Sankt-Martinsumzüge bei der Berliner Stadtmission: Laternen basteln, Lieder singen & sich am Lagerfeuer wärmen
Laternenumzüge gibt es auch in diesem Jahr zum Martinsfest in den Gemeinden der Berliner Stadtmission. Wer Zeit und Lust hat, daran teilzunehmen, ist herzlich eingeladen.
Am morgigen Dienstag, 11. November, sind alle eingeladen, die sich eine eigene Laterne für den Martinsumzug basteln möchten. Das Familienzentrum und BENN Tegel-Süd laden zwischen 16 und 17 Uhr Kinder und Erwachsene ein in die Neheimer Straße 10 in 13507 Berlin, um selber Laternen und Lampions zu gestalten.
Ebenfalls morgen, am Dienstag, 11. November, lädt der Christus-Treff Berlin dazu ein, gemeinsam herauszufinden, wer Sankt Martin eigentlich ist. In der Isingstraße 5-6 in 12435 Berlin gibt es Geschichten rund um den heiligen Martin und anschließend einen Laternenumzug mit Martinsfeuer. Los geht es um 17 Uhr.
Am Freitag, 14. November, können die Laternen wieder im Dunkeln leuchten. Ab 17 Uhr veranstaltet die Stadtmissionsgemeinde Tegel die „Laternenzeit für Groß & Klein“. Nach dem Laternenumzug für Familien sorgt die Gemeinde für einen stimmungsvollen Abend voller Licht, Musik und Gemeinschaft. Los geht es in der Stadtmissionsgemeinde Tegel im Billerbecker Weg 112–114 in 13507 Berlin. Zuerst wird eine mitreißende Geschichte rund um St. Martin erzählt – für Kinder und Erwachsene. Danach ziehen alle singend, lachend und leuchtend mit den Laternen und musikalisch begleitet von Blechbläsern zum Emstaler Platz. Anschließend können die Teilnehmenden gemütlich am Lagerfeuer im Garten der Gemeinde beisammen sein. Es gibt warme Getränke, kleine Snacks und Zeit für Begegnungen.
Auch am Freitag, 14. November, lädt das Familien- und Gemeindezentrum Weit.Blick in der Lichtenberger Archenholdstraße 25 in 10315 Berlin zum Sankt-Martinsfest. Los geht es um 16 Uhr mit einem Minigottesdienst und einem anschließenden Sankt-Martins-Theater. Danach startet der Laternenumzug. Im Anschluss können die Teilnehmenden im Café des Familien- und Gemeindezentrums Weit.Blick warme Suppe und Punsch genießen. Alle sind willkommen.
Hintergrund: Martin war ein römischer Soldat, geboren etwa 316 nach Christus. Er ritt der Legende zufolge an einem kalten Wintertag an einem in Lumpen gekleideten Bettler vorbei. Aus Mitleid teilte Martin mit seinem Schwert seinen eigenen warmen Mantel und schenkte dem Bettler eine Hälfte. Die andere behielt er für sich. In der Nacht soll Martin dann der Bettler im Traum als Jesus Christus erschienen sein. Martin ließ sich danach taufen und wurde gebeten, Bischof zu werden. Weil Martin kurz vor der Bischofsweihe Angst bekam, versteckte er sich im Gänsestall. Doch die schnatternden Tiere verrieten ihn und er wurde Bischof. Rund 30 Jahre bekleidete Martin dieses Amt und soll zahlreiche Wunder vollbracht haben. Am 11. November 397 wurde er zu Grabe getragen und später heiliggesprochen. Aber was sollen die Laternen zu Sankt Martin? Bereits die frühen Christen veranstalteten Lichterprozessionen, um den Heiligen Martin an seinem Gedenktag zu ehren. Auch machten Menschen einst im November Feuer auf abgeernteten Feldern und dankten damit für die Ernte. Dabei bastelten die Kinder Fackeln aus Stroh und Laternen aus ausgehöhlten Rüben. Damit zogen sie dann durch die Straßen.
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Barbara Breuer, Pressesprecherin
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