Interkulturelles Nachbarschaftsfest vom Begleitprogramm: Migrationsvordergrund als Mehrwert begreifen
Mit dem sechsten interkulturellen Nachbarschaftsfest will das Spandauer Begleitprogramm „Learning by doing“ am kommenden Samstag, 19. Juli, von 15.30 bis 18.30 Uhr, ein Zeichen für Vielfalt, interkulturelle Gemeinschaft und gegen Rassismus setzen. Gefeiert wird unter dem Motto „Migrationsvordergrund“. Die Leiterin des Begleitprogramms erklärt: „Die Migrationsgeschichte ist nichts, was im Hintergrund steht oder gar versteckt werden sollte. Sie ist immer sichtbar ob durch das Aussehen, eine andere Sprache oder Mentalität. Sie sollte im Vordergrund stehen als Mehrwert.“ Das Fest unter der Schirmherrschaft des Spandauer Bezirksbürgermeisters Frank Bewig findet statt in der Ev. Kirchengemeinde im Norden Spandaus (ehemals Gemeinde Wichern-Radeland) in der Wichernstraße 14-21 in 13587 Berlin.
Die Gäste können sich auf ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm freuen und sich beispielsweise bei Salsation bewegen – einer Mischung aus Tanz und Workout. Comedian Andy wird während des Fests die Bauchmuskeln der Besuchenden trainieren. „Fräulein Winkelmann“ und die Gitarrengruppe der „Al-Farabi Musikakademie“ aus Kindern und Jugendlichen einer Spandauer Gemeinschaftsunterkunft gestalten das Fest musikalisch. Eine Hüpfburg lädt Kinder zum Toben ein und der Foodtruck „El campero loco“ versorgt die Gäste mit spanischem Street-Food.
Hintergrund: Das „Begleitprogramm – Learning by doing“ hat sich in den vergangenen Jahren in Spandau von einer Anlaufstelle für Menschen mit Zufluchts- und Migrationsgeschichte zu einem beliebten Treff für die ganze Nachbarschaft entwickelt. Menschen finden dort einen Ort, an dem sie willkommen sind und ganzzeitlich und ganzheitlich unterstützt werden. Mehr als 140 Engagierte begleiten 571 Teilnehmende aus mehr als 65 Nationen dabei, sich in Berlin eine neue Lebensperspektive aufzubauen. So gibt es in der Streitstraße 24 in 13587 Berlin-Spandau für Neuberliner:innen einfache, interaktive Sprachangebote und andere Möglichkeiten, sich zu begegnen und auszutauschen. Dabei unterstützen auch fünf Mitarbeitende der Berliner Stadtmission, die neben dem Begleitprogramm auch für das Psychosoziale Präventionsprojekt verantwortlich sind.
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