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Gemeinde Tegel der Berliner Stadtmission

Berichte

Neujahrsgala 2020

Anfang Januar veranstalteten die jungen Erwachsenen der Gemeinde eine Neujahrsgala als Benefizveranstaltung zugunsten der Gemeinde. Die Idee entstand im Jugendkreis und einige Wochen lang wurde geplant und vorbereitet. Als Motto entschieden sie sich für „Schwarz – Weiß“. Dieses Motto zog sich durch die ganze Veranstaltung: Einladung, Kleiderordnung, Dekoration und Essen wurden darauf abgestimmt. Sie gestalteten die Einladung, den Ablauf des Abends, organisierten und bereiteten das Essen zu und dekorierten liebevoll den Saal.

 

Mit 40 – 45 Gästen hatten sie bei den ersten Planungen gerechnet – gekommen sind am Ende jedoch sensationelle 70 Gäste. Fast alle hielten sich bei der Garderobe auch an das Motto „Schwarz – Weiß“.

 

Empfangen wurden die Gäste mit Sekt und Appetizern und einem zum Motto passend gestalteten Fotostudio.

 

Bevor die Gäste zu Tisch gebeten wurden, gab es zum „Aufwärmen“ ein Spiel, bei dem man sich in wechselnden Paaren zu vorgegebenen Themen austauschen konnte.

Dann wurden als Vorspeise Ziegenkäse an frischem grünen Salat verfeinert mit Orangensauce und als Hauptgericht ein pikantes Dschungelcurry mit gemischtem Gemüse gerecht an Basmatireis serviert. Zum Dessert wurde an das am Motto orientierte Desssertbuffet mit einer Auswahl der verschiedensten Speisen eingeladen. Das Buffet bot Tiramisu, verschiedene Kuchen, Mousse au Chocolat, ein Schichtdessert, Crepes und Obst, also für jeden etwas.

Bei der anschließenden Versteigerung gab es Materielles und Ideelles zu ersteigern. Das reichte von selbstgehäkelten Krippenfiguren, einen Smoothie-Mixer bis zu einer Trompete, von verschiedenen Essenseinladungen über Einladungen zu gemeinsamen Aktivitäten bis zu Reparatur- und Handwerker-Leistungen. Es wurde großzügig geboten und so kamen sagenhafte knapp 1.500,- € zusammen.

Ein weiterer Höhepunkt war die selbstgemachte Eisbombe, die stilvoll mit Wunderkerzen in den Saal getragen wurde.

Anschließend gab es Gelegenheit zum Tanzen.

Wir danken der Jugend für diesen rundum gelungenen Abend!

Der Dank der Jugend geht an Thomas S., der sie beim Kochen des Hauptgerichts unterstützte, an die Konfis, die beim Servieren halfen, an die Spender für die Versteigerung und an die, die mitboten, und Last but not Least an die von verschiedenen Seiten angebotene Hilfe.

Iris L.

Komm & Sieh - Unser Laden

Seit sieben Jahren haben wir jetzt unseren "Komm & sieh" Laden am Emstaler Platz, der von den Menschen vor Ort sehr gut angenommen wird. Es werden keine Riesen-Summen ausgegeben, aber es läppert sch zusammen, wie man so sagt. Unsere Waren bekommen wir nach wie vor von den Leuten, die hier in der Nachbarschaft wohnen und aus der Gemeinde. Und wir haben echt viele gute Sachen. Wir Deutschen sind Weltmeister im Kleiderkonsum. Jeder Deutsche kauft im Schnitt 40 bis 70 Kleidungsstücke im Jahr. Damit führen wir gemeinsam mit den USA und der Schweiz die Weltrangliste an. Auch der Umsatz der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie kann sich sehen lassen: 27 Milliarden Euro im letzten Jahr - und damit führend in Europa. Im Schnitt gibt jeder deutsche Haushalt 100 Euro pro Monat für Kleidung aus. So kaufen wir uns immer weiter neue Dinge und werfen Kleidung weg, deren Lebensdauer vielleicht noch gar nicht abgelaufen ist. Die Produktion von Kleidung hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Umwelt. Wir verbrauchen Ressourcen und verpesten Luft und Wasser.

Kleidung länger zu tragen oder sie zu recyclen verringert diese negativen Effekte. Je länger jeder seine Sachen trägt, desto kleiner wird der persönliche ökologische Fußabdruck. Auf ein Kleidungsstück runtergerechnet, verringern sich die schlechten Umwelteinflüsse mit nur neun Monaten längerer Tragedauer um fast 30 Prozent! Natürlich nur, wenn man sich in der Zeit nicht neue Sachen kauft. Außerdem hält sich Second-Hand-Mode nicht strikt an Saison und Trend: Es gibt im Prinzip jeden Tag neue Kollektionen.

