SPENDENKONTO

IBAN: DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck:
Haus Leo

Ansprechpartner

Daniel Manthey
Tel.: (030) 323 04-021

Spenden-Button
Button Mission
Button Gästehäuser

Haus Leo

Syrien

Seit 2012 befindet sich Syrien in einem Bürgerkrieg. Im März 2011 lehnte sich die Bevölkerung mit friedlichen Protesten gegen das Regime und rief nach Freiheit und Demokratisierung. Sie forderten das Ende der Baschar al-Assad Diktatur.

Die Situation eskalierte jedoch, als die Armee des syrischen Präsidenten durch den Einsatz brutaler Gewalt gegen die Demonstranten vorging. Im Laufe des Jahres 2012 wurden die Kämpfe mehr radikalisiert und weiteten sich auf den Großteil des Landes aus.

Längst ist der friedliche Aufstand in eine komplexe militärische Auseinandersetzung umgeschlagen von der alle Städte und Regionen betroffen sind und die durch immer neue Waffenlieferungen aus dem Ausland angeheizt wird.

Täglich steigt die Zahl der Toten und Verletzten beträchtlich an. Die staatlichen Strukturen zerfallen vielerorts und das allgemeine Gewaltrisiko steigt. Persönliche Sicherheit kann in Syrien nicht mehr gewährleistet werden. Religiöse Extremisten aus der ganzen Welt nutzen Syrien als Austragungsort ihrer Konflikte. In ganz Syrien besteht das Risiko, Opfer des Krieges zu werden. Es herrscht Mangel an Nahrung und gesundheitlicher Versorgung. Ungerechtigkeit, Korruption und Unterdrückung, Kidnapping auf offener Straße und Verhaftungen ohne Urteil gehören zum Alltag. Jeden Tag kommt es zu neuen Angriffen, Bombardierungen und gewaltvollen Auseinandersetzungen. 

Die ursprüngliche Motivation der Opposition, die Demokratisierung Syriens zu erreichen, spielte eine immer geringere Rolle und das Bekämpfen von Angehörigen anderer Religionen und Ethnien trat in den Vordergrund.

Bis einschließlich Juli 2013 wurden nach UN-Angaben mehr als 100.000 Menschen getötet. Rund 2 Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht. Die meisten der Flüchtlinge kommen in Notunterkünften in den Nachbarländern unter in denen die Lebensbedingungen oft menschenunwürdig sind.