt jeder deutsche Haushalt 100 Euro pro Monat für Kleidung aus. So kaufen wir uns immer weiter neue Dinge und werfen Kleidung weg, deren Lebensdauer vielleicht noch gar nicht abgelaufen ist. Die Produktion von Kleidung hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Umwelt. Wir verbrauchen Ressourcen und verpesten Luft und Wasser.

Kleidung länger zu tragen oder sie zu recyclen verringert diese negativen Effekte. Je länger jeder seine Sachen trägt, desto kleiner wird der persönliche ökologische Fußabdruck. Auf ein Kleidungsstück runtergerechnet, verringern sich die schlechten Umwelteinflüsse mit nur neun Monaten längerer Tragedauer um fast 30 Prozent! Natürlich nur, wenn man sich in der Zeit nicht neue Sachen kauft. Außerdem hält sich Second-Hand-Mode nicht strikt an Saison und Trend: Es gibt im Prinzip jeden Tag neue Kollektionen.

Viele gute Gründe sprechen also dafür - und doch ist der Second- Hand-Anteil gemessen am weltweiten Textilhandel immer noch äußerst gering. In unseren Laden gibt es vorwiegend Damenkleidung und Damen sind auch unsere besten Kunden, aber natürlich haben wir auch Herren- und Kinderkleidung.

Seit neuestem haben wir eine elektronische Kasse und sind internetmäßig mit der Zentrale verbunden. Sich an die neue Kasse zu gewöhnen, bereitete einigen Mitarbeitern leichte Schwierigkeiten, aber inzwischen haben sich alle damit angefreundet.

Als ich vor ein paar Jahren die Leitung des Ladens von Thomas Seefeldt übernommen habe, tat ich es nur, weil ein so tolles Team hinter mir steht. Dazu gehören noch Christiane V., Heidi K., Marianne P. und Jens M.. Im Hintergrund gibt es auch immer wieder gute Geister, die Dinge reparieren, zur BSR bringen und Ähnliches. Dem Team gilt mein großer Dank, dass alles so gut läuft !!!!

Unsere Öffnungszeiten sind immer Di-Fr von 13-18 Uhr.

Wer Interesse hat mitzuarbeiten bitte bei mir melden.

Rosemarie F. - März 2017

"Mission possible"-Stellt sich vor

Wir sind eine Gruppe von Leuten, die ihre gemeinsame Arbeit mit dem Titel “Mission possible“ benennen. Viele aus unserer Gemeinde wissen vielleicht gar nicht so genau, welche Aktivitäten da im Hintergrund laufen. Konkret geht es uns darum, geflüchtete Menschen in unserem Bekanntenkreis bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Probleme zu unterstützen und somit Beziehungen zu diesen Menschen, die neu in unserem Land sind, zu leben. Gleichermaßen wichtig ist uns neben dem Aufbau von Beziehungen dieser Menschen zu uns, sie auch in eine Beziehung zu unserer Gemeinde zu bringen.

Wir sind ein Team (ohne Boss) von Gemeindemitgliedern, die unterschiedlich viel Zeit und ganz verschiedene Talente in diese Arbeit einbringen können. Wir treffen uns etwa vierteljährlich als “Geflüchteten AG“, aber wesentlich intensiver und direkter sind unser Austausch und unsere Absprachen über eine WhatsApp-Gruppe. Meist finden Flüchtlinge aus Notunterkünften selber ihre Wohnung, manchmal konnten wir auch dabei helfen. Dann aber sind wir voll aktiv mit Beschaffung, Transport (Dank des Anhängers) und Aufbau günstiger bzw. kostenloser Möbel einschließlich kompletter Küchen, Anbringen vieler Einrichtungsgegenstände, Kommunikation mit Vermietern, Energie-, Wasser, und Internetversorgern, vielen gemeinsamen Gängen zu Behörden, Ärzten und Anwälten, Suchen von Kita- und Schulplätzen, Hausaufgabenhilfe und vielem mehr. Einladen in unsere Familien und in unsere Gemeinde und selbst Einladungen annehmen sind uns wichtig.

Die Aktivitäten innerhalb unserer Gemeinderäumlichkeiten sind: 2x pro Woche Deutschunterricht für Frauen mit Kleinkindern und das monatliche Begegnungscafe.

Besonders beim Begegnungscafe mit bis zu 60 Gästen wird deutlich, wie groß unser “Fanclub ist. Familien, die wir begleiten, nehmen z.B. an Begegnungs- u. Kidswochenenden, an Freizeiten (Gussow, Zingst), Tanz in den Mai und Silvesterfete teil.

Wie sich all unsere Beziehungen zu diesen wunderbaren Menschen weiterentwickeln und was daraus mal werden wird, haben wir nicht in der Hand.

Das können wir nur Gott anvertrauen.

An alle, die sich gerne an dieser erfüllenden Aufgabe beteiligen möchten:

Herzlich willkommen, most welcome bzw. khosh amadid in Farsi, der gängigsten Sprache unserer Gäste.

Gerd F.- Nov.2017

Ehrenamtliche Arbeit in der Mertensstraße

Quasi über Nacht übernahm die Berliner Stadtmission die Verantwortung für ein Flüchtlingslager.

In einer leerstehenden Zigarettenfabrik wurden vom THW und der Bundeswehr 500 Doppelstockbetten aufgestellt. Alles andere wurde in Windeseile notdürftig organisiert.

Ein wahnsinns Kraftakt.

Jetzt leben an die 1000 Menschen dort, die Massenschlafräume für Frauen und Kinder und die der Männer nur durch Plastikplanenwände getrennt.

Der „Speisesaal“ besteht aus hunderten von Bierzeltgarnituren. Gemütlich ist was anderes. Aber es soll ja nur eine Erstaufnahme sein, damit die Menschen im Warmen und Trocknen sind.

Neben den Hauptamtlichen sind auch alle Ehrenamtliche aufgerufen zu helfen. Einige von uns waren schon dort  zum Essen verteilen oder haben Sonderaktionen mit Spielen oder Laptops gemacht.

Diese Angebote werden mit Begeisterung angenommen. 

Viele in unserer Gemeinde fragen sich,  wie wir uns als Gemeinde engagieren können.

Wollen wir gemeinsam Aktionen organisieren und durchführen?

Wollen wir bewusst als Stadtmissionsgemeinde auftauchen?

Ich denke, diese Menschen haben schon einen langen Weg hinter sich und auch noch einen langen vor sich.

Unser Engagement kann ein Zeichen sein, dass sie nicht vergessen sind, dass sich Menschen kümmern und versuchen ein wenig Freude in ihren Alltag zu bringen.

Rosemarie F. - Juni 2016

Mini-Musical 2011

Am Himmelfahrtstag war es nach wochenlange Proben soweit: Das Mini-Musical "Der barmherzige Samariter" wurde im Rahmen eines Familiengottesdienstes von 8 unserer Kinder aufgeführt.

Unter der Anleitung von Claudia Filker, Christina Siedersleben und Maria Küffner trafen sich die Kids (fast) jeden Mittwoch, um Lieder, Texte und Szenen einzustudieren. Sie waren mit viel Begeisterung dabei, aber natürlich freuten sich auch alle dann auf die verdiente Pause mit liebevoll vorbereitetem Obst, Kuchen und Knabbereien. Z. B. das Lied "Der Samariter half dem Armen" erwies sich als echter Ohrwurm, das wohl auch der eine oder andere Elternteil irgendwann zu Hause mitsummte.

Vor der Aufführung wuchs natürlich die Aufregung, aber alles lief wunderbar, und die Kinder bekamen viel Applaus.

I.L.