Viele gute Gründe sprechen also dafür - und doch ist der Second- Hand-Anteil gemessen am weltweiten Textilhandel immer noch äußerst gering. In unseren Laden gibt es vorwiegend Damenkleidung und Damen sind auch unsere besten Kunden, aber natürlich haben wir auch Herren- und Kinderkleidung.

Seit neuestem haben wir eine elektronische Kasse und sind internetmäßig mit der Zentrale verbunden. Sich an die neue Kasse zu gewöhnen, bereitete einigen Mitarbeitern leichte Schwierigkeiten, aber inzwischen haben sich alle damit angefreundet.

Als ich vor ein paar Jahren die Leitung des Ladens von Thomas Seefeldt übernommen habe, tat ich es nur, weil ein so tolles Team hinter mir steht. Dazu gehören noch Christiane V., Heidi K., Marianne P. und Jens M.. Im Hintergrund gibt es auch immer wieder gute Geister, die Dinge reparieren, zur BSR bringen und Ähnliches. Dem Team gilt mein großer Dank, dass alles so gut läuft !!!!

Unsere Öffnungszeiten sind immer Di-Fr von 13-18 Uhr.

Wer Interesse hat mitzuarbeiten bitte bei mir melden.

Rosemarie F. - März 2017

"Mission possible"-Stellt sich vor

Wir sind eine Gruppe von Leuten, die ihre gemeinsame Arbeit mit dem Titel “Mission possible“ benennen. Viele aus unserer Gemeinde wissen vielleicht gar nicht so genau, welche Aktivitäten da im Hintergrund laufen. Konkret geht es uns darum, geflüchtete Menschen in unserem Bekanntenkreis bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Probleme zu unterstützen und somit Beziehungen zu diesen Menschen, die neu in unserem Land sind, zu leben. Gleichermaßen wichtig ist uns neben dem Aufbau von Beziehungen dieser Menschen zu uns, sie auch in eine Beziehung zu unserer Gemeinde zu bringen.

Wir sind ein Team (ohne Boss) von Gemeindemitgliedern, die unterschiedlich viel Zeit und ganz verschiedene Talente in diese Arbeit einbringen können. Wir treffen uns etwa vierteljährlich als “Geflüchteten AG“, aber wesentlich intensiver und direkter sind unser Austausch und unsere Absprachen über eine WhatsApp-Gruppe. Meist finden Flüchtlinge aus Notunterkünften selber ihre Wohnung, manchmal konnten wir auch dabei helfen. Dann aber sind wir voll aktiv mit Beschaffung, Transport (Dank des Anhängers) und Aufbau günstiger bzw. kostenloser Möbel einschließlich kompletter Küchen, Anbringen vieler Einrichtungsgegenstände, Kommunikation mit Vermietern, Energie-, Wasser, und Internetversorgern, vielen gemeinsamen Gängen zu Behörden, Ärzten und Anwälten, Suchen von Kita- und Schulplätzen, Hausaufgabenhilfe und vielem mehr. Einladen in unsere Familien und in unsere Gemeinde und selbst Einladungen annehmen sind uns wichtig.

Die Aktivitäten innerhalb unserer Gemeinderäumlichkeiten sind: 2x pro Woche Deutschunterricht für Frauen mit Kleinkindern und das monatliche Begegnungscafe.
Besonders beim Begegnungscafe mit bis zu 60 Gästen wird deutlich, wie groß unser “Fanclub ist. Familien, die wir begleiten, nehmen z.B. an Begegnungs- u. Kidswochenenden, an Freizeiten (Gussow, Zingst), Tanz in den Mai und Silvesterfete teil.

Wie sich all unsere Beziehungen zu diesen wunderbaren Menschen weiterentwickeln und was daraus mal werden wird, haben wir nicht in der Hand.

Das können wir nur Gott anvertrauen.

An alle, die sich gerne an dieser erfüllenden Aufgabe beteiligen möchten:
Herzlich willkommen, most welcome bzw. khosh amadid in Farsi, der gängigsten Sprache unserer Gäste.

Gerd F.- Nov.2017

Mini-Musical 2011

Am Himmelfahrtstag war es nach wochenlange Proben soweit: Das Mini-Musical "Der barmherzige Samariter" wurde im Rahmen eines Familiengottesdienstes von 8 unserer Kinder aufgeführt.

Unter der Anleitung von Claudia Filker, Christina Siedersleben und Maria Küffner trafen sich die Kids (fast) jeden Mittwoch, um Lieder, Texte und Szenen einzustudieren. Sie waren mit viel Begeisterung dabei, aber natürlich freuten sich auch alle dann auf die verdiente Pause mit liebevoll vorbereitetem Obst, Kuchen und Knabbereien. Z. B. das Lied "Der Samariter half dem Armen" erwies sich als echter Ohrwurm, das wohl auch der eine oder andere Elternteil irgendwann zu Hause mitsummte.

Vor der Aufführung wuchs natürlich die Aufregung, aber alles lief wunderbar, und die Kinder bekamen viel Applaus.

I.L.