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  • Veröffentlichungsdatum 31.07.2026

Tag der offenen Tür in der Inklusionsmanufaktur: Textilien nachhaltig, lokal und zu fairen Löhnen produzieren

Logo der Berliner Stadtmission

Sie stehen am großen Zuschneide-Tisch und übertragen die Umrisse von Schnitten auf Stoffe. Nachdem die sechs Mitarbeiter:innen der neu gegründeten Inklusionsmanufaktur die gewünschten Teile zugeschnitten haben, rattern die Nähmaschinen los. Die Projektleitung der Inklusionsmanufaktur, Sofie Göppl Leon und Produktionsleiterin Eva Kohne organisieren derweil die Abläufe, pflegen den Kontakt zu Kund:innen und prüfen die Qualität. So sah es in den vergangenen Tagen in der Inklusionsmanufaktur aus, als eine Musterkollektion für Jumpsuits gefertigt wurde – von der Schnittentwicklung über die Musterung bis zur Serien-Fertigung. 

Am Mittwoch, 5. August, veranstaltet die im April eröffnete Inklusionsmanufaktur (iMa) von „Komm & Sieh“, dem Inklusionsunternehmen der Berliner Stadtmission von 13 bis 17 Uhr in der Lehrter Straße 68 in 10557 Berlin einen Tag der offenen Tür. Journalist:innen sind herzlich eingeladen, vorbei zu kommen und zu berichten. 

Warum? Gefördert von der Aktion Mensch beschäftigt die Berliner Stadtmission in der Inklusionsmanufaktur Menschen mit Schwerbehinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt und zahlt ihnen Löhne nach Tarif. „Nur so können wir allen Menschen dauerhafte berufliche und soziale Teilhabe ermöglichen“, sagt Dana Schmiedel, Geschäftsführerin von Komm & Sieh. Bereits seit 2012 hat die Stadtmission mit ihrer Tochter „Komm & Sieh“, ein Inklusionsunternehmen mit 61 Mitarbeitenden, von denen aktuell mehr als 40 Prozent eine ausgewiesene Schwerbehinderung haben. „Komm & Sieh“ kümmert sich unter anderem um die textilen Spenden der Stadtmission: Die Mitarbeitenden holen die Kleider aus den Containern, transportieren sie in den TEXTILHAFEN, wo sie sortiert werden und bringt sie dann in die von „Komm & Sieh“ betriebene Kleiderkammer sowie die Kiezläden.  
    
Die Inklusionsmanufaktur ergänzt das. Sofie Göppl Leon sagt: „Wir setzen individuelle Designkonzepte lokal und unter sozial fairen Bedingungen qualitätsorientiert um. Unser Angebot reicht von der Schnittentwicklung über die Musterung bis hin zur Serienfertigung." Es werden Produkte für externe Labels gefertigt und Merchandise-Artikel für Firmen hergestellt. Zusätzlich gibt es einen Änderungs- und Reparaturservice für Privatpersonen. „Wir fertigen textile Produkte und sind dabei auf Upcycling spezialisiert. Im Sinne des Kunden verarbeiten wir so viel wie möglich aus bereits vorhanden Materialien." Um beispielsweise Merchandise-Artikel oder Mitarbeitendengeschenke herzustellen, nutzt die Inklusionsmanufaktur zudem regionale Kreisläufe und bereits etablierte Logistikstrukturen. 

Anmeldung unter: presse[at]berliner-stadtmission.de 

weitere Informationen:

Barbara Breuer, Pressesprecherin
Telefon: 030 690 33 413
Mobil: 0151 12917353
breuer[at]berliner-stadtmission.de