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Lorenz Bührmann
Pastor
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Gemeinde Tegel der Berliner Stadtmission

Neuigkeiten

"Sonntags um sechs - Gemeinde am Abend" - Stellt sich vor

Sonntag - 18 Uhr. Zeit für eine späte Tasse Kaffee oder ein frühes Glas Wein. Die Sportschau im Ersten oder Tiere suchen ein Zuhause.

Das entspricht nicht Euren Vorstellungen? Dann haben wir eine Alternative.

In loser Folge wird es an ausgewählten Sonntagen Abendgottesdienste geben. Unter der Überschrift:

„Sonntags um sechs – Gemeinde am Abend“

sollen diese Gottesdienste ein besonderes Angebot sein.

Wir wollen neue Ideen entwickeln und auch einmal ungewöhnliche Wege gehen. Die geplanten Abendgottesdienste sollen im Besonderen auch Gelegenheit sein, Menschen in unsere Gemeinde einzuladen. Zweimal im Jahr werden die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen den Gottesdienst gestalten.

Ein kleines Team wird sich um die Koordination der Abendgottesdienste kümmern, Ideen und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht. Erzählt uns, wie Euer Wunschgottesdienst aussehen könnte. Ansprechpartner sind: Lorenz Bührmann, Claudia F., Cordula G., Andrea Z. und Elke B.

Sonntag – 18 Uhr. Zeit für eine Begegnung mit Gott.

Elke B. - Juni 2017

Unsere FSJlerin stellt sich vor

Mein Name ist Elisabeth H.,

ich bin die neue FSJlerin für Ihre Gemeinde und freue mich sehr darauf, viele neue Bekanntschaften und Erfahrungen in Tegel zu machen.

Ich komme aus einem kleinen sächsischen Dorf im Erzgebirge, was wohl mein Dialekt unschwer erkennen lässt. Dem Wald ganz nahe und mit meinen beiden Brüdern habe ich hier mein gesamtes bisheriges Leben verbracht.

Mein Interesse gilt neben der Natur vor allem der Musik und Büchern. Ich mag alles, was Gedanken  - seien es meine eigenen oder die anderer -  ausdrückt. Es ist mir wichtig, eigene Ansichten und meinen Glauben mit anderen zu teilen und sich darüber auszutauschen. Allerdings bin ich mit meinen 19 Jahren noch nicht ganz und gar verschroben, sondern begeistere mich immer noch für wilde Spiele in der Jungschar, einer Gruppe von 8 bis 14 Jährigen, in der ich bis zum Sommer mitgearbeitet habe.

(Wie wahrscheinlich jeder in meiner Generation) suche ich nach einem Platz in der Welt und bin dankbar für die Gelegenheit, mit diesem FSJ und der Mitarbeit in Ihrer Gemeinde einen neuen Schritt in meinem Leben gehen zu können.

Vielleicht gäbe es noch mehr über mich zu erzählen, doch ich hoffe, dass wir uns ab September persönlich kennenlernen können.

Bis dahin alles Gute,

Eure Elisabeth

Expedition zur Freiheit - Buchleseaktion in der Passionszeit

Expedition zur Freiheit - gut ausgerüstet fürs Leben

Alexander von Humboldt ist zweifellos Tegels bekanntester Sohn. Er war Naturforscher und Wissenschaftler, sein Traum war es, fremde Welten zu entdecken, von 1799-1804 unternahm er eine viel beachtete Reise nach Amerika. Seine Expedition erforderte aber sorgfältige Vorbereitung: Er besorgte sich vorher zahlreiche Messinstrumente, verinnerlichte den Umgang damit, studierte Zoologie und As-tronomie und las unzählige Bücher und Reiseberichte.

In unserer Gemeinde machen wir uns in diesem Frühjahr auch auf eine Expedition, zwar nur knappe sechs Wochen, aber diese Expedition soll uns für das Abenteuer Glauben und Leben gut zurüsten und vorbereiten: Unsere Expedition zur Freiheit.

Und so wie Alexander sich eine Ausrüstung zulegte und seine Fähigkeiten vertiefte, um gut unterwegs sein zu können, laden auch wir ein, unser Verständnis und auch unsere Praxis des christlichen Glaubens zu vertiefen.

Wir widmen uns dabei sechs Themen. Wenn wir die nicht nur verstehen, sondern als Lebensprinzipien verinnerlichen, sind wir so gut gerüstet für unsere Expedition Leben wie Alexander von Humboldt für seine große Expeditionsreise, die ihn reicher und weiser an Erfahrung gemacht hat.

