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26. Dezember 2012

Was für ein Rückblick auf die Weihnachtstage!!

 

Ca. 1500 Gäste suchten uns am 24.12. schon in den Vormittagsstunden auf. Einfache Botschaften: es war kalt, niemand sollte frieren – und so wurde bereits ab 9.00 an einem langen Stand auf der Straße geeignete Bekleidung verteilt. Ab 9.30 glühte der Grill (bis 19.00), niemand sollte hungern. Bereits im dritten Jahr verteilten nette Menschen einer Loge Erbsensuppe mit Würstcheneinlage vor der Tür. Das alles verkürzte u.a. auch angenehm die Wartezeit, Menschen lernten sich kennen, Berührungsängste wurden abgebaut, feine Erfahrungen gemacht. Alles war friedvoll. 

Viele Berliner fanden den Weg zu uns, brachten Lebensmittel, Leckereien, einige auch Geld.

Um 13.00, um 15.00 und um 18.00 fanden unsere Weihnachtsfeiern statt. Schon in Juni („Dieter, damit du Planungssicherheit hast“) überwies uns ein Freund unserer Arbeit, nicht das erste Mal, die nötigen 1 800.- 250 Gänsekeulen, Rotkohl, Klöße und Weihnachtsquark waren lecker. Danke, lieber C.!

 

3 Andachten, gute Stimmung, bunte Teller, ein geschmückter Raum – alle fühlten sich angenommen. Auch sehr gezeichnete, auch stark alkoholerkrankte Gäste fanden zur Ruhe, erinnerten sich an bessere Zeiten, wagten, zu hoffen – auch das ist Weihnachten, wohl auch vom Wesen her! Jeder Gast erhielt ein liebevoll gepacktes Päckchen – die bringen Berliner Schulklassen traditionell schon seit Jahren; unser Dankeschön dafür ist es u.a., sie z.B. im Religionsunterricht zu besuchen, von der Arbeit zu berichten. 40 ehrenamtliche Helfer, manchmal waren es wohl mehr, packten an, schwitzten, waren liebevolle Gastgeber. Etliche neue Gesichter waren dabei – mehrere hundert Menschen hatten sich für diesen Tag beworben, wollten Helfen. Väter mit Töchtern, Paare, freunde, Singles, Familien – viele arbeiteten erstmalig „in so einer Einrichtung“, niemand bereute es, viele (alle?) kommen wieder. Alles Engel. Danke!

Die nettesten sangen. 4 tolle Mädchen, sie kamen vor Wochen mit ihren Eltern, um gemeinsam Schlafsäcke zu spenden, organisierten zwischenzeitlich ein kleines Chorkonzert mit Freunden, tolle Weihnachtslieder. Schön, wenn Rührung ihren Platz findet, genügend Taschentücher waren ja da. Danke!

Und plötzlich: war das nicht Sarah Connor? War sie. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern. Halfen leise, verstärkten das Team. Sarah etwas zum Anfassen, Sarah für Gespräche, Sarah für Fotos. Und riesige Mengen an Margarine und H Milch, brauchen wir doch ständig, brachten sie auch noch. Wir sehen uns wieder – dann wird sie auch singen. Versprochen. Danke!

Danke auch an meine hauptamtlichen Kollegen. Das war viel Arbeit, in der Vorbereitung und auch in der Durchführung. Mannschaftssport.

Am 25.12. dann 3 x der rbb mit Ulli Zelle: 18.00 Nachrichten, Abendschau, 21.45 wieder in den Nachrichten. Live. War schon aufregend, machte auch Arbeit (war mein freier Tag). War aber ziemlich okay. Wenn der Tontechniker Kuchen für die Bahnhofsmission mitbringt und der Kameramann sich beim Verabschieden nach der Kontonummer erkundigt, dann ist auch das Ausdruck von Begegnungen. Danke auch an Li Hagmann (spielt in der ZDF Serie „Soko Wismar“ eine schwedische Polizistin) und die Brezel Bar, für leckeres Essen und Hilfe. Klar sehen wir uns wieder.

Es waren gute Tage.

Herzliche Grüße vom Zoo – Dieter Puhl, Leiter der Bahnhofsmission Zoo

 

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