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4. März 2011

Einfach mal danke sagen

Neben den Haupt- und Ehrenamtlichen im Gästeraum und in der Küche der Notübernachtung gehören noch weitere, wichtige Personen zum Team. Wenn Gäste bei uns übernachten wollen, können sie sich nicht nur die Füße waschen oder Haare schneiden lassen, sondern auch einen Arzt besuchen. Ein Team aus Ärzten wechselt sich jeden Abend ab, um kaputte Füße bis schwere Infektionen zu behandeln.

So zum Beispiel auch Frau Dr. Herbst-Öhme. Mit großer Freude an der Begegnung mit so vielen verschiedenen Menschen scheint sie es auch noch nach sieben Jahren Ehrenamt in der Notübernachtung als Selbstverständlichkeit anzusehen, nach einem langen Arbeitstag zusätzlich bis in die späten Abendstunden unseren Gästen noch ihre Zeit zu schenken. Bei einer Sammelaktion für die Berliner Stadtmission mit ihrer Kindergottesdienstgruppe, die sie ebenfalls ehrenamtlich betreut, sei sie das erste Mal mit der Kältehilfe in Berührung gekommen. Die Begeisterung über die vielfältige Arbeit in den Kellerräumen im ZAH bewegte sie schließlich dazu, ihre Gaben in die Arbeit mit den wohnungslosen Menschen einzubringen.

Für viele Gäste bedeutet es nicht nur die körperliche Versorgung, denn es geht weit über die medizinische Qualifikation hinaus. Erahnen kann sie wahrscheinlich nur, was hinter den meisten Verletzungen und Schmerzen wirklich steckt. Trotzdem gibt sie nicht auf, auch die Krankheiten noch zu behandeln, die aufgrund der außergewöhnlichen Situation und Verfassung des Patienten auf eine Therapie zur dauerhaften Heilung nicht ansprechen werden.

Nicht nur wir sind ihr dabei sehr dankbar für ihre Arbeit und Anwesenheit, nein auch die Öffentlichkeit ist auf sie aufmerksam geworden und so war der morgendliche Gang zum Briefkasten in den Wochen Ende Januar/Anfang Februar, kein gewöhnlicher. Zwischen Werbezetteln, Rechnungen und vielleicht auch einem persönlichen Brief, war ein Brief, den sich jeder wohl in seinem Briefkasten wünschen würde. Als sie den noch unscheinbaren Brief öffnet, lag darin eine Einladung zur „Verleihung des Bundesverdienstkreuzes“. Eine Verwechslung? Nein, er ist wirklich an sie adressiert. Wir freuen uns natürlich über diese Ehrung, die eine viel kräftigere Dankarbeit ausdrückt, als wir es je hätten ausdrücken können. Eine verdiente Verleihung, so glauben wir.

- Monica Tjards, Mitarbeiterin der Kältehilfe