Eigentlich sind es ja vier Themen, die für uns als evangelischen Christen im Glauben wichtig und grundlegend sind. Die reformatorische Theologie, grundgelegt von Gedanken Martin Luthers, hat ihnen lateinische Begriffe gegeben und ihre prinzipielle Wichtigkeit mit dem lateinischen "solus" gekennzeichnet. Solus Christus (allein Christus), sola Scriptura (allein die Schrift), sola gratia (allein die Gnade), sola fide (allein der Glaube). Eigentlich merkwürdig, dass es jeweils allein um eins gehen soll, sie aber dann zu viert nebeneinander stehen. Die vier Solos scheinen also eine gute Harmonie zu sein. Ich stelle es mir vor, als wenn Luther vier Pflöcke eingeschlagen hätte, auf so wie ein Tisch auf vier Beinen steht (es gibt auch Tische mit weniger Beinen, aber die sind manchmal etwas wackelig). Wer diese vier Prinzipien lernt und verinnerlicht, hat also im Grund einen tragfähigen evangelischen Glauben fürs Leben.

In unserer Buchleseaktion wollen wir uns diese vier "Tischbeine" oder "Lebens-Expeditions- Ausrüstungen" näher anschauen. Fabian Voigt und Klaus Douglass, die das Buch geschrieben haben, bieten uns dazu aber - durchaus in Luthers Sinne - zwei weitere Themen an: Kirche und Freiheit. Alle sechs Themen vertiefen wir mit bekannten Texten aus der Bibel oder dem Glaubensbekenntnis.

Wir sind überzeugt, dass gerade im Jahr des 500. Reformationsjubiläums, es gut tut, uns diesen Themen neu zu widmen. Es ist auch eine Bildungsarbeit: Wo im Leben diese Prinzipien verinnerlicht sind, sind wir gut gerüstet für den Weg durchs Leben und können gute Entscheidungen fällen.

Hier noch mal unser Bildungsplan oder Ausrüstungsliste wie ihn unsere beiden Buchautoren im Themenheft zur Reformation in Kurzerklärungen zu den Expeditionsthemen auf den Punkt gebracht haben (vgl. Reformation 2017. Das Magazin, S. 92- 105):

Gnade: "Die Begegnung mit einem gnädigen Gott zielt darauf, dass unser eigenes Leben diese Gnade mehr und mehr widerspiegelt. Was sich evangelisch nennt, muss darum nach Gnade schmecken. Die evangelische Kirche wird sich daher immer für Frieden, Gerechtigkeit, Vergebung, Großzügigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen."

Glaube: "Es geht in der evangelischen Kirche weniger darum, bestimmte Bekenntnisse und Dogmen zu vermitteln oder Verhaltensweisen einzufordern, sondern Menschen dafür zu gewinnen, Gott durch Jesus Christus in jeder Lebenslage zu vertrauen. Deswegen hat in einer evangelischen Kirche nichts zu suchen, was Menschen unter Druck setzt, was Angst macht, Freiheit nimmt oder Vertrauen mindert."

Christus: " Als evangelische Christinnen und Christen glauben wir, dass Christus die ultimative Offenbarung Gottes ist, der Mittler zwischen Gott und Mensch, der Sieger über den Tod und Wegbereiter des ewigen Lebens. Darum wird die evangelische Kirche alles daran setzen, dass Menschen Christus lieben lernen, ihm vertrauen, auf ihn hören und ihm nachfolgen."

Bibel: "Bei allen Auseinandersetzungen darüber, wie genau die Bibel zu verstehen ist, wird eines in der evangelischen Kirche nicht ernsthaft in Frage gestellt: Dass die Bibel eine besondere "Autorität" hat, dass sie nicht eine Stimme unter vielen, sondern verbindlich für unser Reden von Gott ist. Das schließt einen kritischen Umgang mit der Heiligen Schrift nicht aus, sondern ausdrücklich mit ein."

Kirche: "Die Menschen haben die Kirche in Scharen verlassen. Zurückgewinnen lassen sie sich nur als Einzelne. Der gute Teil der Nachricht ist: Die Menschen sind auch heute durchaus bereit, sich auf Christus einzulassen, wenn sie spüren, dass wir bereit sind, uns auf sie einzulassen. Nur durch einen solchen, auf jede Persönlichkeit individuell eingehenden Prozess kann und wird die Kirche wachsen - innerlich wie äußerlich."

Freiheit: "Wer beginnt, Gott zu dienen macht die erstaunliche Feststellung, dass er dabei letztlich nichts verliert, sondern alles, was er hingibt, in neuer und besserer Form zurückbekommt."

So viel in aller Kürze, mich macht das aber neugierig auf mehr... Geht mit auf die Expedition zur Freiheit....

Lorenz B. - März 2017

 

 

Herzliche Einladung zum Bibelmarathon! Auf zur zweiten Runde

Aufgeschlagene Bibel mit LesezeichenBibel(halb)marathon in der Stadtmissonsgemeinde Tegel

Ende September 2017 beginnte der 2. Bibelmarathon in der Gemeinde.

Nähere Informationen bald.

Euer Internetteam