Die Stadtmission lädt zum „Fachtag Zukünfte“: Workshops mit Hoffnungsforscher, Szenariotechnik & Kreativität
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, lädt der Bereich Bildung der Berliner Stadtmission erneut zu einem Fachtag ein. Am Mittwoch, 13. November, dreht sich dazu bei der Berliner Stadtmission alles um das Thema „Zukünfte“. „Die Zukunft ist ungewiss und das ist gut so, denn das erlaubt uns, sie zu gestalten“, sagt Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi. Er wird zusammen mit Aletta von Massenbach, CEO des Flughafen BER, die Anwesenden begrüßen.
Welche Zukunftsbilder haben wir und welche Erzählungen bestimmen den Diskurs? Wer macht die Zukunft und wem kommt sie zugute? Existiert die Zukunft überhaupt oder gibt es vielmehr Zukünfte, die der Mensch aktiv entwerfen und gestalten kann? Fragen wie diese werden am Fachtag genauer beleuchtet. Akteur:innen der Sozialwirtschaft, Bildung, Politik, Verwaltung und Interessierte sowie Journalist:innen können am Fachtag über Zukunftsdenken jenseits des Krisenmodus diskutieren.
„Wäre die Zukunft ein Fußballverein, so wäre sie in Deutschland akut vom Abstieg bedroht“, behauptet Andreas Rauhut. Der Pfarrer und Professor für Kirchen- und Gemeindeentwicklung erklärt in seinem Vortrag „Wer glaubt noch an die Zukunft?“, woher Zukunftspessimismus kommt, warum wir damit leben und was dabei hilft, produktive Energie daraus zu schöpfen. Danach referiert Professor Dr. Oleg Dik über „Die Wirkmacht der Zukunft in der Gegenwart“ anhand von Impulsen aus der Innovationsforschung.
Anschließend können die Teilnehmenden in Workshops diskutieren. Dabei stehen die Themen „Kreativität als Ressource“, „Wie die Zukunft aus dem Rahmen fällt – ein Denken jenseits von Framing“ oder „Human learning systems“ zur Auswahl. Peggy Grötschel vom Futurium Berlin teilt zudem ihr Wissen zu „Szenariotechnik und den Zukünften der Arbeit“. Dr. Andreas Krafft ist Zukunfts- und Hoffnungsforscher an der Universität St. Gallen, Dozent am Institut Futur der Freien Universität Berlin, er leitet das Internationale Forschungsnetzwerk des Hoffnungsbarometers und ist Begründer der Hoffnungswerkstatt. Er erklärt, wie Kindern und Jugendlichen der Glaube und das Vertrauen in eine sinnvolle und aufblühende globale Zukunft vermittelt werden kann. Er ist überzeugt: „Die fundamentale Aufgabe von Bildung und Erziehung ist nicht nur, junge Menschen auf die Zukunft vorzubereiten, sondern sie zu befähigen, die Zukunft, in der sie leben wollen, verantwortungsbewusst und aktiv mitzugestalten“. Gemeinsam mit den Teilnehmenden will er klären, wie das Rüstzeug für die Gestaltung einer besseren gemeinsamen Zukunft aussehen kann. Durch den Tag führt der Autor und Moderator Tim Niedernolte.
Was? Die Stadtmission lädt interessierte Journalist:innen herzlich ein zum „Fachtag Zukünfte“.
Wann & wo? Mittwoch, 13. November, ab 9 Uhr, Festsaal der Stadtmission, Lehrter Str. 68, 10557 Berlin
Warum? Um sich fort- und weiterzubilden, zu diskutieren oder auch zu berichten
Anmeldung und weitere Informationen:
Barbara Breuer, Pressesprecherin
Telefon: 030 690 33 413
Mobil: 0151 12917353
breuer[at]berliner-stadtmission.de