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  • Veröffentlichungsdatum 03.03.2026

Berliner Stadtmission feiert 149. Geburtstag: Jahresfest-Gottesdienste für Kinder, Jugendliche & Erwachsene

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1877 wurde die Berliner Stadtmission gegründet. Ihr 149. Geburtstag wird am kommenden Sonntag, 8. März, ab 11 Uhr gefeiert mit dem traditionellen Jahresfestgottesdienst sowie Musik, Gesang und einem gemeinsamen Mittagessen. Wo? In der Lehrter Straße 68 in 10557 Berlin. Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi predigt zur Jahreslosung „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5). Für Musik und Gesang sorgt Gerold Vorländer mit der Band „City Mission Sound”.

Die Jüngsten können in dieser Zeit in der Kapelle den Kindergottesdienst besuchen. Die Stadtmissionare Benjamin März und Stepan Seidel entdecken dabei mit dem Nachwuchs, was alles neu gemacht werden kann. Textilhafen-Leiterin Annett Kaplow unterstützt die Kinder anschließend bei ihren ersten Gehversuchen im Upcyling. Im Anschluss können alle Generationen beim Mittagessen miteinander sprechen und sich kennenlernen. Gemeinden, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Familien und Freunde, die das Jubiläum mitfeiern wollen, sind herzlich dazu eingeladen. 
Auch für Teenager gibt es eine Predigt: Sie sind herzlich eingeladen zum Jugendgottesdienst bereits am Freitag, 6. März, um 18 Uhr in der Gemeinde der Jungen Kirche Berlin Lichtenberg, Herzbergstraße 84 in 10365 Berlin.  

Hintergrund: Die Berliner Stadtmission wurde am 8. März 1877 im Melanchthon-Haus gegründet. Zu dieser Zeit kamen viele Einwanderer in die Reichshauptstadt, die Not in Berlin wuchs: Arbeiter lebten auf engstem Raum im Elend, andere machten ein großes Vermögen. Entsprechend seinem Leitbibelvers „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ (Jeremia 29,11), versuchte der evangelische Verein, den Nöten der Menschen Berlins zu begegnen. So wurden Besuchsdienste für Familien und Kranke sowie für Menschen eingerichtet, die im Gefängnis saßen. Arme wurden gepflegt, straffällig gewordene Menschen unterstützt und es gab Asyle und Gästehäuser. Zum 25. Geburtstag des Vereins 1902 gab es Jünglings-, Männer-, Frauen- und Jungfrauenvereine. 

In den Kirchen, Kapellen und Gottesdiensträumen der Berliner Stadtmission fanden Familiengottesdienste statt. Vor den sonntäglichen Gottesdiensten erhielten Besucher:innen ein Frühstück mit Schrippen. Geöffnet waren diese „Schrippenkirchen“, die heute als Vorläufer der Kältehilfe gelten, immer sonntags von Oktober bis Mai ab 6.30 Uhr. Die missionarische Arbeit gründete früher wie heute in dem Wunsch, den vom Glauben entfremdeten Menschen in der Großstadt den christlichen Glauben wieder näher zu bringen. 

weitere Informationen:

Barbara Breuer, Pressesprecherin
Telefon: 030 690 33 413
Mobil: 0151 12917353
breuer[at]berliner-stadtmission.de